Ratgeber: Bester Gaming-PC für 1.500 Euro [2022]

Du hast keine Lust darauf, für immer in Full-HD zu spielen? Du möchtest auch mal in den Genuss einer höheren Auflösung kommen? Dann brauchst du einfach nur die passende Hardware! Mit diesem Gaming-PC für 1.500 Euro wirst du deine Spiele in einem ganz neuen Licht sehen – garantiert.


Der PC eignet sich für alle, die…

  • leistungsstarke Hardware bevorzugen.
  • in WQHD, teilweise aber auch in 4K spielen wollen.
  • Raytracing-Effekte nutzen möchten.
  • auf kurze Ladezeiten Wert legen
  • ihren PC selbst zusammenbauen möchten.

Mit diesem PC sollten eigentlich alle aktuellen Spiele flüssig in WQHD und . mit den passenden Einstellungen -selbst in 4K laufen. Dank der leistungsstarken Nvidia GeForce RTX 3070 Ti profitierst du dabei sogar von schicken Raytracing-Effekten. Mit diesem 1500-Euro-PC kannst du in den nächsten Jahren erst einmal in Ruhe zocken, ohne dir Gedanken über ein Upgrade machen zu müssen. Und sollte doch mal mehr Leistung benötigt werden, so lässt sie sich ohne Probleme nachrüsten.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass man das System nicht zwingend 1-zu-1 übernehmen muss. Einzelne Komponenten lassen sich auf Wunsch natürlich austauschen. Man sollte dann allerdings darauf achten, dass insbesondere der Prozessor mit dem verwendeten Mainboard kompatibel ist. Wer noch nie eigenhändig einen PC zusammengebaut hat, der findet an dieser Stelle eine ausführliche Anleitung inklusive anschaulichem Bildmaterial. Keine Panik – der Zusammenbau ist auch gar nicht so schwer 🙂

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Der Prozessor

Als Prozessor nehmen wir einen Intel Core i5-12400F. Das „F“ im Namen ist ein Zeichen dafür, dass keine integrierte Grafikeinheit vorhanden ist. Da wir in diesem PC aber ohnehin auf eine dedizierte Grafikkarte setzen, spielt das in unserem Fall keine Rolle. Gleiches gilt für den CPU-Kühler. Theoretisch wird die CPU auch in einer sogenannten „Boxed-Version“ mit passendem Kühler angeboten. In unserem 1.500-Euro-PC sparen wir uns jedoch das Geld für die Boxed-Version und installieren stattdessen einen besseren Kühler. Dazu später mehr.

Der Intel Core i5-12400F ist mit sechs Rechenkernen ausgestattet und arbeitet dank Hyperthreading mit 12 Threads. De Basistakt liegt bei 2,5 GHz und der Boost-Takt bei 4,4 GHz. Den Stromverbrauch beziffert Intel mit 65 Watt. Was die Gaming-Performance betrifft, so arbeitet die CPU auf einem sehr hohen Niveau. Auch anspruchsvolle AAA-Titel wie Cyberpunk 2077 oder Assasin’s Creed Valhalla zwingen ihn nicht in die Knie.

Wer stattdessen lieber einen Prozessor von AMD verbauen möchte, der sollte am besten zu einem Ryzen 5 5600X greifen. Dieser bewegt sich in Videospielen auf einem sehr ähnlichen Niveau wie ein Intel Core i5-12400F, ist jedoch ein klein wenig teurer.

Preis: 208,90 Euro


Die Grafikkarte

Das Herzstück eines Gaming-PCs ist die Grafikkarte. Da ist es kaum verwunderlich, dass sie gleichzeitig auch die (mit Abstand) teuerste Komponente ist. Für unsere Zusammenstellung haben wir uns für eine Nvidia GeForce RTX 3070 Ti entschieden. Die GPU ist zwar nicht das Flaggschiff der aktuellen Generation, glänzt aber trotzdem mit einer hervorragenden Leistung. Mit ihr könnt ihr selbst die anspruchsvollsten Titel flüssig in WQHD spielen. In hohen Grafikeinstellungen wohlgemerkt. Sofern ihr ein wenig kompromissbereit seid, ist sogar 4K-Gaming möglich.

Die Nvidia GeForce RTX 3070 Ti hat insgesamt 6.144 Recheneinheiten zu bieten und verfügt über einen acht Gigabyte großen GDDR6X Videospeicher. An Anschlussmöglichkeiten stehen sowohl HDMI- als auch DisplayPort zur Verfügung. Die Anzahl unterscheidet sich von Modell zu Modell. Zusätzliches Highlight ist die Raytracing-Unterstützung für noch realistischere Beleuchtungseffekte in den Spielen.

Preis: ab 779 Euro


Das Mainboard

Bei dem Mainboard haben wir uns für ein ASRock B660 PRO RS entschieden. Es basiert auf dem Intel-B660-Chipsatz, unterstützt Intel-Prozessoren für den Sockel 1700 der 12ten Generation und hat vier RAM-Slots für bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher zu bieten. Zur weiteren Ausstattung des ASRock B660 PRO RS gehören ein PCIe-4.0-x16-Slot, ein PCIe-3.0-x16-Slot und zwei PCIe-3.0-x1-Slots. Außerdem verfügt das ASRock B660 PRO RS 4 über 8-Kanal-Sound, eine Gigabit-LAN-Schnittstelle, vier SATA3-Anschlüsse, zwei M.2-Anschlüsse und eine Reihe an USB Schnittstellen.

Habt ihr euch allerdings für eine AMD-CPU entschieden, so benötigt ihr ein anderes Mainboard. Das passende Gegenstück wäre das ASRock B550 Pro4. Es hat nicht nur eine nahezu identische Ausstattung zu bieten, sondern liegt auch preislich in etwa im selben Rahmen.

Preis: 151,90 Euro


Der Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher kann man eigentlich nie genug haben. Das zeigt schon die Tatsache, dass die oben aufgeführten Mainboards bis zu 128 Gigabyte unterstützen. Wirklich notwendig ist das allerdings nicht. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt seid ihr mit 16 Gigabyte noch sehr gut aufgestellt. Aus diesem Grund raten wir euch zu einem G.Skill DIMM 16 GB DDR4-3600 Kit, bestehend aus zwei je 8 Gigabyte großen RAM-Kits. Die Module sind auf Latenzen von 18-22-22-42 bei 3600 MHz programmiert und benötigen 1,35 Volt. Solltet ihr zu einem späteren Zeitpunkt doch einmal mehr Arbeitsspeicher benötigen, ist das kein Problem. Da das Mainboard noch über zwei weitere RAM-Slots verfügt, ist es jederzeit möglich aufzurüsten.

Preis: 63,90 Euro


Der CPU-Kühler

Wie oben bereits angedeutet, haben wir uns gegen den Boxed-Kühler des Prozessors und stattdessen für einen be quiet! Pure Rock 2 Black entschieden. Nicht nur, dass er eine bessere Kühlleistung bietet. Er zeichnet sich auch noch durch einen besonders leisen Betrieb bei maximal 26,8 dB(A) aus. Das asymmetrische Design sorgt währenddessen dafür, dass Kühler und RAM-Riegel sich nicht in die Quere kommen. Ein absoluter Preis-Leistungs-Hit!

Preis: 39,99 Euro


Das Netzteil

Das Netzteil versorgt alle Komponenten des Systems mit Strom. Dabei ist besonders wichtig, dass es a) über ausreichend Power verfügt und b) möglichst effizient arbeitet. Das be quiet! Pure Power 11 700W CM beherrscht beides. Eine „80 PLUS Gold“-Zertifizierung bescheinigt, dass die gebotenen 700 Watt tatsächlich auch bei den Komponenten ankommen und nicht auf dem Weg dorthin verloren geht. Zudem verfügt das Netzteil über ein praktisches Kabelmanagement und über einen geräuschoptimierten Lüfter.

Kleiner Hinweis: Lasst euch nicht davon verunsichern, dass Nvidia ein Netzteil mit mindestens 750 Watt für die GeForce RTX 3070 Ti empfiehlt. Die tatsächliche Leistungsaufnahme des PCs ist deutlich geringer und mit den hier vorgeschlagenen 700 Watt seid ihr mehr als nur gut bedient.

Preis: 99,90 Euro


Die SSD

Es gibt doch nichts nervigeres als lange Ladezeiten. Aus diesem Grund sollte man seine Lieblingsspiele stets auf einer schnellen SSD installieren. Unsere Empfehlung ist die SAMSUNG 970 EVO Plus 1 TB, die viel Platz mitbringt und extrem schnell arbeitet. Mit sequenziellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 3.500 / 3.300 MB/s gehören lange Ladezeiten endgültig der Vergangenheit an. Ein zusätzliches Highlight ist der flotte DRAM-Cache.

Preis: 111,90 Euro


Das Gehäuse

Eine starke Hardware muss natürlich auch ordentlich verpackt werden. Grundsätzlich eignen sich dafür alle Gehäuse, die ausreichend Platz in ihrem Inneren zu bieten haben. Für eine optimale Leistung sollte man sich jedoch für ein Exemplar mit gutem Airflow entscheiden. Der Aufbau des Fractal Design Pop Air Black TG Clear Tint sorgt dafür, dass die Luft im Inneren schön zirkulieren kann und die Komponenten auch in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Darüber hinaus bietet das Gehäuse einen freien Blick auf die verbaute Hardware. Drei Lüfter sind bereits vorinstalliert. Und falls ihr es noch etwas auffälliger wollt: Für einen Aufpreis von zehn Euro ist das Fractal Design Pop Air Black TG Clear Tint auch als farbenfrohe RGB-Variante erhältlich.

Preis: ab 94,90 Euro


Der Gesamtpreis des Systems beläuft sich auf 1.550,39 Euro. Allerdings steht und fällt derzeit alles mit der Grafikkarte. Lieferengpässe und eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage sorgen aktuell sowohl für eine schlechte Verfügbarkeit als auch für stark schwankende Preise. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Situation in den kommenden Monaten wieder ein wenig beruhigt. Dann lassen sich unter Umständen sogar noch bessere PCs in diesem Preisbereich zusammenbauen.

– Bester Gaming-PC für 1500 Euro –

Die letzte Aktualisierung erfolgte im August 2022.

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Lel
Lel
1 Jahr her

Ist das nen fertig pc?

lol
lol
1 Jahr her

sind kabel dabei

Michael Köhler
Michael Köhler
2 Jahre her

Kann man hier auch eigene Beiträge schreiben / an die Redaktion senden ?

Lando
Lando
2 Jahre her

Welches Gehäuse könnte ich hier alternativ verwenden? Im Endeffekt genau so schlicht und elegant, aber ohne „Seitenfenster“.

gnjb
gnjb
2 Jahre her
Reply to  Lando

Das Gehäuse gibt es auch ohne Seitenfenster.
Der Nachfolger 500DX soll eine bessere Kühlleistung haben btw.

Silvio
Silvio
2 Jahre her

Die Ryzen unterstützen doch nur 3200 MHz?

gecko
gecko
2 Jahre her
Reply to  Silvio

Ja, scheint mir auch so. und das nur OC … Wie habt ihr euch das dann vorgestellt mit dem 3600 RAM?

Desertworld
Desertworld
2 Jahre her
Reply to  gecko

wer sagt das? schnellere ram geschwindigkeiten machen definitiv einen unterschied! ich nutze 3600er ram problemlos mit einem ryzen 5 3600

Marc
Marc
2 Jahre her

Das ist das Kit mit 3600MHz

Henry
Henry
2 Jahre her

Sieht gut aus bitte nehmt mich

Felix Turschner
Felix Turschner
2 Jahre her

Hätte ich doch Geld dafür

Florian
Florian
2 Jahre her

Das Mainboard ist noch nachvollziehbar, obwohl es dort auch gute andere Alternativen gibt. Beim Ryzen 7 3700X frage ich mich, warum nicht den 2700X für die Hälfte nehmen? Beide CPUs sind für die nächsten Jahre noch eine gute Basis für einen Gaming PC und aus Sicht der Preis/Leistung ist der 2700er definitiv die bessere Wahl. Beim Arbeitsspeicher könnte man auch den Preis um 10-20€ reduzieren, einfach indem man die schwarze Variante bzw. eine RGB-lose wählt. Das Netzteil ist für den PC ebenfalls ne Nummer zu groß, ein solides 550W würde sogar bei einer größeren Grafikkarte noch ausreichen. Wieder ein Einsparpotential… Read more »

DuNixWissenCo
DuNixWissenCo
2 Jahre her
Reply to  Florian

nein einfach nein du hast sowas von 0 ahnung xD die RTX 2080s nimmt alein schon mehr als die CPU selbst 550w einfach nein 650w min ist für eine 2080 gut bist mal wieder ein richtiger profi
und 3700x ist welten besser als 2700x die 1000er und 2000er hatten alle noch „Kinderkrankheiten“ bitte schreib hier kein blödsin

( und BITTE kauft euch kein B mainboard wen schon richtig spart nicht an den falschen stellen ! )

Waldi
Waldi
2 Jahre her

Ich habe angefangen auf twitch zu Streamen aber mein rechner ist LOW. Ich brauch win neuen bitte bitte bitte

Dominik
Dominik
2 Jahre her

Wie immer ein sehr feines Teil von Euch 🙂

Sicher wäre für einige die Option auf eine 2080 Super interessant. Dafür müsste man nur den 3700X gegen einen 3600 tauschen und vielleicht beim RAM auf eine Non-RGB Version zurückgreifen.