Selfie-Stick, Stativ oder doch jemanden fragen, ob er kurz die Kamera hält? Wer sich beim Sport oder unterwegs selbst filmen möchte, kennt das Problem. Beni von Mondo Robotics will dafür eine ungewöhnliche Lösung bieten: Der kleine Roboter fährt seinem Besitzer selbstständig hinterher und nimmt dabei Videos auf. Alle wichtigen Infos im Überblick!


Bild: Mondo Robotics

Der kleine Roboter-Begleiter sieht aus als würde er direkt aus einem Science-Fiction-Film kommen. Er bewegt sich auf zwei großen Rädern fort und soll Personen automatisch erkennen und verfolgen können. Dabei richtet der Roboter seine Kamera selbstständig auf das Motiv aus. Laut Hersteller sind dabei Geschwindigkeiten von bis zu 29 km/h möglich.

Beni soll außerdem Hindernissen ausweichen und bestimmte Hindernisse sogar mit einem kleinen Sprung überwinden können. Solange sie nicht höher als 25 Zentimeter sind. Sollte der Roboter einmal das Gleichgewicht verlieren und umfallen, so könne er sich eigenständig wieder aufrichten. Gerade für Aufnahmen beim Laufen, Radfahren oder anderen Outdoor-Aktivitäten könnte das ziemlich praktisch sein. Wer lieber selbst die Kontrolle übernimmt, kann den Roboter alternativ auch manuell steuern.

Eine Kamera auf zwei Rädern

Bei der Kamera verspricht Mondo Robotics Aufnahmen in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde. Alternativ stehen 3K mit 60 fps und Full HD mit bis zu 100 fps zur Verfügung. Intern bringt Beni 32 GB Speicher mit, zusätzlich gibt es einen microSD-Steckplatz.

Interessant ist auch, dass Tracking und Videoverarbeitung direkt auf dem Roboter stattfinden sollen. Eine Cloud-Verbindung ist dafür laut Hersteller nicht notwendig. Komplett unbeeindruckt vom Wetter ist Beni allerdings nicht: Er ist zwar für drinnen und draußen geeignet, starken Regen oder gar ein unfreiwilliges Bad sollte man ihm trotzdem ersparen.

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Akku leer? Einfach wechseln

Statt den Roboter nach jeder längeren Session an die Steckdose hängen zu müssen, setzt Mondo Robotics auf austauschbare Akkus. Rund 1,5 Stunden Laufzeit werden pro Akku angegeben. Mithilfe zusätzlicher Batterien lässt sich die Nutzungsdauer entsprechend verlängern. Mit 1,75 Kilogramm ist Beni außerdem noch leicht genug, um ihn beispielsweise im Rucksack mitzunehmen.

Finanziert wird das Ganze über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Dort hat der kleine Roboter bereits einige Unterstützer gefunden. Ursprünglich hatten die Macher einen Finanzierungsbetrag von etwas mehr als 43.000 Euro ausgerufen. Mittlerweile sind aber schon knapp 2,4 Millionen Euro zusammengekommen.

Bis zum 6. September 2026 hast du Zeit, dich ebenfalls an dem Projekt zu beteiligen. Die Preise beginnen bei 476 Euro. Ausgeliefert werden soll Beni noch in diesem Jahr, wobei ein weltweiter Versand versprochen wird. Ganz ohne Vorbehalt sollte man allerdings nicht bestellen. Crowdfunding-typisch gibt es gewisse Risiken: Liefertermine können sich verschieben und vor allem muss sich erst zeigen, wie zuverlässig Tracking, Fortbewegung und Kameraqualität im echten Alltag funktionieren. Das Konzept wirkt aber äußerst spannend.

Quelle: Kickstarter


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