AMD-CEO Lisa Su: Chip-Situation entspannt sich erst Ende 2022 wieder

Nach wie vor belastet der Chip-Mangel die IT-Branche. Ganz egal ob es sich dabei um Grafikkarten, Spielekonsolen oder Autos handelt. Wirklich entspannen wird sich die Situation wohl erst Ende nächsten Jahres. Das erwartet zumindest AMD-CEO Lisa Su.


Photo by Adi Goldstein on Unsplash

Schlechte Verfügbarkeit und hohe Preise: wann wird sich Lage endlich wieder normalisieren? In der Vergangenheit haben wir schon die unterschiedlichsten Einschätzungen gehört. Anfang des Jahres? Weit gefehlt. Zum Sommer hin? Zumindest ein wenig. Aktuell deutet alles daraufhin, dass wir erst 2022 zur Normalität zurückkehren werden. Aber erst Ende 2022.

Das verkündete AMDs Chefin Lisa Su am Montag. Im ersten Halbjahr 2022 werde die Lage ähnlich angespannt sein wie im Moment. Eine spürbare Besserung werde es voraussichtlich erst gegen Ende des kommenden Jahres geben. Anfang des Jahres zeigte sich das Unternehmen noch deutlich optimistischer.

Die angestoßenen Kapazitätserweiterungen kämen zwar langsam zur Geltung, doch die Rohstoffversorgung sei noch immer ein kritisches Thema. Logistik und Zulieferer hätten weiterhin zu kämpfen. „Wir haben immer Zyklen von Höhen und Tiefen erlebt, in denen die Nachfrage das Angebot überstieg oder umgekehrt“, äußerte sich Lisa Su. Dieses Mal sei es allerdings anders. Die Nachfrage habe zu Zeiten der Pandemie ein ganz neues Level erreicht und dieses Niveau wurde aufgrund unterschiedlicher Faktoren bis heute gehalten.

Wir dürfen gespannt sein, ob sich die Prognose diesmal bewahrheiten wird. Es dürfte nun aber zumindest klar sein, dass wir in den kommenden Monaten keine Wunder mehr erwarten sollten.

Via: CNBC

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