Ratgeber: Bester Gaming-PC für 2000 Euro [2022]

Allen Anforderungen gewachsen: Der Gaming-PC für 2000 Euro punktet mit einer herausragenden Gaming-Performance und einem schlichten Design. Die perfekte Lösung für alle, die das Maximum aus ihren Spielen herauskitzeln möchten und viel Wert auf ein flüssiges Spielerlebnis legen – auch in 4K!

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Hinweis: Dieser Beitrag wird regelmäßig aktualisiert. Wir treffen unsere Auswahl grundsätzlich anhand der bestmöglichen Leistung und in Anbetracht der aktuellen Verfügbarkeit. Aufgrund der aktuellen Marktlage, insbesondere was die Verfügbarkeit der Grafikkarten angeht, kann sich die Zusammenstellung recht schnell wieder ändern.


Der PC eignet sich für alle, die…

  • die bestmögliche Grafikperformance haben möchten.
  • in 4K spielen wollen.
  • Raytracing-Effekte nutzen möchten.
  • ein hochwertiges, aber schlichtes Gehäuse bevorzugen.
  • ihren PC selbst zusammenbauen möchten.

Mit diesem PC kann man selbst aufwendige AAA-Titel flüssig in einer hohen Auflösung spielen. Die verbaute Grafikkarte ist nicht nur 4K-fähig, sondern eignet sich auch bestens für schicke Raytracing-Effekte. So sollte man in den nächsten paar Jahren entspannt zocken können, ohne sich Gedanken über ein Upgrade machen zu müssen. Und sollte doch mal mehr Leistung benötigt werden, lässt sich der Gaming-PC für 2000 Euro bequem aufrüsten.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass man das System nicht zwingend 1-zu-1 übernehmen muss. Einzelne Komponenten lassen sich auf Wunsch natürlich austauschen. Man sollte dann allerdings darauf achten, dass die Komponenten auch alle kompatibel sind. Ein Intel-Prozessor wird mit dem von uns aufgeführten Mainboard beispielsweise nicht laufen. Wer noch nie eigenhändig einen PC zusammengebaut hat, der findet an dieser Stelle eine ausführliche Anleitung inklusive anschaulichem Bildmaterial. Keine Panik – der Zusammenbau ist auch gar nicht so schwer 🙂

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Das Mainboard

Die Schaltzentrale in unserem PC ist das MSI MPG B550 GAMING PLUS. Das Mainboard basiert auf dem AMD-B550-Chipsatz und verfügt über vier DDR4-Slots für bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher. Zur weiteren Ausstattung des MSI MPG B550 GAMING PLUS gehören ein PCIe-4.0-x16-Slot, ein PCIe-3.0-x16-Slot und zwei PCIe-3.0-x1-Slots. Außerdem verfügt das MSI MPG B550 GAMING PLUS über 8-Kanal-Sound eine Gigabit-LAN-Schnittstelle, sechs SATA3-Anschlüsse, zwei M.2-Anschlüsse und eine Reihe an USB-Schnittstellen.

Preis: ab 132,90 Euro


Der Prozessor

Als Prozessor kommt ein AMD Ryzen 7 5800X zum Einsatz. Die CPU bietet insgesamt acht Rechenkerne, 16 Threads und eine Taktfrequenz von 3,8 GHz. Der AMD Ryzen 7 5800X eignet sich bestens zum Zocken, kann aber auch problemlos für kreative Arbeiten wie Bild- und Videobearbeitung genutzt werden. Für angehende Streamer ist er aufgrund seiner guten Multi-Tasking-Fähigkeit ebenfalls eine gute Wahl.

Preis: ab 320 Euro


Die Grafikkarte

Ein guter Gaming-PC steht und fällt mit der Grafikkarte. Und in diesem Fall setzen wir auf eine der derzeit leistungsstärksten GPUs, die der Consumer-Markt zu bieten hat: auf eine Nvidia GeForce RTX 3080. Mit dieser Grafikkarte kann man auch flüssig in 4K spielen! Im Handel sind zwei verschiedene Versionen erhältlich. Eine günstigere mit 10 Gigabyte Videospeicher und eine teurere Variante mit 12 Gigabyte Videospeicher. Beide punkten mit einer hervorragenden Performance und anschaulichen Raytracing-Effekten.

Preis: ab 949 Euro


Der Arbeitsspeicher

Bei unserem „Gaming-PC für 2000 Euro“ haben wir uns für insgesamt 32 Gigabyte Arbeitsspeicher entschieden. Das G.Skill F4-3600C18D-32GVK ist ein Kit aus zwei 16-GB-DDR4-3600-Speichermodulen (PC4-28800) aus der Ripjaws V Serie, wobei die Module auf Latenzen von 18-22-22-42 bei 3600 MHz programmiert sind.

Und sollte doch einmal mehr Arbeitsspeicher benötigt werden, was in den kommenden Jahren (zumindest in Puncto Gaming) eher unwahrscheinlich ist, kann man natürlich jederzeit aufrüsten. Immerhin unterstützt das verbaute Mainboard bis zu 128 Gigabyte RAM.

Preis: ab 114,90 Euro


Das Gehäuse

Ein schickes, eher schlichtes Design und eine hervorragende Luftzirkulation im Inneren: so lässt sich das Fractal Design Meshify C Dark Tint TG unserer Meinung nach am ehesten beschreiben. Das Gehäuse bietet ausreichend Platz für all unsere Komponenten und macht auch optisch einiges her. Eine bunte RGB-Beleuchtung sucht man hier allerdings vergebens.

Preis: ab 104,90 Euro


CPU-Kühler

Wo wir schon bei einem schlichten Design und einer guten Luftzirkulation sind – das gleiche trifft auch auf den be quiet! Dark Rock 4 zu. Der CPU-Kühler ist für einen besonders leisen Betrieb ausgelegt und sorgt dafür, dass der Prozessor auch in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Wer es etwas ausgefallener möchte, der könnte theoretisch auch auf eine Wasserkühlung setzen. Diese sind (bei ähnlicher Kühlleistung) in der Regel aber noch ein gutes Stück teurer. Und das Geld stecken wir hier lieber in andere Komponenten.

Preis: ab 61,90 Euro


Das Netzteil

Ein be quiet! Pure Power 11 FM 750W versorgt unser System währenddessen mit Strom. Das Netzteil erfüllt die 80 PLUS Gold Effizienz (von bis zu 93,9%) und besitzt zwei starke 12-Volt-Leitungen. Da es sich um ein modulares Netzteil handelt, werden auch nur die Kabel genutzt, die wirklich benötigt werden. Das spart nochmals wertvollen Platz im Gehäuse und erleichtert den Anschluss. Selbstverständlich arbeitet auch der verbaute Lüfter geräuscharm.

Preis: ab 107,90 Euro


Die SSD

Jeder PC braucht eine anständige SSD – unser Gaming-PC für 2000 Euro natürlich auch! In unserem Fall haben wir uns für eine SAMSUNG 970 EVO Plus 1 TB entschieden. Die SSD erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 3.500 MB/s beim Lesen bzw. 3.300 MB/s beim Schreiben. Damit sind all eure Lieblingsspiele innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit.

Preis: ab 119,90 Euro


Der Gesamtpreis des Gaming-PCs beläuft sich auf 1.911,40 Euro. Die letzte Aktualisierung des Ratgebers fand im April 2022 statt. Irgendwelche Fragen oder Verbesserungsvorschläge? Dann ab in die Kommentare damit 🙂

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Rene
Rene
1 Jahr her

Würde diese Grafikkarte überhaupt in das Gehäuse passen? Da auf der Homepage von Fractal steht, das Grafikarten bis max. 315mm zugelassen sind und die Karte laut MSI eine Länge von 328mm misst.