Nvidia: Die ersten GeForce RTX 4000 starten im Oktober

Nvidia hat die ersten beiden Modelle der kommenden RTX-4000-Reihe offenbart. Los geht’s mit den beiden Oberklasse-Grafikkarten GeForce RTX 4080 und GeForce RTX 4090. Wir fassen euch die wichtigsten Infos zusammen.


Bild: Nvidia

Die nächste Grafikkarten-Generation von Nvidia steht in den Startlöchern. Im Rahmen eines Livestreams wurden gestern die ersten beiden Modelle der Öffentlichkeit präsentiert. Zum Marktstart wird es zunächst nur Flaggschiff-Karten der Serie zu kaufen geben. Den Anfang macht die GeForce RTX 4090 im Oktober. Einen Monat später folgt dann die GeForce RTX 4080.

Die GeForce RTX 4090

Das Aushängeschild der Serie trägt wieder die typische „90“ im Namen. Die Nvidia GeForce RTX 4090 verfügt über insgesamt 16.384 Shader-Einheiten und taktet mit bis zu 2.520 MHz im Boost. Der GDDR6X-Videospeicher ist 24 GB groß und wird mit 384 Bit angebunden. Verglichen mit einer RTX 3090 Ti soll die Grafikkarte eine in etwa verdoppelte Rechenleistung zu bieten haben. Mit Raytracing wird sogar die vierfache Leistung versprochen. Auch dank des ebenfalls neu angekündigten DLSS 3. Mit Blick auf die technischen Werte fällt die Leistungsaufnahme noch recht moderat aus. Sie wird mit 450 Watt beziffert. Markstart für die GeForce RTX 4090 ist der 12. Oktober. Der Preis der Founders Edition liegt bei 1.949 Euro.

Shader-Kerne16.384
Takt (Boost)2,23 / 2,52 GHz
Speicher24 GB GDDR6X
Breite der Speicherschnittstelle384 Bit
TDP450 Watt
Preis1.949 Euro

Die GeForce RTX 4080

Im Gegensatz zur GeForce RTX 4090 wird die GeForce RTX 4080 in zwei verschiedenen Varianten angeboten. So wird es sowohl eine Version mit 12 GB Videospeicher als auch eine mit 16 GB Videospeicher geben, die sich darüber hinaus auch in anderen Aspekten unterschieden. Das kleinere Modell verfügt über 7.680 Rechenkerne, taktet mit 2.610 MHz und hat eine nominelle Leistungsaufnahme von 285 Watt. Die größere Karte kommt hingegen auf 9.728 Rechenkerne und mit einer Taktfrequenz von 2.505 MHz. Die Leistungsaufnahme liegt bei 320 Watt. Leistungstechnisch sei die größere GeForce RTX 4080 rund doppelt so stark wie eine RTX 3080 Ti. Und selbst die kleinere Variante soll, in Kombination mit DLSS 3, sogar noch vor einer RTX 3090 Ti landen. Auf den Markt kommen die beiden Grafikkarten im November. Einen konkreten Tag hat Nvidia noch nicht genannt. Zu Buche schlagen sie mit 1.099 Euro beziehungsweise 1.469 Euro.

RTX 4080 12 GBRTX 4080 16 GB
Shader-Einheiten7.6809.728
Takt (Boost)2,31 / 2,61 GHz2,21 / 2,51 GHz
Speicher12 GB GDDR6X16 GB GDDR6X
Breite der Speicherschnittstelle192 Bit256 Bit
TDP285 Watt320 Watt
Preis1.099 Euro1.469 Euro

Darüber hinaus bieten die GPUs der RTX 40-Serie eine Reihe neuer technologischer Innovationen, darunter:

  • Streaming-Multiprozessoren mit bis zu 83 Teraflops Shader-Leistung – 2x mehr als bei der vorherigen Generation.
  • RT Cores der dritten Generation mit bis zu 191 Teraflops für effektives Raytracing – 2,8x mehr als bei der vorherigen Generation.
  • Tensor-Cores der vierten Generation mit bis zu 1,32 Tensor-Petaflops – 5 Mal mehr als bei der vorherigen Generation mit FP8-Beschleunigung.
  • Shader Execution Reordering (SER), das die Ausführungseffizienz verbessert, indem Shading-Workloads im laufenden Betrieb neu geplant werden, um die Ressourcen der GPU besser zu nutzen. SER ist eine ebenso bedeutende Innovation wie die Out-of-Order-Ausführung für CPUs und verbessert die Raytracing-Leistung um das Dreifache und die Frame-Raten in Spielen um bis zu 25 Prozent.
  • Ada Optical Flow Accelerator mit 2x schnellerer Leistung ermöglicht DLSS 3 die Vorhersage von Bewegungen in einer Szene, so dass das neuronale Netzwerk die Bildrate bei gleichbleibender Bildqualität steigern kann.
  • Architektonische Verbesserungen, die eng mit der TSMC 4N-Prozesstechnologie gekoppelt sind, führen zu einem bis zu 2-fachen Sprung in der Leistungseffizienz.
  • Dual NVIDIA Encoder (NVENC) verkürzen die Exportzeiten um bis zur Hälfte und bieten AV1-Unterstützung. Der NVENC AV1-Encoder wird von OBS, Blackmagic Design DaVinci Resolve, Discord und anderen eingesetzt.

Quelle: Nvidia

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