Zeichen gegen Krypto-Miner: Nvidia reduziert die Hashrate der RTX 3060 deutlich

In einer Woche kommt die GeForce RTX 3060 in den Handel. Nicht nur Gamer, auch Krypto-Miner sind heiß auf die neue Grafikkarte. Für letztere hat Nvidia allerdings keine guten Nachrichten parat. Wie aus einer Ankündigung hervorgeht, möchte man die Mining-Performance der Grafikkarte gezielt reduzieren.


Bild: Nvidia

„GeForce Is Made for Gaming“

Nvidia macht deutlich, dass sich die RTX-Reihe primär an Gamer richtet und nicht an Krypto-Miner. In einer Ankündigung heißt es, dass man die Hashrate der kommenden GeForce RTX 3060 mittels Treiberanpassungen gezielt reduzieren möchte, um die Grafikkarte für Miner möglichst unattraktiv zu machen.

Der verwendete Treiber soll Alarm schlagen, sobald eine Mining-Software gestartet wird und daraufhin die Rechenleistung der RTX 3060 automatisch halbieren. Andere Modelle werde man nicht mit einer solchen Einschränkung versehen. Schlicht aus dem Grund, da es für RTX 3080 & Co. bereits seit Monaten Treiber gibt und Miner entsprechend einfach auf eine ältere Version zurückgreifen könnten, um die Beschränkung zu umgehen.

Spezielle Mining-Karten kommen

Krypto-Miner wolle man stattdessen mit einem speziellen Ableger der RTX-Reihe ausstatten. Die CMP-Modelle sollen keine Bildausgänge besitzen und sich dementsprechend auch nicht zum Spielen eignen. Zum Einsatz kommen wohl die gleichen Grafikchips, die auch in den RTX-Modellen stecken. Allerdings soll es sich Nvidia zufolge um zusätzliche Kontingente handeln, die sich ohnehin nicht für die Nutzung in Gaming-GPUs eignen würden. Dank niedriger Taktfrequenz und geringerer Leistungsaufnahme sollen die CMP-Karten möglichst effizient laufen. Hinzu kommt ein spezielles Kühldesign, was den problemlosen Betrieb mehrere Grafikkarten in einem Rack gewährleisten soll.


Bild: Nvidia

Die ersten beiden Modelle sollen noch in diesem Quartal erscheinen. Die leistungsstärkeren 90HX und 50HX folgen im kommenden Quartal. Den angegebenen Hashraten zufolge, wäre eine 90HX ein klein wenig schlechter als eine RTX 3080, die auf rund 98 MH/s kommt. Offizielle Preise nennt Nvidia noch nicht.

Quelle: Nvidia

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Mr Brokkoli
Mr Brokkoli
2 Monate her

ich hoffe einfach dass die mining karten GAR nicht gekauft werden und man zumindest dadurch weiterhin aus zweiter hand an die genutzten GPUs kommt weil die noch meist in einem sehr guten Zustand sind (Undervolting und Leitungbegrenzung durch große Miner wegen Strom und lebensdauer)!

Tauri
Tauri
2 Monate her

moin, die sollen die der Anwendung und Kunden entsprechend anpassen die Preise.. die Miner verdienen Geld also sind sie Zahlungskräftig… also schön mal auf 5000 oder besser 10000 erhöhen.. und mit der Zeit die Treiber anpassen für alle Modele oder jede neue Karte mit solchen Treibern ausstatten.. nochmal darf sowas nicht passieren.. ich musste mir eine 2070 S kaufen wegen dem Mist den die machen.. die 3000 kaufe ich nur noch wenn sie weniger wie 500 kosten oder ich warte auf die nächste Generation.. aber danke an Nvidia 🙂