Ratgeber: Bester Gaming-PC für 1.500 Euro [2020]

Du hast keine Lust, für immer bei Full-HD zu bleiben? Du möchtest auch mal in den Genuss einer höheren Auflösung kommen? Dann brauchst du einfach nur die passende Hardware! Mit diesem Gaming-PC für 1.500 Euro wirst du deine Spiele in einem ganz neuen Licht sehen – garantiert.

Hinweis: Aufgrund der aktuellen Situation lohnt es sich, falls möglich, mit dem Bau eines Gaming-PCs zu warten. Neue Hardware ist kaum erhältlich und liegt deshalb preislich deutlich über der veranschlagten Preisempfehlung. Bis zum Sommer könnte sich die Lage wieder etwas entspannen – und der PC ein paar hundert Euro günstiger werden.

Dieser Beitrag wird regelmäßig aktualisiert. Wir treffen unsere Auswahl grundsätzlich anhand der bestmöglichen Leistung, sind aber der Meinung, dass bei diesem Preis auch der optische Aspekt nicht zu kurz kommen sollte.

Deshalb haben wir uns erstmals dazu entschieden, gleich zwei mögliche PCs vorzustellen. Auf Seite 1 findest du unseren Preis-Leistungssieger, welcher von vorne bis hinten auf eine möglichst hohe Gamingleistung ausgelegt ist. Auf Seite 2 folgt dann unser „Traum in Weiß“: ein Gaming-PC für 1500 Euro, der zwar etwas weniger FPS liefert, dafür aber mehr Wert auf sein Äußeres legt und in rechenintensiven Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitung die Nase vorn hat. Kleiner Spoiler vorweg: mit beiden PCs wird man selbst die aktuellsten Spiele flüssig in WQHD spielen können 😉


Der PC eignet sich für alle, die…

  • die bestmögliche Grafikleistung haben möchten.
  • in WQHD oder aber auch in 4K spielen wollen.
  • Raytracing-Effekte nutzen möchten.
  • sich mit einem vergleichsweise schlichten Gehäuse anfreunden können.
  • ihren PC selbst zusammenbauen möchten.

Mit diesem PC sollten eigentlich alle aktuellen Spiele flüssig in WQHD und selbst in 4K laufen. Dank der brandneuen GeForce RTX 3080 profitierst du sogar von schicken Raytracing-Effekten. Mit diesem 1500-Euro-PC kannst du in den nächsten Jahren erst einmal in Ruhe zocken, ohne dir Gedanken über ein Upgrade machen zu müssen. Und sollte doch mal mehr Leistung benötigt werden, so lässt sie sich ohne Probleme nachrüsten.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass man das System nicht zwingend 1-zu-1 übernehmen muss. Einzelne Komponenten lassen sich auf Wunsch natürlich austauschen. Man sollte dann allerdings darauf achten, dass insbesondere der Prozessor mit dem verwendeten Mainboard kompatibel ist. Wer noch nie eigenhändig einen PC zusammengebaut hat, der findet an dieser Stelle eine ausführliche Anleitung inklusive anschaulichem Bildmaterial. Keine Panik – der Zusammenbau ist auch gar nicht so schwer 🙂


Das Mainboard

Bei dem Mainboard haben wir uns für ein ASUS PRIME B550-PLUS entschieden. Es ist eines der neuen B550-Mainboards und erst seit wenigen Wochen erhältlich. Auf dem Board können bis zu vier RAM-Riegel mit insgesamt 128 Gigabyte Arbeitsspeicher installiert werden. Außerdem verfügt das ASUS PRIME B550-PLUS über 8-Kanal-Sound, eine Gigabit-LAN-Schnittstelle, sechs SATA3-Anschlüsse, zwei M.2-Anschlüsse und eine Reihe an USB Schnittstellen.

Preis: 152,90 Euro


Der Prozessor

Für die nötige Rechenleistung sorgt ein AMD Ryzen 5 3600. Der Prozessor verfügt über sechs Kerne und taktet mit 3,60 GHz. Im Turbo-Modus lassen sich sogar Taktraten von bis zu 4,20 GHz realisieren.

Die CPU wird bereits zusammen mit einem Lüfter geliefert. Diesen kann man theoretisch auch nutzen, da die Kühlleistung grundsätzlich ausreicht. Wir empfehlen allerdings einen etwas stärkeren und gleichzeitig auch leiseren Lüfter. Später dazu mehr.

Preis: 199,90 Euro


Die Grafikkarte

Unter normalen Umständen würden wir euch an dieser Stelle eine Nvidia GeForce RTX 3080 empfehlen. Die High-End-Grafikkarte hat, zumindest in der Theorie, ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten und kann selbst die anspruchsvollsten AAA-Titel flüssig und in hohen Grafikeinstellungen darstellen. Der GDDR6X-Vieospeicher ist 10 Gigabyte groß und dank integrierter Tensor-Kerne meistert die Grafikkarte auch schicke Raytracing-Effekte.

Leider haben alle aktuellen Grafikkarten ein entscheidendes Problem. Die Nachfrage ist deutlich größer als das Angebot. Oder anders gesagt: Wenn die Grafikkarten überhaupt erhältlich sind, dann kosten sie gut und gerne das Doppelte als eigentlich vom Hersteller veranschlagt.

Daher unsere Empfehlung: Versucht euch (möglichst günstig) eine GeForce RTX 3080 zu besorgen. Mit der Grafikkarte könnt ihr flüssig in WQHD und 4K spielen. Sollte das allerdings nicht möglich sein, dann wartet lieber noch etwas mit dem Kauf, falls es sich einrichten lässt. Auch alternative Karten sind zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr schwer und sehr teuer zu bekommen. Erst im Sommer dürfte sich die Situation wieder etwas beruhigen.

Preis: (theoretisch) ab 699 Euro


Der Arbeitsspeicher

Auch bei dem Gaming PC für 1500 Euro beschränken wir uns vorerst auf 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Aufrüsten ist aber jederzeit möglich. Immerhin bietet das Mainboard noch zwei weitere freie RAM-Slots. 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sollten im Normalfall aber noch einige Jahre ausreichen.

Konkret entscheiden wir uns für das G.SKILL DIMM 16 GB DDR4-3600 KIT, welches aus zwei je 8 Gigabyte großen DDR4-Speichermodulen besteht. Die Module sind auf Latenzen von 18-22-22-42 bei 3.600 MHz programmiert und gehören zweifelsohne zu den Preis-Leistungssiegern in dieser Kategorie.

Preis: 97,90 Euro


Das Gehäuse

Als Gehäuse kommt ein be quiet! PURE BASE 500DX Window zum Einsatz. Es liefert ausreichend Platz für alle Komponenten und ist für einen leisen Betrieb ausgelegt. Drei Gehäuselüfter sind bereits vorinstalliert. Das Seitenfenster aus gehärtetem Glas gewährt euch einen freien Blick auf die verbaute Hardware. Währenddessen sorgen die beiden RGB-Leisten an der Vorderseite auf WUnsch für ein farbenfrohes Spektakel.

Preis: 84,90 Euro


CPU-Kühler

Wie oben bereits beschrieben, könnte man theoretisch auch den Boxed-Kühler des Ryzen 5 3600 nutzen. Die Kühlleistung reicht, solange man nicht übertakten möchte, grundsätzlich aus, dafür ist der Kühler aber nicht der leiseste.

Deshalb greifen wir in diesem Fall lieber auf einen be quiet! Dark Rock 4 zurück. Er liefert eine deutlich bessere Kühlleistung und bleibt im Betrieb schön leise.

Preis: 66,90 Euro


Das Netzteil

Ein Corsair RM750X versorgt unser System mit Strom. Das Netzteil ist vollständig modular, für ein ruhiges Umfeld optimiert und leistungsstark. Es wurde mit geräuscharmen Kondensatoren und Transformatoren gebaut, und durch den lüfterlosen Betriebsmodus ist ermöglicht, dass der Lüfter erst bei hoher Last anfängt zu drehen (Zero RPM Fan Mode). Hinzu kommt eine 80 PLUS Gold Zertifizierung.

Preis: 139,90 Euro


Die SSD

Dank der Crucial P1 1 TB sind all deine Lieblingsspiele innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit. Die SSD erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 2.000 MB/s beim Lesen und 1.700 MB/s beim Schreiben. Damit ist sie etwa viermal so schnell wie eine gewöhnliche SATA-SSD.

Preis: 89,90 Euro


Der Gesamtpreis des Systems beläuft sich aktuell auf 1.531,30 Euro. Allerdings steht und fällt derzeit alles mit der Grafikkarte. Solange sich der Markt nicht beruhigt hat, was wohl voraussichtlich erst im späten Sommer passiert, könnte der Preis auch noch etwas höher ausfallen. Einen preiswerten und gleichzeitig leistungsstarken Gaming-PC zusammenzubauen ist zum jetzigen Zeitpunkt leider keine leichte Aufgabe. Weiter geht es auf Seite 2 mit unserem „Traum in Weiß“ ->

– Bester Gaming-PC für 1500 Euro –

Die letzte Aktualisierung erfolgte im April 2021.

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Lel
Lel
6 Monate her

Ist das nen fertig pc?

lol
lol
9 Monate her

sind kabel dabei

Michael Köhler
Michael Köhler
1 Jahr her

Kann man hier auch eigene Beiträge schreiben / an die Redaktion senden ?

Lando
Lando
1 Jahr her

Welches Gehäuse könnte ich hier alternativ verwenden? Im Endeffekt genau so schlicht und elegant, aber ohne „Seitenfenster“.

gnjb
gnjb
1 Jahr her
Reply to  Lando

Das Gehäuse gibt es auch ohne Seitenfenster.
Der Nachfolger 500DX soll eine bessere Kühlleistung haben btw.

Ratatosk18
Ratatosk18
1 Jahr her

Meine Frage wäre warum man RAM mit so einer niedrigen Geschwindigkeit nimmt? Die Ryzen Prozessoren profitieren extrem von einer hohen RAM Frequenz, deswegen würde ich eigentlich immer mindestens RAM mit 3600MHz nehmen.
Zum Beispiel das Ripjaws 5 Kit von G.Skill. 16GB kosten grad mal 5€ mehr als euer Kit. 🙂

Marc
Marc
1 Jahr her
Reply to  Ratatosk18

Das ist das Kit mit 3600MHz

Silvio
Silvio
1 Jahr her
Reply to  Ratatosk18

Die Ryzen unterstützen doch nur 3200 MHz?

gecko
gecko
1 Jahr her
Reply to  Silvio

Ja, scheint mir auch so. und das nur OC … Wie habt ihr euch das dann vorgestellt mit dem 3600 RAM?

Desertworld
Desertworld
1 Jahr her
Reply to  gecko

wer sagt das? schnellere ram geschwindigkeiten machen definitiv einen unterschied! ich nutze 3600er ram problemlos mit einem ryzen 5 3600

Henry
Henry
1 Jahr her

Sieht gut aus bitte nehmt mich

Felix Turschner
Felix Turschner
1 Jahr her

Hätte ich doch Geld dafür

Florian
Florian
1 Jahr her

Das Mainboard ist noch nachvollziehbar, obwohl es dort auch gute andere Alternativen gibt. Beim Ryzen 7 3700X frage ich mich, warum nicht den 2700X für die Hälfte nehmen? Beide CPUs sind für die nächsten Jahre noch eine gute Basis für einen Gaming PC und aus Sicht der Preis/Leistung ist der 2700er definitiv die bessere Wahl. Beim Arbeitsspeicher könnte man auch den Preis um 10-20€ reduzieren, einfach indem man die schwarze Variante bzw. eine RGB-lose wählt. Das Netzteil ist für den PC ebenfalls ne Nummer zu groß, ein solides 550W würde sogar bei einer größeren Grafikkarte noch ausreichen. Wieder ein Einsparpotential… Read more »

DuNixWissenCo
DuNixWissenCo
1 Jahr her
Reply to  Florian

nein einfach nein du hast sowas von 0 ahnung xD die RTX 2080s nimmt alein schon mehr als die CPU selbst 550w einfach nein 650w min ist für eine 2080 gut bist mal wieder ein richtiger profi
und 3700x ist welten besser als 2700x die 1000er und 2000er hatten alle noch „Kinderkrankheiten“ bitte schreib hier kein blödsin

( und BITTE kauft euch kein B mainboard wen schon richtig spart nicht an den falschen stellen ! )

Waldi
Waldi
1 Jahr her

Ich habe angefangen auf twitch zu Streamen aber mein rechner ist LOW. Ich brauch win neuen bitte bitte bitte

Dominik
Dominik
1 Jahr her

Wie immer ein sehr feines Teil von Euch 🙂

Sicher wäre für einige die Option auf eine 2080 Super interessant. Dafür müsste man nur den 3700X gegen einen 3600 tauschen und vielleicht beim RAM auf eine Non-RGB Version zurückgreifen.