Ratgeber: Das sind die besten Smartphones bis 300 Euro (2019)

Die besten Smartphones bis 300 Euro: In der Regel dreht sich immer alles um die teuren Flaggschiffe der Smartphone-Hersteller. Alles muss größer, schöner & schneller werden. Dabei haben die meisten Hersteller aber auch einige günstigere Modelle im Angebot, die ebenfalls überzeugen können. An der ein oder anderen Stelle muss man sicherlich Kompromisse eingehen, aber nicht jeder ist auf den vollen Funktionsumfang eines 1000 Euro teuren iPhone X angewiesen. Deshalb stellen wir euch heute fünf Alternativen vor. Eine Empfehlung findest du ganz am Ende des Beitrags!

In diesem Beitrag erfährst du, was du von einem 300 Euro teuren Smartphone erwarten kannst, wo ihre Stärken & Schwächen liegen und welche Modelle sich am besten eignen.


Samsung Galaxy A7 (2018)

Samsung kennt doch eigentlich jeder. Jahr für Jahr bieten sie sich gemeinsam mit Apple und den anderen Giganten ein Kopf-an-Kopf Rennen um die Marktführerschaft. Da dürfen Mittelklasse-Modelle natürlich nicht fehlen. So hat Samsung auch das ein oder andere Smartphone bis 300 Euro im Sortiment. Zumindest äußerlich könnte das Samsung Galaxy A7 locker mit seinen großen Geschwistern mithalten, aber wie sieht es mit der Innenausstattung aus?

Samsung Galaxy A7

Das Android-Smartphone steckt in einem Gewand aus Kunststoff und Glas. Vom Design her wirkt es eher schlicht und zeitlos. Auffällig sind die verhältnismäßig großen Ränder ober- und unterhalb des Displays. Das 6-Zoll große OLED-Panel selbst liefert, mit einer Auflösung von 2200 x 1080 Pixeln, gestochen scharfe Bilder mit lebendigen Farben. Sehr erfreulich ist die Helligkeit des Displays. Dadurch lassen sich selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch alle Details erkennen. Dank abgerundeter Kanten liegt das Smartphone auch sehr angenehm in der Hand.

Auf der Rückseite des Samsung Galaxy A6+ sitzt eine Triple-Kamera, bestehend aus einer 24-Megapixel starken Hauptkamera, einem Ultra-Weitwinkelobjektiv und einem Tiefenschärfen-Sensor. In dieser Preisklasse definitiv keine Selbstverständlichkeit. Die Frontkamera löst ebenfalls mit 24 Megapixeln auf. In guten Lichtverhältnissen arbeitet die Selfie-Cam tadellos. Bei schlechtem Licht muss man hingegen gewisse Qualitätseinbußen hinnehmen.

Ein Blick ins Innere des Samsung Galaxy A7 offenbart uns ein solides Gesamtpaket. Samsungs Exynos 7885 zählt zwar nicht mehr zu den leistungsstärksten Prozessoren, liefert in der Regel aber genügend Power für eine flüssige Performance. Aufwendige Anwendungen könnten das Smartphone jedoch ein wenig ins Straucheln bringen. Der 3.300-mAh-Akku glänzt zudem mit einer langen Laufzeit. Kabelloses Laden oder Quick-Charge-Unterstützung sucht man hier allerdings vergebens. 64 GB Flash-Speicher und 4 GB RAM sind ebenfalls solide, mehr aber auch nicht.

Positiv Negativ
Schönes OLED-Display Geringe Speicher-Ausstattung
Gute Triple-Cam Kein Wasserschutz
Lange Akku-Laufzeiten Kein USB-Typ-C
Speicherplatz erweiterbar (MicroSD)
Dual-SIM-Unterstützung

Preis: Ab 274 Euro

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Xiaomi Mi Mix 2

Ein wenig unbekannter ist die Marke „Xiaomi“. Auch wenn sich der chinesische Hersteller seit dem vergangenen Jahr einer immer größeren Beliebtheit erfreut. In China hat sich das 2010 gegründete Unternehmen bereits ein ordentliches Standing erarbeiten können. Für kleines Geld bekommt man in der Regel eine sehr gute Ausstattung!

Xiaomi Mi Mix 2

Das Äußere des Xiaomi Mi Mix 2 kann auf ganzer Linie überzeugen. Die verarbeiteten Materialien wirken äußerst hochwertig. Auf den ersten Blick könnte es sich auch um ein doppelt so teures High-End-Smartphone handeln. Das fast 6-Zoll große Display nimmt beinahe die gesamte Front des Smartphones ein. Mit einer Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln werden alle Inhalte scharf dargestellt. Die Helligkeit ist okay: bei direkter Sonneneinstrahlung lassen sich zwar die wichtigsten Details noch erkennen, an das Samsung A7 kommt es aber nicht ran.

Die Front-Kamera verbirgt sich nicht am oberen linken Bildschirmrand, wie gewöhnlich. Stattdessen wurde sie rechts unterhalb des Displays verbaut. Für Selfies muss das Smartphone also einmal gedreht werden. Sicher gewöhnungsbedürftig. Da die Front-Kamera aber auch nicht unbedingt glänzen kann, spielt die Positionierung eher eine untergeordnete Rolle. Die Dualkamera auf der Rückseite liefert da schon ein besseres Ergebnis ab. Sie knipst gute Fotos, hat darüber hinaus aber auch keine wirklichen Highlights zu bieten.

Die größte Stärke (das Design mal außen vor gelassen) verbirgt sich im Inneren des Mi Mix 2. Qualcomms Snapdragon 835 liefert eine hervorragende Performance und kann beinahe mit den teuren Flaggschiffen aus dem Jahr 2018 mithalten. Alles läuft flüssig, selbst aufwendige Spiele! Dem Prozessor stehen noch 6 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz zur Seite. Der Akku hat eine Kapazität von 3.400 mAh und bringt euch problemlos durch den Tag.

Positiv Negativ
Schneller Prozessor Schlechte Front-Kamera
Gute Speicher-Ausstattung Kein Wasserschutz
Hochwertiges Design Kein NFC
Viel Arbeitsspeicher
Schnelllade-Technik

Preis: Ab 279 Euro

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Honor Play

Die Huawei Tochter Honor hat unter dem Namen „Honor Play“ ein Smartphone auf den Markt gebracht, dass sich primär an Gamer richten soll. Es lässt sich aber nicht nur für Mobile-Games empfehlen, sondern auch für die alltäglichen Aufgaben.

Honor Play

Das Honor Play steckt im Metall-Unibody und kann mit Hochglanz nicht viel anfangen. Schick sieht es trotzdem aus und die Verarbeitung ist ebenfalls hochwertig. Der Bildschirm ist 6,3-Zoll groß und liefert eine Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln. Trotz den großen Maßen ist es ganz handlich. Am oberen Rand hat Honor eine kleine Notch integriert, in der wichtige Sensoren und die Selfie-Cam stecken. Pluspunkte sammelt das Smartphone in Sachen Bildschirmhelligkeit und Blickwinkelstabilität. Die essenziellen Infos lassen sich eigentlich aus allen Lagen erkennen.

Dass die Kameras beim Honor Play nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen, wird recht schnell klar. Die vertikal angeordnete Dual-Kamera auf der Rückseite liefert definitiv solide Bilder. Aber im Vergleich mit der Konkurrenz liegt man doch einen Schritt weiter hinten. Gleiches Bild bei der Front-Kamera: Natürlich kann man auch gute Selfies knipsen – aber nicht immer. Timing und Lichtverhältnisse müssen schon optimal sein.

Der verbaute Kirin 970 kommt von Huawei und stammt aus dem Jahr 2017. Er liefert eine ordentliche Leistung und meistert die Alltagsaufgaben in der Regel ohne Probleme. Dank „Grafik-Turbo-Technologie“ liegen die Stärken aber im Gaming-Bereich. Auch in aufwendigen 3D-Spielen arbeitet das Gerät flüssig ohne Ruckler. Ein 4D-Smart-Shock-Feature sorgt währenddessen für ein immersives Spielerlebnis. 4 GByte RAM und (erweiterbare) 64 GByte Speicher runden das Gesamtbild letztlich ab.

Positiv Negativ
Gaming-Optimierung Mittelmäßige Kamera
Großes Display Kein Wasserschutz
Speicherplatz erweiterbar (MicroSD)
Schnelllade-Funktion

PREIS: Ab 279 Euro

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Huawei Mate 20 Lite

Huawei ist in den vergangenen zwölf Monaten zum zweitgrößten Smartphone-Hersteller der Welt herangewachsen. Das kommt natürlich nicht von ungefähr: Was die Qualität betrifft, kann es der chinesische Hersteller schon längst mit Samsung & Co. aufnehmen.

Huawei Mate 20 Lite

Beim Gehäuse des Mate 20 Lite setzt Huawei auf Glas, der Rahmen besteht aus Aluminium. Der fließende Übergang zwischen Glas zu Metall macht optisch einiges her. Das 6,3-Zoll große LC-Display löst mit 2.340 x 1080 Pixeln auf und zeigt die Inhalte scharf an. Die maximale Helligkeit beträgt 458 cd/m². Das ist absolut ausreichend, um auch bei Tageslicht alles erkennen zu können. Am oberen Rand befindet sich auch hier eine kleine Aussparung, in der Sensoren und die Front-Kameras sitzen. Richtig gelesen, das Huawei Mate 20 Lite verfügt über eine Dualkamera auf der Frontseite.

Neben der 24-Megapixel starken Selfie-Cam steckt eine weitere 2-Megapixel-Linse. Dieser Verbund sorgt in der Praxis für ansehnliche Fotos. Auch 3D-animierte Figuren (bei Apple auch Animojis genannt) können damit erstellt werden. Auf der Rückseite wurde ebenfalls eine Dualkamera angebracht. Schärfe und Farben sind vollkommen in Ordnung. Eine „AI“ erkennt automatisch das Motiv und versucht das Ergebnis anschließend zu verbessern. Das funktioniert noch etwas besser als bei der Konkurrenz.

Im Inneren werkelt Huaweis Kirin 710. Für die alltägliche Nutzung ist die Leistung auf alle Fälle ausreichend. Aufwendige Mobile-Games, wie PUBG Mobile beispielsweise, zwingen ihn jedoch in die Knie und können nicht auf maximaler Grafikeinstellung gespielt werden. Dem Prozessor stehen 4 GByte RAM und 64 GByte Speicher zur Seite. Ein 3.750 mAh großer Akku sorgt dafür, dass man völlig problemlos über den Tag kommt. Dank Quick Charge Funktion nimmt der Ladevorgang nur wenig Zeit in Anspruch.

Positiv Negativ
Dual-Selfie-Kamera Kein Wasserschutz
Lange Akkulaufzeit Mittelmäßiger Prozessor
Quick Charge Funktion
Speicherplatz erweiterbar (MicroSD)

PREIS: Ab 299,90 Euro

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Xiaomi Pocophone F1

Wieder Xiaomi, diesmal aber mit einem etwas anderen Konzept. Statt auf ein hochwertiges Design, setzt man bei dem Pocophone F1 auf geballte Leistung. Es hat die Ausstattung eines High-End-Smartphones und bekommt deshalb des öfteren den charmanten Namen „Flaggschiff-Killer“ verliehen.

Xiaomi Pocophone F1

Im ersten Moment wirkt das Pocophone F1 ein wenig altmodisch. Statt auf Glas und Metall setzt Xiaomi hier nämlich auf ein simples Plastik-Gehäuse. An der Verarbeitung lässt sich dafür nichts aussetzen. Die ist genauso hochwertig wie bei der Konkurrenz. Das 6,18-Zoll große Display löst mit 2.2248 x 1.080 Pixeln auf und liefert ansehnliche Bilder. Die Farbdarstellung ist gut und die Helligkeit auch für direkte Sonneneinstrahlung ausreichend. Eine Notch findet man ebenfalls.

Die 20-Megapixel starke Frontkamera ist die gleiche, die auch beim deutlich teureren Xiaomi Mi 8 zum Einsatz kommt. Auf der Rückseite wird eine Dualkamera mit 12-, beziehungsweise 5 Megapixeln verbaut. An den Aufnahmen lässt sich nur wenig kritisieren, insgesamt ein rundes Gesamtpaket. Nettes Extra: Die Kamera kann 4K-Aufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde erfassen.

Das Highlight verbirgt sich unter der Plastik-Haube. Mit dem Snapdragon 845 hat Xiaomi einen Prozessor gebaut, der 2018 sonst nur in den Flaggschiff-Modellen der Hersteller zu finden war. Er ist allen Anforderungen gewachsen, selbst anspruchsvolle Spiele zwingen ihn nicht an seine Grenzen. Eine bessere Performance, für dieses Geld, kann man derzeit nicht bekommen. 6 GByte RAM und 64 GByte Speicher stellen die passenden Rahmenbedingungen. Der Akku ist mit einer Kapazität von 4.000 mAh ebenfalls recht großzügig bemessen.

Positiv Negativ
Gute Kamera Kunststoff-Gehäuse
Hervorragende Performance Kein Wasserschutz
Viel Arbeitsspeicher Kein NFC
Lange Akkulaufzeit
Speicherplatz erweiterbar (MicroSD)
Quick Charge Funktion

PREIS: Ab 299 Euro

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Das beste Smartphone bis 300 Euro

Empfehlung der Redaktion

Wenn es nach reiner Leistung geht, sehen wir das Pocophone F1 von Xiaomi definitiv ganz vorne. Das Smartphone macht selbst einem Galaxy S9 Konkurrenz, kostet aber deutlich weniger. Dafür ist die Optik nicht so hochwertig und auf mobiles Bezahlen muss man auf Grund des fehlenden NFCs verzichten.

Das beste Display bietet das Samsung Galaxy A7. In Sachen Farbdarstellung, Kontrast und Helligkeit macht ihm hier niemand etwas vor. Dafür gerät der Prozessor bei aufwendigen Anwendungen an seine Grenzen.

Eine gute Mischung aus Leistung und Design bekommt man mit dem Xiaomi Mi Mix 2. Wer nicht dauerhaft zur Selfie-Cam greift und auf mobiles Bezahlen verzichten kann, ist hier bestens aufgehoben.

Letztlich sind es die persönlichen Präferenzen, welche Aspekte einem besonders wichtig sind und welche nicht. Zu empfehlen sind grundsätzlich alle fünf Smartphones.

Die besten Smartphones bis 300 Euro

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