Ratgeber: Bester Gaming-PC für 600 Euro [2019]

Auch mit einem verhältnismäßig kleinen Budget kann man sich einen leistungsstarken Gaming-PC zusammenstellen. Im folgenden Beitrag möchten wir euch ein System vorstellen, welches rund 600 Euro kostet und allen Anforderungen gewachsen ist.

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Der PC eignet sich für alle, die…

  • möglichst wenig Geld ausgeben möchten.
  • ihren PC hauptsächlich zum Spielen nutzen.
  • flüssig in Full-HD spielen wollen.
  • nicht auf eine hübsche RGB-Beleuchtung verzichten möchten.
  • auf kurze Ladezeiten Wert legen.

Viel Leistung für wenig Geld: Der 600-Euro-PC im Überblick

Bei der Auswahl der Komponenten haben wir unser Augenmerk auf eine möglichst hohe Gaming-Performance gelegt. Mit diesem 600-Euro-PC lassen sich selbst aktuelle AAA-Games flüssig in Full-HD spielen, aber auch klassische Office-Aufgaben meistert er ohne Probleme.

An dieser Stelle sei gesagt, dass man das System nicht zwingend 1-zu-1 übernehmen muss. Einzelne Komponenten lassen sich auf Wunsch natürlich austauschen. Man sollte dann allerdings darauf achten, dass insbesondere Prozessor und Grafikkarte auch mit dem verwendeten Mainboard kompatibel sind. Wer noch nie eigenhändig einen PC zusammengebaut hat, der findet an dieser Stelle eine ausführliche Anleitung inklusive anschaulichem Bildmaterial. Keine Panik – der Zusammenbau ist auch gar nicht so schwer 🙂


Der Prozessor

Bei dem Prozessor haben wir uns für einen AMD Ryzen 5 2600 entschieden. Er bietet insgesamt 6 Kerne, 12 Threads und taktet im Turbo-Modus mit bis zu 3.900 MHz. Praktisch: Die hier aufgeführte Boxed-Version wird schon zusammen mit einem Wraith Stealth-Kühler geliefert. Somit benötigt man keinen zusätzlichen CPU-Kühler mehr.

Der Prozessor liefert nicht nur genügend Power für Videospiele, sondern kann auch für hobbymäßige Bild- und Videobearbeitung genutzt werden. Er überzeugt auch im Multicore-Bereich, was ihn zu einer zukunftssicheren Wahl macht.

Preis: 137,90 Euro*


Die Grafikkarte

Die Grafikkarte ist quasi das Herzstück eines Gaming-PCs. Deshalb ist sie in unserem System auch mit Abstand die teuerste Komponente. Hier haben wir uns für eine AMD Radeon RX 580 entschieden. Sie hat ganze 8 Gigabyte Videospeicher zu bieten und ist damit auch gut für die kommenden Jahre gerüstet. Außerdem bleibt sie im Betrieb schön leise.

Wer lieber auf eine Nvidia-Grafikkarte setzen möchte, kann sich auch für eine GeForce GTX 1650 entscheiden. Diese hat allerdings nur einen 4 Gigabyte großen Videospeicher und bietet insgesamt eine etwas schwächere Leistung. Aus diesem Grund tendieren wir eher zu einer AMD Radeon RX 580.

Preis: ab 179,90 Euro*


Das Mainboard

Als Mainboard kommt in unserem Gaming-PC für 600 Euro ein MSI B450M-A PRO MAX zum Einsatz. Es unterstützt AMD-Prozessoren für den Sockel AM4 (und ist damit auch mit einem Ryzen 5 2600 kompatibel), kommt im kompakten µATX-Formfaktor und bietet zwei freie RAM-Slots mit einer maximalen Kapazität von 32 Gigabyte.

Preis: 69,90 Euro*


Der Arbeitsspeicher

Auch wenn das Mainboard theoretisch genügend Platz für 32 Gigabyte RAM bietet, beschränken wir uns vorerst auf „nur“ 16 Gigabyte. Bei dem G.Skill DIMM 16 GB DDR4-3000 Kit handelt es sich um zwei je 8 Gigabyte große DDR4 RAM-Riegel. Das dürfte locker für die nächsten Jahre ausreichen. Theoretisch könnte man anschließend – falls überhaupt nötig – auch noch auf 32 Gigabyte aufrüsten, aber bis dahin wird noch einige Zeit vergehen.

Preis: 54,90 Euro*


Die SSD

Um lange Ladezeiten zu verhindern, muss natürlich auch eine SSD verbaut werden. Auf der Patriot Burst 480 GB finden alle Spiele und das Betriebssystem seinen Platz. Mit einer Lesegeschwindigkeit von 555 MB/s starten alle Anwendungen in Sekundenschnelle. Auch der geringe Stromverbrauch weiß zu überzeugen. Sollte der Speicherplatz irgendwann einmal zu Neige gehen, kann jederzeit mit einer günstigen HDD als „Datengrab“ nachgeholfen werden.

Preis: 49,99 Euro*


Das Netzteil

Die nötige Power für unser System liefert ein Corsair VS 550 (2018) Netzteil. Es kombiniert eine 80 PLUS Effizienz und einen erschwinglichen Preis. Der große 120-mm-Lüfter sorgt währenddessen für einen leisen Betrieb im Alltag.

Preis: 42,99 Euro*


Das Gehäuse

Die passende Hülle kommt von Sharkoon. Das Sharkoon TG4 bietet ausreichend Platz für alle Komponenten und kann auch optisch überzeugen. Vier Gehäuselüfter sind bereits vorinstalliert, drei an der Front- und einer an der Rückseite. Damit kann die Luft wunderbar im Gehäuse zirkulieren und die verbaute Hardware kühlen.

Preis: 47,99 Euro*


Der Gesamtpreis des Gaming-PCs beläuft sich auf 583,57 Euro (Stand: November 2019). Alle Komponenten wurden so gewählt, dass auch ein Upgrade auf leistungsstärkere Hardware in Zukunft problemlos möglich sein sollte.

Maus und Tastatur benötigst du ebenfalls? Im folgenden haben wir noch preiswertes Equipment zusammengestellt, das perfekt zum PC passt:

Preiswerte Peripherie


1. Die Tastatur

Schnelle Reaktionszeiten, eine bunte Hintergrundbeleuchtung und eine abnehmbare Handballenabglage: die QPAD MK-40 Pro Gaming Membranical Tastatur erfüllt alle wichtigen Voraussetzungen. Dank „Anti-Ghosting“-Funktion können auch mehrere Tasten gleichzeitig benutzt werden, ohne dass dabei Eingaben verloren gehen.

Preis: 49,90 Euro*


2. Die Maus

Die Sharkoon Drakonia II bietet eine Auflösung von bis zu 15.000 dpi und insgesamt zwölf frei programmierbare Tasten. Ein besonderes Highlight sind die herausnehmbaren Gewichte – in dieser Preisklasse eine absolute Seltenheit! Aber Achtung: auf Grund der Bauform ist die Maus nur für Rechtshänder geeignet.

Preis: 39,90 Euro*


3. Das Mauspad

Natürlich kann man sich auch für 10 Euro ein Mauspad vom Grabbeltisch nehmen. Doch das Sharkoon 1337 RGB L hat, für einen minimalen Aufpreis, zwei sehr interessante Features zu bieten. Zum einen gibt es eine LED-Umrandung mit anpassbaren Farben. Zum anderen ist eine Kabelhalterung für das Mauskabel angebracht. Dadurch bleibt das Kabel im Alltag nie wieder irgendwo hängen.

Preis: 19,99 Euro*


4. Das Headset

Ein Gaming-Headset muss gut klingen und auch bei längeren Sessions bequem auf den Ohren sitzen. Und genau da weiß das SteelSeries Arctis 1 zu überzeugen. Dank des schlichten Designs, des abnehmbaren Mikrofons und der Smartphone-Komptabilität kann man es auch problemlos unterwegs zum Musikhören nutzen.

Preis: 54,90 Euro*


5. Der Monitor

Der Gaming-Monitor HP25x ist 24,5 Zoll groß und bietet eine Ful-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Er kann bis zu 144 Bilder pro Sekunde darstellen und eignet sich dadurch auch bestens für eSports-Titel wie Counter Strike oder League of Legends. In Kombination mit einer Radeon RX 590 lässt sich auch AMD FreeSync nutzen. Die Aktualisierungsrate des Monitors wird mit der GPU synchronisiert um jegliches Ruckeln, Eingabeverzögerungen oder Screen-Tearing zu eliminieren. Optisches Highlight ist die (ausschaltbare) grüne LED-Leiste am unteren Bildschirmrand.

Preis: 199,90€*


Du würdest andere Komponenten empfehlen? Dann lass uns doch gerne einen Kommentar dar – auch wir sind offen für Vorschläge 🙂


*Stand: Dezember 2019

– Gaming PC für 600 Euro –

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ChrisEnricoJan Recent comment authors
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Jan
Jan

Preis/Leistung das Beste was man momentan kaufen kann, das Gehäuse mal außen vor.

Enrico
Enrico

Was wäre die Alternative beim Gehäuse?
Fehlt noch ein Bildschirm.