Gaming-Laptops gibt es in zahlreichen Größen, Leistungs- und Preisklassen. Doch welche Hardware ist wirklich wichtig und worauf sollte man beim Kauf achten? In diesem Ratgeber erklären wir dir die wichtigsten Kriterien.


Zwei MSI-Gaming-Laptops mit Drachenmotiven vor einem großen blauen Drachen und einem dunklen, sternenbeleuchteten Hintergrund. Das Motiv begleitet einen Ratgeber zum Thema Gaming-Laptop kaufen: Worauf achten?

Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde im August 2026 aktualisiert. Veraltete technische Angaben und Empfehlungen wurden dabei auf den aktuellen Stand gebracht. Da sich der Notebook-Markt ständig weiterentwickelt, aktualisieren wir den Ratgeber bei Bedarf auch in Zukunft.

Der Gaming-Laptop wurde stets ein wenig belächelt. “Echte Gamer brauchen einen ordentlichen Desktop-PC” war die vorherrschende Meinung der Nutzer. Ein Gaming-Laptop stand stets für ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Immerhin bekam man, verglichen mit einem vollwertigen PC, viel weniger Leistung für sein Geld geboten. Doch die Situation hat sich in den vergangenen Jahren geändert.

Der portable Gaming-Laptop braucht sich längst nicht mehr hinter seinem großen Bruder zu verstecken. Mittlerweile gibt es zahlreiche leistungsfähige Modelle, die sich selbst anspruchsvollen Gamern bedenkenlos empfehlen lassen. Trotzdem gibt es noch einige Punkte, die man vor dem Kauf eines Gaming Laptops beachten sollte.

Worauf sollte man bei dem Kauf eines Gaming-Laptops achten?

Welcher Gaming-Laptop passt zu mir?

Wie eigentlich immer, ist es äußerst ratsam, sich zunächst über die eigenen Anforderungen klar zu werden. Was soll der Gaming-Laptop überhaupt alles können? Was willst du damit spielen? Im Folgenden liefern wir dir ein paar Beispiele. Welcher Fall am ehesten zu dir passt, musst du letztlich selbst entscheiden.

Der Gelegenheitsspieler

Eine Frau mit hochgestecktem Haar sitzt in einem gemütlichen, pflanzenreichen Zimmer mit Kopfhörern konzentriert vor einem Victus-by-HP-Laptop, der auf einem Bambus-Lapdesk steht. Sie bedient die Maus auf einem rustikalen Holzscheiben-Beistelltisch, während im Hintergrund eine dunkle Kommode mit Topfpflanzen und ein gerahmtes Bild zu sehen sind.
Victus by HP 15 / Foto: HP

Das Zocken steht bei dir gar nicht im Mittelpunkt, sondern bietet nur ein nettes Extra? Du brauchst einfach ein solides Notebook, mit dem sich Filme schauen, im Internet surfen und ab und zu mal ein Spiel ruckelfrei spielen lässt?

Die Lösung: Auf eine High-End-Grafikkarte kannst du getrost verzichten. Eine GPU aus der Einsteiger- oder Mittelklasse, beispielsweise eine GeForce RTX 4050, RTX 5050 oder RTX 5060, sollte bei deinen Ansprüchen genügen. Zwar lassen sich besonders anspruchsvolle, neue Spiele damit nicht immer mit maximalen Qualitätseinstellungen spielen, dafür kannst du an dieser Stelle einiges an Geld sparen. Auch beim Prozessor muss es nicht das stärkste oder neueste Modell sein. Entscheidend ist, dass du dir vor dem Kauf klarmachst, welche Spiele du spielen möchtest, und welche Leistung dein Notebook dafür benötigt. Eine SSD sollte aber mittlerweile, unabhängig vom Anspruch, zur Grundausstattung gehören – idealerweise mit 1 TB Speicherplatz.

Der Hardcore-Gamer

Aufnahme über die Schulter zeigt eine Person mit Kopfhörern, die konzentriert auf einem Razer-Gaming-Laptop mit grün beleuchteter Tastatur spielt. Der Bildschirm zeigt eine winterliche Actionszene mit einem Kampfjet, während im dunklen Raum im Hintergrund ein Buch und ein Comic-Heft auf dem Schreibtisch liegen.
Razer Blade 18 / Foto: Razer

Man nutzt den Gaming-Laptop hauptsächlich zum Zocken. Die Arbeit und sonstige Office-Anwendungen werden stattdessen auf andere Geräte ausgelagert. Die Mobilität, die ein Notebook mit sich bringt, ist zwar ganz nett, wird aber eher selten genutzt.

Die Lösung: Halte primär Ausschau nach Modellen mit einer möglichst leistungsstarken Grafikkarte und einem Kühlsystem, das die Leistung auch dauerhaft abrufen kann. Gerade bei Gaming-Laptops lohnt sich deshalb ein Blick auf die Tests des konkreten Modells, denn TPG, Temperaturen und Kühlung können die tatsächliche Performance deutlich beeinflussen. Beim Prozessor muss es hingegen nicht zwangsläufig das absolute Topmodell sein. Ein starker Mittelklasse- oder Oberklasse-Prozessor reicht für die meisten Spiele vollkommen aus.

Auch beim Display darf es etwas mehr sein: Eine hohe Bildwiederholrate und – bei entsprechend starker GPU – eine höhere Auflösung können sich bei schnellen oder grafikintensiven Spielen lohnen. Außerdem kann man sich problemlos auch für große und schwere Modelle entscheiden. Diese sehen zwar vielleicht nicht ganz so attraktiv aus, bieten oft aber mehr Platz für Kühlung und können ihre Leistung dadurch unter Umständen besser halten, als besonders dünne Geräte.

Der Alleskönner

Nahaufnahme zeigt zwei Hände beim Arbeiten an einem ASUS ROG Zephyrus G16 Laptop, auf dessen Bildschirm eine Bildbearbeitungssoftware mit einem futuristischen Cyberpunk-Charakter geöffnet ist. Auf dem dunklen Schreibtisch steht neben dem Laptop ein blau beleuchtetes Streaming-Mikrofon, während eine Hand die Maus bedient und die andere auf der Tastatur ruht.
ASUS ROG Zephyrus G16 / Foto: ASUS

Der Gaming-Laptop wird zum Zocken, aber auch zum Arbeiten verwendet. Neben den gängigen Office-Anwendungen bekommen auch Bild- und Video-Bearbeitungsprogramme regelmäßig ihre Einsatzzeiten. Das Notebook muss also auch außerhalb von Videospielen ein ordentliches Tempo mitbringen.

Die Lösung: Während Games in erster Linie von einer guten Grafikkarte profitieren, stellen Bild- und Videobearbeitung häufig höhere Anforderungen an den Prozessor. Wer regelmäßig rendert, Videos bearbeitet oder andere rechenintensive Programme nutzt, sollte deshalb neben einer starken GPU auch auf einen leistungsfähigen Prozessor und ausreichend Arbeitsspeicher achten. 32 GB RAM sind für solche Einsatzzwecke empfehlenswert, bei besonders anspruchsvollen Projekten können auch 64 GB RAM sinnvoll sein, insbesondere wenn mehrere ressourcenintensive Anwendungen parallel laufen. DDR5 ist der aktuelle Speicherstandard und bietet eine höhere Speicherbandbreite, der praktische Vorteil fällt aber je nach Anwendung jedoch unterschiedlich groß aus. Wenn ein technisch ansonsten passendes älteres Notebook mit ausreichend RAM deutlich günstiger angeboten wird, kann es deshalb weiterhin eine sinnvolle Wahl sein.

Der Mobile

Über-die-Schulter-Aufnahme zeigt eine Person, die auf einem Gigabyte Aero 16 Laptop mit pink beleuchteter Tastatur eine Videobearbeitungssoftware nutzt, in der eine Luftaufnahme einer Küstenlandschaft mit Klippe zu sehen ist. Der Laptop steht auf einer türkisfarbenen Couch, während im Hintergrund gelbe Kissen zu erkennen sind.
GIGABYTE Aero 16 / Foto: GIGABYTE

Der Gaming-Laptop kommt hauptsächlich unterwegs zum Einsatz, egal ob in der Uni, im Zug, auf der Arbeit oder in verschiedenen Wohnsitzen. Hier profitiert man natürlich am meisten von der gebotenen Mobilität.

Die Lösung: Auf schwere und überdurchschnittlich große Gaming-Laptops sollte man besser verzichten. Mittlerweile gibt es einige hervorragende Geräte, die weniger als 2 Kilogramm auf die Wage bringen und sich bequem in fast jeder Tasche verstauen lassen. Kompakte 14- bis 16-Zoll-Modelle eigenen sich für diesen Zweck in der Regel besser als große Desktop-Replacement-Notebooks.

Wie man merkt, ist es quasi unmöglich einen perfekten Allrounder zu präsentieren. Solltest du dir aber einmal bewusst gemacht haben, nach was du überhaupt Ausschau hältst, wird die Suche deutlich leichter. Die nachfolgenden Punkte beschäftigen sich mit den wichtigsten Komponenten eines Gaming-Laptops. So kannst du nach und nach, deinen Anforderungen entsprechend, dein individuell passendes Modell finden.


Was ist beim Display eines Gaming-Notebooks wichtig?

Produktfoto des ASUS ROG Zephyrus Duo zeigt das aufgeklappte Dual-Screen-Gaming-Notebook mit dem leuchtenden ROG-Logo auf lila-blauem Hintergrund auf beiden Bildschirmen. Im Hintergrund ist ein weiteres, zugeklapptes Laptop-Modell in Grau zu sehen, während das Gerät im Vordergrund auf einer schwarz spiegelnden Oberfläche vor neutralem, hellgrauem Studiohintergrund steht.
ASUS ROG Zephyrus Duo / Foto: ASUS

Das Display ist zwar nicht unbedingt die wichtigste Komponente eines Gaming-Notebooks, sticht vielen Nutzern aber besonders schnell ins Auge. Gaming-Laptops sind mittlerweile in unterschiedlichen Größen erhältlich. Kompakte Modelle beginnen bereits bei 14 Zoll, während große 18-Zoll-Geräte eher als Desktop-Ersatz gedacht sind. Besonders verbreitet sind Größen um 15 bis 16 Zoll. Kleinere Modelle sind leichter zu transportieren, während größere Displays mehr Bildfläche bieten. Dafür steigen in der Regel auch Gewicht und Abmessungen des Notebooks.

Bildwiederholrate

Doch mindestens ebenso wichtig wie die Größe des Displays ist die Bildwiederholrate, die in Hertz (Hz) angegeben wird. Eine höhere Bildwiederholrate sorgt besonders bei schnellen Spielen für eine flüssigere Darstellung. Je nach Modell reicht sie von 60 Hz bis 360 Hz oder mehr. Ein 144 Hz-Display kann beispielsweise bis zu 144 Bildern pro Sekunde darstellen, sofern die Hardware entsprechend viele Bilder liefert. Gerade bei schnellen Games wie Shootern zeigt sich der Vorteil einer höheren Bildwiederholrate besonders deutlich. Schnelle Bewegungen wirken flüssiger und das Bild kann insgesamt klarer erscheinen.

Mehr Hertz sind allerdings nicht automatisch notwendig: Das Display kann schließlich nur von hohen Bildraten profitieren, wenn die verbaute Hardware diese auch liefern kann. Ein teurer 360 Hz Bildschirm wird in Kombination mit einer RTX 4050 in der Regel also nicht sein wahres Potential entfalten können.

Auflösung

Bei der Auflösung kommt es vor allem auf die Leistung der Grafikkarte an. Full HD beziehungsweise die entsprechende WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) ist insbesondere bei günstigeren Gaming-Laptops weiterhin eine gute Wahl. Bei leistungsstärkeren Modellen kann sich hingegen auch WQHD beziehungsweise eine Auflösung von bspw. 2.560 x 1.600 Pixeln lohnen. Die höhere Pixeldichte sorgt für ein sichtbar schärferes Bild, verlangt der Grafikkarte aber auch mehr Leistung ab. Außerdem solltest du die Displaygröße berücksichtigen: Auf einem kleineren Notebook-Display fällt eine niedrigere Auflösung weniger stark ins Gewicht als auf einem deutlich größeren Display.

Paneltechnik

Ein TN-Panel punktet mit niedrigen Reaktionszeiten und ist in der Regel vergleichsweise günstig. IPS-Panels sind wegen ihrer guten Blickwinkel und Farbdarstellung eine beliebte Allround-Lösung. Besonders hohe Kontraste und satte Schwarzwerte bieten OLED-Panels, die inzwischen ebenfalls in vielen hochwertigen Gaming-Notebooks eingesetzt werden. Welches Panel letztlich am besten geeignet ist, hängt neben der Panel-Technologie aber auch von Helligkeit, Reaktionszeit und Bildwiederholrate ab.

Sonstige Kriterien

Daneben gibt es noch ein paar weitere Punkte, beispielsweise die Helligkeit. Je heller ein Bildschirm ist, desto besser lässt er sich in hellen Umgebungen oder bei Tageslicht ablesen. Zudem gibt es entspiegelte oder matte Displays, welche störende Reflexe reduzieren können. Das Kontrastverhältnis beschreibt, wie deutlich sich helle von dunklen Bildbereichen voneinander abheben. Grundsätzlich gilt auch hier: Ein höherer Wert ist meist besser. Bei einem sehr niedrigen Kontrast können dunkle Bildbereiche dagegen schnell ineinander verschwimmen.


Welcher Prozessor beim Gaming-Laptop?

Der Prozessor gilt für viele als Herzstück eines Computers. In einem Gaming-Laptop nimmt er allerdings häufig eine eher eine unterstützende Rolle ein, da die Grafikkarte bei vielen Spielen den größeren Einfluss auf die Performance hat. Ein aktueller Prozessor aus der Mittelklasse ist für die meisten Gamer bereits ausreichend.

Wer das Notebook zusätzlich für CPU-intensive Anwendungen wie Video- oder Bildbearbeitung, Rendering oder andere professionelle Aufgaben verwendet, sollte entsprechend mehr Prozessorleistung einplanen. Das teuerste CPU-Modell ist für einen reinen Gaming-Laptop allerdings nicht automatisch die beste Investition. Häufig lohnt es sich mehr, einen größeren Teil des Budgets in eine stärkere Grafikkarte zu stecken.

Aktuelle CPU-Generationen für Gaming-Laptops

Stand: August 2026

HerstellerBaureiheTypischer Einsatz
IntelCore Ultra Series 5 / Core 5Gelegenheitsspieler, alltägliche Anwendungen
IntelCore Ultra 7, z.B. 255HX / 265HAnspruchsvolleres Gaming, Streaming und gelegentliche Content Creation
IntelCore Ultra 9, z.B. 275HX / 285HX / 290HX PlusHigh-End-Gaming, Streaming, Rendering & CPU-intensive Anwendungen
AMDRyzen 5 / Ryzen AI 5Gelegenheitsspieler, alltägliche Anwendungen
AMDRyzen 7 / Ryzen AI 7Anspruchsvolleres Gaming, Streaming und gelegentliche Content Creation
AMDRyzen 9, z.B. 9955HX / 9955HX3D / Ryzen AI 9High-End-Gaming, Streaming, Rendering & CPU-intensive Anwendungen

Gut zu wissen: Die Bezeichnungen Core Ultra 5/7/9 beziehungsweise Ryzen 5/7/9 geben nur eine grobe Leistungsklasse an. Die tatsächliche Performance kann sich je nach konkretem Prozessor, Leistungsaufnahme und Kühlung des Notebooks deutlich unterscheiden.


Welche Grafikkarte braucht ein Gaming-Notebook?

Die Grafikkarte ist bei einem Gaming-Laptop meist die wichtigste Komponenten für die Spielleistung. Sie berechnet die Bildausgabe und entscheidet maßgeblich darüber, mit welcher Auflösung, Detailstufe und Bildrate ein Spiel dargestellt werden kann. Wer hauptsächlich zocken möchte, sollte deshalb lieber etwas mehr Budget in eine leistungsfähigere GPU investieren, anstatt zwingend zum stärksten Prozessor zu greifen.

Bei aktuellen Gaming-Notebooks kommt besonders häufig NVIDIAs GeForce-RTX-50-Serie zum Einsatz. Das Angebot reicht von der RTX 5050 und RTX 5060 über RTX 5070 und RTX 5070 Ti bis hin zur RTX 5080 und RTX 5090. Die mobilen GPUs basieren auf der Blackwell-Architektur und unterstützen unter anderem Raytracing sowie aktuellen DLSS-Technologien. Daneben gibt es Notebooks mit AMD-Radeon-Grafik sowie Intel-Arc-Grafiklösungen. Auch Modelle der vorherigen GeForce-Generationen, beispielsweise mit RTX-40-Grafikkarte, können je nach Preis und Ausstattung weiterhin eine interessante Wahl sein.

Genau hinschauen lohnt sich bei der Grafikkarte

Grundsätzlich gilt innerhalb einer Produktfamilie: je höher die Modellklasse, desto mehr Leistung ist normalerweise zu erwarten. Bei Gaming-Laptops solltest du allerdings nicht nur auf die Modellnummer schauen. Entscheidend ist auch die TGP (Total Graphics Power), also das Leistungsbudget der Grafikkarte. Zwei Notebooks mit derselben Grafikkartenklasse können dadurch unterschiedlich schnell sein. Auch Kühlsystem und Leistungsprofil des jeweiligen Geräts spielen eine wichtige Rolle.

Ein weiterer relevanter Punkt beim Zocken ist der Grafikspeicher (VRAM). Hohe Auflösungen, detaillierte Texturen und Raytracing können den Speicherbedarf deutlich erhöhen. Mehr VRAM bietet daher gerade bei anspruchsvollen, neuen Spieletiteln zusätzliche Reserven. Die Speichergröße allein macht eine langsamere GPU allerdings nicht automatisch schneller.

Als grobe Orientierung:

AnspruchNVIDIA
Weniger anspruchsvolle SpieleRTX 4050 / RTX 5050
Aktuelle GamesRTX 4060 / RTX 5060 / RTX 5070
Anspruchsvolles Gaming in höheren AuflösungenRTX 4070 / RTX 5070 Ti / RTX 5080
High-End und maximale DetailsRTX 4080 / RTX 4090 / RTX 5080 / RTX 5090

Moderne Notebook-Grafikkarten unterstützen außerdem Technologien, mit denen sich Grafikqualität und Performance mittels Upscaling verbessern lassen. NVIDIA bietet hierfür beispielsweise DLSS, AMD setzt auf FSR und Intel auf XeSS. Auch Raytracing wird von aktuellen Grafiklösungen der drei Hersteller unterstützt.

Unser Tipp: Vergleiche bei Gaming-Laptops nicht nur die GPU-Bezeichnung, sondern auch TGP, VRAM und Benchmark-Tests des konkreten Modells. So lässt sich leicht nachvollziehen, welche Grafikkarte in aktuellen Spielen Schwächen zeigt und welche eine gute Performance abliefert.


Kühlung und Lautstärke beim Gaming-Laptop

Eine ordentliche und gleichzeitig leise Kühlung ist die Königsdisziplin für einen Gaming-Laptop. Grund dafür ist schlichtweg der fehlende Platz. In einem Desktop-Gehäuse gibt es ausreichend Platz für eine anständige Luftzirkulation und große Lüfter, in einem Gaming-Notebook hingegen nicht. Deswegen neigen besonders die dünnsten und kleinsten Varianten dazu, bei Volllast eine gehörige Temperatur zu entwickeln. “Ich komm schon damit klar, wenn der Laptop ein wenig heißer wird” wird der ein oder andere jetzt wahrscheinlich denken.

Die Grafikkarte sieht das allerdings ein wenig anders. Wird eine gewisse Temperatur überstiegen, drosselt sich die GPU ganz automatisch, um Schlimmeres zu verhindern. In der Folge kommt es zu merkbaren Leistungseinbrüchen während längeren Spiele-Sessions. Deswegen lohnt es sich, sich vorab genau zu informieren, wie die Kühlleistung des jeweiligen Gaming-Laptops ausfällt. Die Hersteller werden höchstwahrscheinlich keine Kühlprobleme in ihrer Produktbeschreibung mit angeben. Aber zu den meisten Modellen gibt es bereits passende Tests dazu im Internet. Googlen lohnt sich also!

Wer sein Notebook zusätzlich entlasten will, kann auch einen speziellen kühlenden Untersatz bei ALTERNATE erstehen. Neben den Temperaturen lohnt sich beim Studieren von Testberichten auch ein Blick auf die Lüfterlautstärke, denn leistungsstarke Gaming-Laptops können unter Volllast deutlich hörbar werden.


Welche Anschlüsse sollte es haben?

Auch hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Mittlerweile verfügen selbst die dünnsten Gaming-Laptops über alle nötigen Anschlüsse. Dazu gehören natürlich HDMI, USB-A, USB-C, LAN, Kopfhöreranschluss und teilweise auch ein Kartenleser. Bei USB-C sollte man genauer hinschauen: Je nach Notebook kann der Anschluss zusätzlich Bildausgabe, USB4 beziehungsweise Thunderbolt oder das Laden per USB Power Delivery unterstützen.

Lässt sich ein Gaming-Laptop aufrüsten?

Arbeitsspeicher und SSD lassen sich bei vielen Gaming-Laptops nachträglich erweitern oder austauschen. Bei CPU und interner Grafikkarte ist ein Upgrade hingegen in der Regel nicht vorgesehen. Externe Grafikkarten – sogenannte eGPUs (external Graphics Processing Unit) – können bei kompatiblen, schnellen Schnittstellen zwar eine Möglichkeit darstellen, sind aufgrund von hohen Kosten und technischen Einschränkungen aber eher eine Speziallösung. Wenn du dich dennoch für eGPUs interessierst, wirst du hier fündig. Wir empfehlen aber bei der Wahl eines neuen Gaming-Laptops, nicht an der Grafik zu sparen.


SSD, Arbeitsspeicher und weitere Ausstattung

Genau wie ein Desktop-PC, verfügt auch ein Gaming-Notebook über weitere Komponenten, die einen Blick wert sind. Eine SSD sollte mittlerweile zur Grundausstattung gehören, da viele Spiele das sogar voraussetzen. Für einen neuen Gaming-Laptop würden wir mindestens 1 TB SSD-Speicherplatz einplanen. Praktisch ist außerdem ein zweiter M.2-Steckplatz, über den sich der Speicher später noch erweitern lässt.

Zudem braucht der Gaming-Laptop einen ausreichend großen Arbeitsspeicher. Mindestens 16 GB RAM sollten es mittlerweile sein. Wer das Gerät langfristig nutzen, streamen oder zusätzlich anspruchsvolle Anwendungen einsetzen möchte, kann auch gleich zu 32 GB oder 64 GB greifen. In vielen Fällen lässt sich der RAM auch nachträglich noch aufrüsten. Wie das geht, haben wir euch in diesem Beitrag erklärt.

Alles weitere ist meist nur eine Frage des Geschmacks. Eine RGB-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur kann zwar ganz nett aussehen, ist aber auch nicht für alle Nutzer das Maß aller Dinge. Und sind wir mal ehrlich, auf das Touchpad verzichten wir doch sowieso die meiste Zeit über.


Wie viel kostet ein guter Gaming-Laptop?

Der Preis ist für viele Menschen eines der wichtigsten Kaufkriterien. Gaming-Hardware ist mittlerweile generell teurer geworden. Das betrifft sowohl Notebooks als auch klassische Gaming-PCs. Ein Gaming-Laptop ist deshalb nicht automatisch die kostspieligere Wahl, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Display, Tastatur und weitere Ausstattung bereits integriert sind.

Allerdings unterscheiden sich beide Geräteklassen weiterhin deutlich. Ein Desktop-PC bietet in der Regel bessere Möglichkeiten zur Kühlung und lässt sich später wesentlich einfacher aufrüsten. Beim Gaming-Laptop bezahlt man dagegen für ein kompaktes Komplettsystem, das sich problemlos transportieren lässt.

Bei Gaming-Laptops beginnen brauchbare Einsteigergeräte derzeit grob bei 900 bis 1.100 Euro. Im Bereich von 1.200 bis 1.500 Euro findet man solide Mittelklasse-Modelle, je nach Modell etwa mit GeForce RTX 4050, RTX 5050, RTX 5060 oder teilweise auch RTX 5070. Für leistungsstärkere Geräte mit besserem Display, stärkerer GPU und umfangreicherer Ausstattung sollte man eher 2.500 Euro einplanen. High-End-Modelle mit RTX 5080 liegen schnell bei Preisen um die 4.000 Euro. Spitzenmodelle mit RTX 5090, viel RAM und großer SSD kosten schnell mal noch deutlich mehr.

Die Grenzen sind allerdings fließend. Sonderangebote, Auslaufmodelle, Refurbished-Modelle und ältere Hardware-Generationen können ein deutlich besseres Preis-Leistung-Verhältnis bieten. Umgekehrt treiben große RAM- und SSD-Konfigurationen sowie hochwertige OLED- oder Mini-LED-Displays den Preis schnell in die Höhe. Diese Preisbereiche sind daher nur als grobe Momentaufnahme zu verstehen: Insbesondere die Preisentwicklung bei Arbeits- und Massenspeicher kann jederzeit dafür sorgen, dass vergleichbare Notebook-Konfigurationen künftig noch teurer werden.

Gaming-Laptops nach Leistung

  • Gaming-Laptops mit RTX 5090 -> LINK
  • Gaming-Laptops mit RTX 5080 -> LINK
  • Gaming-Laptops mit RTX 5070 Ti -> LINK
  • Gaming-Laptops mit RTX 5070 -> LINK
  • Gaming-Laptops mit RTX 5060 -> LINK
  • Gaming-Laptops mit RTX 5050 -> LINK
  • Gaming-Laptops mit RTX 4070 -> LINK
  • Gaming-Laptops mit RTX 4060 -> LINK
  • Gaming-Laptops mit RTX 4050 -> LINK
  • Refurbished-Notebooks -> LINK
  • Notebooks im ALTERNATE-Outlet -> LINK

Die wichtigsten Tipps für den Notebook-Kauf

tl;dr: Hallo an alle, die keine Lust hatten, sich den Text komplett durchzulesen und direkt bis zum Ende gescrollt haben. Folgende Aspekte würden wir euch für den Kauf eines Gaming-Notebooks empfehlen:

  • Grafikkarte priorisieren: Fürs Gaming lieber mehr Budget in die GPU als in den stärksten Prozessor stecken
  • Tests des konkreten Modells lesen: Bei Notebook-GPUs auch TGP, Kühlung und reale Benchmarks recherchieren. Kühlung, Laustärke und tatsächliche Gaming-Leistung lassen sich nur aus dem Datenblatt kaum beurteilen.
  • Display passend zur Grafikkarte wählen: Eine hohe Auflösung oder 240 oder 360 Hz bringen wenig, wenn die Hardware die nötigen FPS nicht schafft.
  • Aufrüstbarkeit prüfen: Austauschbarer RAM und ein zusätzlicher M.2-Slot können später viel Geld sparen.
  • Nicht zwangsläufig die neueste Generation kaufen: Gut ausgestattete Auslaufmodelle mit älterer Hardware können das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.
  • Refurbished mit einbeziehen: Generalüberholte Notebooks können eine günstige Alternative zu Neugeräten sein.

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