PlayStation-Controller als Vorbild: Microsoft will den Xbox-Controller weiter überarbeiten

Xbox-Chef Phil Spencer macht kein Geheimnis daraus, dass er ein großer Fan des aktuellen PlayStation-Controllers ist. Scheinbar dient er sogar als Vorbild für folgende Xbox-Controller.


Photo by Just Jack on Unsplash

Im Podcast namens „Kinda Funny Gamecast“ hat Phil Spencer seiner Begeisterung freien Lauf gelassen. Sony habe mit dem PS5-Controller sehr gute Arbeit geleistet und er sehe ein großes Potenzial in dem Gerät. Konkret wurde er in dem Gespräch nicht. Er dürfte aber insbesondere die fortschrittlichen Rumble-Funktionen und die adaptiven Trigger gemeint haben.

Die Begeisterung ist sogar so groß, dass der Xbox-Chef über ein Redesign des eigenen Controllers nachdenkt. „Wir sehen einige dieser Dinge und denken uns, dass wir das ebenfalls machen sollten“ , äußerte sich Phil Spencer im Podcast. „Wahrscheinlich werden wir auch etwas am Controller arbeiten.“

Ob es bei Microsoft schon konkrete Pläne diesbezüglich gibt, oder ob es lediglich ein laut ausgesprochener Gedanke war, der der ihm in diesem Moment durch den Kopf gegangen ist, lässt sich nicht sagen. Fest steht aber, dass die Markteinführung eines neuen Controllers durchaus problematisch werden könnte. Einige frühere Käufer dürften nicht begeistert sein, wenn der Konsole plötzlich ein neuer & besserer Controller beiliegt. Außerdem benötigen die Entwickler einen einheitlichen Standard, um ihre Spiele bestmöglich für die Platttformen zu optimieren. Womöglich werden wir ein derartiges Redesign also erst mit der neuen Konsolengeneration erleben.

Darüber hinaus sieht Spencer übrigens keinen großen Bedarf an zusätzlicher Hardware. Ein Virtual-Reality-Headset oder ähnliches werde es von Microsoft zumindest vorerst nicht geben.

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