Gaming Laptop (2022): Was sollte man beachten?

Der Gaming Laptop wurde stets ein wenig belächelt. „Echte Gamer brauchen einen ordentlichen Desktop-PC“ war die vorherrschende Meinung der Nutzer. Ein Gaming Laptop stand stets für ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Immerhin bekam man, verglichen mit einem vollwertigen PC, viel weniger Leistung für sein Geld geboten. Doch die Situation hat sich in den vergangenen Jahren geändert.

Der portable Gaming Laptop brauch sich nicht weiter hinter seinem großen Bruder zu verstecken. Es gibt mittlerweile einige gute Modelle, die sich selbst Hardcore-Gamern bedenkenlos empfehlen lassen. Trotzdem gibt es noch einige Punkte, die man vor dem Kauf eines Gaming Laptops beachten sollte. In einer kurzen Anleitung beschreiben wir dir deshalb Schritt für Schritt, auf was du besonders achten solltest, welche Komponenten für welchen Typ-Gamer geeignet sind und wie viel Geld man schließlich ausgeben sollte.

Worauf sollte man bei dem Kauf
eines Gaming-Laptops achten?


Gaming Laptop : Was sollte man beachten?

1. Die Anforderungen klären

Wie eigentlich immer, ist es äußerst ratsam, sich zunächst über die eigenen Anforderungen klar zu werden. Was soll der Gaming Laptop überhaupt alles können? Im folgenden liefern wir dir ein paar Beispiele. Welcher Fall am ehesten zu dir passt, musst du letztlich selbst entscheiden.

a.) Der Gelegenheitsspieler

OMEN by HP 15 / Bild: HP

Das Zocken steht bei dir gar nicht im Mittelpunkt, sondern bietet nur ein nettes Extra? Du brauchst einfach ein solides Notebook, mit dem sich Filme schauen, im Internet surfen und ab und zu mal ein aktuelles Spiel ruckelfrei spielen lässt?

Die Lösung: Auf eine High-End-Grafikkarte kannst du getrost verzichten. Eine RTX 3050 sollte bei deinen Ansprüchen durchaus genügen. Zwar lassen sich viele Spiele, besonders brandneue, nicht auf maximalen Qualitätseinstellungen spielen, dafür ist der Unterschied auf einem vergleichsweise kleinen Bildschirm des Notebooks sowieso nicht sonderlich gravierend. Auch beim Prozessor muss man nicht auf die schnellste Generation setzen. Gelegenheitsspieler können insgesamt am meisten Geld einsparen.

b.) Der Hardcore-Gamer

MSI GT75 TITAN / Foto: MSI

Man nutzt den Gaming Laptop hauptsächlich zum zocken. Die Arbeit und sonstige Office-Anwendungen werden stattdessen auf andere Geräte ausgelagert. Die Mobilität, die ein Notebook mit sich bringt, ist zwar ganz nett, wird aber eher selten genutzt.

Die Lösung: Haltet primär Ausschau nach Modellen mit potenter Grafikkarte. Beim Prozessor kann man hingegen ein paar Abstriche eingehen. Auch ein guter i5- beziehungsweise Ryzen-5-Prozessor bringt genügend Power mit, um Spiele flüssig darzustellen. Außerdem kann man sich problemlos auch für große und schwere Modelle entscheiden. Diese sehen zwar meist nicht ganz so attraktiv aus, sind aber unter Umständen ein wenig günstiger zu bekommen als die schlankere Konkurrenz.

c.) Der Alleskönner

ASUS ZenBook Pro Duo UX581GV / Bild: ASUS

Der Gaming Laptop wird zum zocken, aber auch zum Arbeiten verwendet. Neben den gängigen Office-Anwendungen bekommen auch Bild- und Videobearbeitungsprogramme regelmäßig ihre Einsatzzeiten. Das Notebook muss also auch außerhalb von Videospielen ein ordentliches Tempo mitbringen.

Die Lösung: Während Games hauptsächlich von einer guten Grafikkarte profitieren, sind Videobearbeitungsprogramme sehr CPU-intensiv. Alle aufstrebenden YouTuber unter euch brauchen definitiv auch einen aktuellen i7- beziehungsweise Ryzen-7-Prozessor. Außer natürlich man kommt mit stundenlangen Renderzeiten bestens klar.

d.) Der Mobile

RAZER BLADE 15 / Foto: Razer

Der Gaming Laptop kommt hauptsächlich unterwegs zum Einsatz, egal ob in der Uni, im Zug, auf der Arbeit oder in verschiedenen Wohnsitzen. Hier profitiert man natürlich am meisten von der gebotenen Mobilität.

Die Lösung: Auf schwere und überdurchschnittlich große Gaming Laptops sollte man besser verzichten. Mittlerweile gibt es einige hervorragende Geräte, die weniger als 2 Kilogramm auf die Wage bringen und sich bequem in fast jeder Tasche verstauen lassen. Ein 15-Zoll großer Bildschirm eignet sich dementsprechend eher als eine 17-Zoll große Variante.

Wie man merkt, ist es quasi unmöglich einen perfekten Allrounder zu präsentieren. Solltest du dir aber einmal bewusst gemacht haben, nach was du überhaupt Ausschau hältst, ereignet sich die Suche deutlich angenehmer. Die nachfolgenden Punkte beschäftigen sich mit den wichtigsten Komponenten eines Gaming Laptops. So kannst du nach und nach, deinen Anforderungen entsprechend, dein individuelles Modell zusammenstellen.


Das Display

GIGABYTE AERO 15 / Foto: GIGABYTE

Das Display ist zwar nicht unbedingt die wichtigste Komponente an einem Gaming Laptop, sticht für viele Leute aber gleich besonders ins Auge. In der Regel werden Gaming Laptops in zwei verschiedenen Größen angeboten. Die Displays können entweder 15-Zoll oder 17-Zoll groß sein. Ausnahmen gibt es natürlich in beide Richtungen. Gewöhnlich sind 15-Zoll Modelle ein wenig günstiger, während 17-Zoll Varianten mehr Details darstellen können und gleichzeitig natürlich auch mehr Platz wegnehmen. Doch viel wichtiger als die Größe des Displays ist die Bildwiederholfrequenz, welche grundsätzlich in Hertz (Hz) angegeben wird. Je mehr Hz ein Bildschirm wiedergeben kann, desto besser.

Die Leistung erstreckt sich dabei von 60 Hz bis 360 Hz. Die Bildschirme können dementsprechend zwischen 60 und 360 Bildern pro Sekunde (FPS) darstellen. Bei hektischen Games, beispielsweise bei Shootern, zeigt sich der Vorteil einer höheren Bildwiederholrate am meisten. Schnelle Mausbewegungen können nämlich bei 60 Hz Displays dazu führen, dass das Bild teilweise verschwommen dargestellt wird.

Aber Vorsicht: Das Display kann auch nur so viele Bilder darstellen, wie es die Grafikkarte ermöglicht. Ein teurer 360 Hz Bildschirm wird in Kombination mit einer GTX 3050 also nicht sein wahres Potential entfalten können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist definitiv die Auflösung. Normalerweise werden Gaming Laptops mit einer Mindestauflösung von 1920*1080 Pixeln ausgestattet – also Full-HD. Genau da liegt auch unsere Empfehlung. Zwar kann ein WQHD- oder gar 4K-Bildschirm in der Theorie deutlich mehr Pixel darstellen. In der Praxis macht sich der Unterschied auf einem kleinen Laptop-Display allerdings nicht so stark bemerkbar, wie man vielleicht denken würde. Stattdessen kann man getrost zur günstigeren Full-HD-Variante greifen. Dann fällt es der Grafikkarte auch einfacher, die benötigten FPS zu liefern.

Ein TN-Panel punktet mit niedrigen Reaktionszeiten und ist in der Regel am günstigsten. Eine gute Wahl für alle, die hauptsächlich typische eSports-Titel spielen. Ein IPS-Panel zeichnet sich durch eine besonders hohe Blickwinkelstabilität aus und hat gute Farb- und Kontrastwerte zu bieten. Noch bessere Kontraste liefert ein VA-Panel. Die besten Kontraste, mit wirklich satten Schwarzwerten, finden sich jedoch bei OLED-Panels.

Sonstige Kriterien

Daneben gibt es noch ein paar weitere Punkte, die allerdings nicht so stark ins Gewicht fallen. Die Helligkeit beispielsweise. Je heller ein Bildschirm, desto weniger macht ihm das Tageslicht aus. Zudem gibt es noch besondere „entspiegelte“ oder „matte“ Versionen. Die Bezeichnung sagt hier bereits alles Wissenswerte aus. Das Kontrastverhältnis spiegelt wieder, wie stark sich helle- von dunklen Flächen absetzen. Auch hier gilt gewöhnlich, je höher desto besser. Bei ganz geringen Werten neigen dunkle Flächen gerne mal dazu, ineinander zu verschwimmen.


Der Prozessor

Der Prozessor gilt für viele Personen als Herzstück. In einem Gaming Laptop nimmt er allerdings eher eine unterstützende Rolle ein. In der Regel wird man unter der Bezeichnung eines „Gaming Laptops“ keine Modelle mit stark veralteten Prozessoren finden. Für ein flüssiges Spielerlebnis sind eigentlich die meisten geeignet. Als Mindestmaß kann man aktuell den Intel i5-11400H angeben. Auf Seiten von AMD ist es ein Ryzen 5 5600H.

Damit lassen sich nicht nur Spiele meistern, sondern auch die grundlegenden Office-Anwendungen. Wer jedoch auch hohe CPU-intensive Anforderungen hat (siehe oben) sollte zumindest auf einen Intel i7-11800H oder einen AMD Ryzen 7 5700H zurückgreifen. Personen, die sich viel mit Bild- und Videobearbeitung beschäftigen, eher noch eine Nummer größer. Die genauen technischen Daten spielen an dieser Stelle jedoch eher eine untergeordnete Rolle, denn wie bereits angedeutet, entscheiden bei einem Gaming Laptop oft andere Komponenten über die finale Leistung.


Die Grafikkarte

Herzlich Willkommen zum tatsächlichen Herzstück, nämlich der Grafikkarte. Genau hier lag in den vergangenen Jahren auch oft die größte Schwäche eines Gaming Laptops. Denn im Vergleich zur Desktop-Version müssen die Grafikkarten deutlich kleiner ausfallen, was natürlich auch einiges an Leistung kostete.

Erst seit Nvidias Pascal-Technologie konnte man diesen Verlust auf einen kleinen Bruchteil minimieren. Auch hier könnte man anhand der technischen Daten aufzeigen, welches Modell wie viele Shader zur Verfügung stellt und mit welcher Taktrate arbeitet, aber letztlich geht es auch deutlich einfacher. Nvidia beherrscht den Notebook-Markt mit ihrer GTX-/RTX-Gaming-Serie. Die RTX 3050 ist dabei die schwächste, die RTX 3080 Ti die stärkste Version der aktuellen Generation.

Die Faustregel „Je teurer, desto besser“ kann hier problemlos angewendet werden. Eine RTX 3050 kostet nur einen Bruchteil einer aktuellen RTX 3080 Ti, liegt leistungstechnisch aber weit abgeschlagen dahinter. Hinweis: Grafikkarten der RTX-Reihe unterstützen zudem ein nützliches Feature namens Raytracing: Kurz zusammengefasst geht es darum, dass man durch Raytracing eine virtuelles Zusammenspiel aus Licht, Schatten und Reflektionen physikalisch im Hintergrund simulieren kann. Dadurch müssen Entwickler zukünftig nicht mehr auf plastische Tricks zurückgreifen, was im Idealfall realistischere Bilder ermöglicht.

Ab und zu trifft man auf eine zusätzliche Ergänzung. „Ti“ steht dabei für eine übertaktete und dadurch stärkere Variante. „Max-Q“ hingegen steht für eine abgespeckte Version, die voll auf Effizienz getrimmt wurde. Hier wird es ein wenig knifflig. Bei einigen Anbietern findet sich die Bezeichnung einer RTX 3080 wieder und erst in der detaillierten Produktbeschreibung wird deutlich, dass es sich um eine Max-Q-Edition handelt. Mit einem vermeintlichen Schnäppchen hat das dann nichts mehr zu tun, denn leistungstechnisch handelt es sich im Endeffekt eher um eine RTX 3070.

Auch AMD hat mit der „Radeon RX 6000M“ mittlerweile ein paar mobile GPUs im Sortiment, die durchaus einen Blick wert sind. Leider stimmt hier die Verfügbarkeit noch nicht. Eine echte Alternative sind sie, zumindest aktuell, also leider nicht wirklich.

Grafikkarten in einem Gaming Laptop – Die Leistungsunterschiede

Grob zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich eine RTX 3050 für Einsteiger und Gelegenheitsspieler eignet, die nicht sonderlich viel Wert auf die „beste Grafik“ legen. Die höchsten Grafikeinstellungen wird die GPU zwar in einigen, aber nicht in allen Spielen meistern können. Bei anspruchsvollen AAA-Titeln und hohen Auflösungen kommt sie an ihre Grenzen.

Mit einer Nvidia GeForce RTX 3060 oder höher stellen hohe Grafikeinstellungen in der Regel kein Problem mehr dar. Vorausgesetzt, man nutzt eine Full-HD-Auflösung zum spielen. Wer hingegen auch bei einer 4k-Auflösung die maximalen Details rausholen möchte, sollte definitiv zur RTX 3080 (Ti) greifen. Diese Unterschiede machen sich aber natürlich auch im Preis bemerkbar.

Eine genauere Übersicht über diese Leistungsunterschiede liefern so genannte Benchmark-Tests. So lässt sich leicht nachvollziehen, welche Grafikkarte in aktuellen Spielen Schwächen zeigt und welche eine gute Performance abliefert.


Die Kühlleistung

Eine ordentliche und gleichzeitig leise Kühlung ist die Königsdisziplin für einen Gaming Laptop. Grund dafür ist schlicht der fehlende Platz. In einem Desktop-Gehäuse gibt es genug Platz für eine anständige Luftzirkulation und große Lüfter, in einem Gaming Laptop hingegen nicht. Deswegen neigen besonders die dünnsten und kleinsten Varianten dazu, bei Volllast eine gehörige Temperatur zu entwickeln. „Ich komm schon damit klar, wenn der Laptop ein wenig heißer wird“ wird der ein oder andere jetzt wahrscheinlich denken.

Die Grafikkarte sieht das allerdings ein wenig anders. Wird eine gewisse Temperatur überstiegen, drosselt sich die Grafikkarte ganz automatisch, um Schlimmeres zu verhindern. Folglich kommt es zu merkbaren Leistungseinbrüchen während längeren Spiele-Sessions. Deswegen lohnt es sich vorab genau zu informieren, wie die Kühlleistung des jeweiligen Gaming Laptops ausfällt. Die Hersteller werden höchst wahrscheinlich keine Kühlprobleme in ihrer Produktbeschreibung mit angeben. Aber zu den meisten Modellen gibt es bereits passende Tests dazu im Internet. Googlen lohnt sich also!


Die Schnittstellen

Auch hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Mittlerweile verfügen selbst die dünnsten Gaming-Laptops über alle nötigen Anschlüsse. Dazu gehören natürlich HDMI-, USB-, LAN-, Kopfhörer-Anschluss und für den ein oder anderen auch ein Kartenleser. Besonderes Augenmerk sollte man aber auf mögliche Thunderbolt-Anschlüsse werfen. Diese können nämlich eine überaus große Menge an Daten in kürzester Zeit übertragen. Besonders nützlich, wenn man irgendwann einmal auf die Idee kommen sollte, seinen Gaming Laptop aufzurüsten. Ja ihr habt richtig gelesen, einen Gaming Laptop kann man ebenfalls aufrüsten.

Gaming Laptop aufrüsten dank eGPU

Mittels einer so genannten eGPU (external Graphics Processing Unit) lässt sich problemlos eine externe Grafikkarte hinzuschalten, sogar eine „richtige“ in Desktop-Größe. Vorausgesetzt, euer Gaming-Laptop verfügt über einen Thunderbolt-Anschluss. Denn nur so lässt sich die komplette Leistung übertragen. Dank einer solchen eGPU lässt sich also auch der wohl größte Nachteil eines Gaming Notebooks ausmerzen. Man muss das Gerät nicht immer wieder komplett ersetzen, sollte es nicht mehr zeitgemäß sein. Entsprechende Gehäuse findet ihr bei ALTERNATE!


Sonstiges

Genau wie ein Desktop-PC, verfügt auch ein Gaming-Notebook über weitere Komponenten, die einen Blick wert sind. Eine große und schnelle SSD ist nur zu empfehlen. Ansonsten kann es im Alltag immer wieder zu langen Ladezeiten kommen. Zudem braucht der Gaming Laptop einen ausreichend großen Arbeitsspeicher.

8GB könnten für reine Zocker momentan noch gerade so ausreichen. Wir empfehlen, mit Blick auf die Zukunft, aber definitiv 16GB Arbeitsspeicher. Alles weitere ist meist nur eine Frage des Geschmacks. Eine RGB-Hintergrundbeleuchtung kann zwar ganz nett aussehen, ist aber auch nicht für alle Nutzer das Maß aller Dinge. Und sind wir mal ehrlich, auf das Touchpad verzichten wir doch sowieso die meiste Zeit über.


Der Preis

Der Preis ist für viele Menschen das wohl bedeutendste Kriterium. Und ja, im Vergleich zu einem Desktop-PC sind Notebooks noch immer recht teuer. Für ein solides Einsteigermodell mit einer GeForce RTX 3050 muss man schon mindestens 750 Euro hinlegen.

Für ein Gaming-Laptop mit RTX 3060 / RTX 3070, welches in Full-HD mit maximalen Grafikeinstellungen läuft, muss man mindestens 1.000 Euro einplanen. Die Preise für ein 4K-fähiges High-End-Modell mit RTX 3080 (Ti) beginnen hingegen erst bei rund 2.000 Euro. Man sollte sich also genau überlegen, auf welche Features man besser verzichten könnte, denn letztendlich handelt es sich wirklich um viel Geld. Und wer jetzt schon weiß, dass sein Notebook sowieso nur auf dem Schreibtisch stehen bleibt, sollte sich eher nach einem Desktop-PC umsehen. Denn die sind auch heute noch preiswerter.

Übersicht passender Gaming Laptops:

  • Gaming Laptops mit RTX 3080 (Ti) -> LINK
  • Gaming Laptops mit RTX 3070 (Ti) -> LINK
  • Gaming Laptops mit RTX 3060 -> LINK
  • Gaming-Laptops mit RTX 3050 (Ti) -> LINK

Gaming Laptop kaufen

tl;dr: Hallo an alle, die keine Lust hatten, sich den Text komplett durchzulesen und direkt bis zum Ende gescrollt haben. Folgende Aspekte würden wir euch für den Kauf eines Gaming-Notebooks empfehlen:

  • 17 Zoll großes Display (VA- oder IPS-Panel)
  • Full-HD oder WQHD-Auflösung (UHD macht wenig Sinn)
  • Prozessor mit mindestens sechs Kernen (Intel oder AMD? Geht beides!)
  • Mindestens eine GeForce RTX 3050 (für WQHD eine RTX 3070 oder höher)
  • Schnelle SSD (512 GB oder mehr)
  • 16 GB RAM
  • Vorinstalliertes Betriebssystem (erspart euch unnötiges Kopfzerbrechen)
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Prisi
Prisi
11 Monate her

Wow vielen Dank für diese erklärung und zusammenfassung, das hat mir als Gaming neuling mega geholfen weil es sehe verständlich und einfach erklärt ist👍

Jörg
Jörg
2 Jahre her

Schön zusammengefasst und informativ! Zu dem Max-Q-Design kann man noch hinzufügen, dass das auch je nach Hersteller und Modell unterschiedlich gehandhabt wird. Ich habe mich vor über zwei Jahren für ein Omen-Modell mit einer 1060 entschieden, da der Grundtakt deutlich verringert wurde und der Turbo in Verbindung mit dem Kühlsystem fast an eine richtige 1060 herankam. Zusammen mit dem Thunderbolt-Port war das für mich bis jetzt noch die richtige Wahl gewesen. Zum Bildschirm kann ich jedem Interessenten sagen: Full-HD reicht locker. Auch die Frequenz ist zweitrangig. Wichtig ist die Reaktionszeit. Wenn die stimmt, dann darf er natürlich auch gerne als… Read more »

Jorgo
Jorgo
2 Jahre her

Sehr guter Artikel.
Ich frage mich aber, hier wird nur auf Intel eingegangen, wie ist es denn mit den momentan AMD Prozessoren?

Flexin'
Flexin'
2 Jahre her
Reply to  Jorgo

Bald kommen die AMD Prozessoren der 4000er-Serie. Ich würde noch warten, denn es wurde gesagt das jene mit einem 8 Kerner ausgestattet sind. Und sie sollen billiger sein als z.B. der 7-9750h.

Jemand
Jemand
2 Jahre her

Warum findet die GeForce GTX 1060 keine Erwähnung?
Nicht speziell für Laptops entwickelt? Zumindest kommt sie in einigen Laptops zum Einsatz. Es wäre interessant zu wissen, wo sie im Vergleich zu den hier genannten Grafikkarten steht.

Rainer Zufall
Rainer Zufall
2 Jahre her

Sehr schöner Artikel. Top geschrieben, inhaltlich gut zusammen gefasst und für Laien gut verständlich. Den schick ich jetzt meiner Freundin, damit die aufhört mir Werbung für 350€ Notebooks zu schicken 🙂