Neue Konkurrenz für die Switch? Mega-Konzern Tencent plant eigene Handheld-Konsole

Die Nintendo Switch hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass nach wie vor ein großes Interesse an Handheld-Konsolen besteht. Nun scheint ein weiterer bekannter Name das Thema für sich entdeckt zu haben. Der chinesische Mega-Konzern Tencent, welcher unter anderem hinter den „League of Legends“-Machern Riot Games steht und darüber hinaus 50 Prozent der Aktienanteile von Epic Games besitzt, soll wohl an einem eigenen Switch-Konkurrenten arbeiten.



Seit Release wurde die Nintendo Switch mehr als 80 Millionen Mal verkauft. Damit liegt die Handheld-Konsole in etwa auf dem Niveau einer PlayStation 3. Kein Wunder also, dass das Konzept der Switch auch bei anderen Akteuren ein gewisses Interesse weckt. Da wäre zum Beispiel der Aya Neo. Der Gaming-PC im Handheld-Format sorgt derzeit bei Indiegogo für Aufsehen und konnte dort bereits mehr als 1,6 Millionen Euro einnehmen.

Nun wurde bekannt, dass auch Tencent ein Patent einer entsprechenden Handheld-Konsole eingereicht hat. Rein optisch erinnert sie stark an eine Nintendo Switch, wobei allerdings gewisse Unterschiede erkennbar sind. So lassen sich die beiden seitlichen Controller scheinbar nicht abnehmen und eine Windows-Taste lässt vermuten, dass es sich bei dem Gerät eher um einen kleinen Gaming-PC als um eine Konsole im klassischen Sinn handeln könnte – ähnliche wie der Aya Neo. Außerdem ist auf den Bildern zu erkennen, dass das Steuerkreuz aus einem Guss gefertigt ist. Bei der Switch hingegen kommen vier verschiedene Knöpfe zum Einsatz.



Weitere Details gehen aus dem Patent nicht hervor. So ist noch völlig unklar, welche Hardware im Inneren steckt und wie viel Power das Gerät dementsprechend liefern könnte. Ein Preis oder ein ungefährerer Release-Zeitraum sind ebenfalls unbekannt. Womöglich kommt das Gerät in dieser Form auch nie auf den Markt. Bislang handelt es sich ja nur um ein gesichertes Patent. Ein ernsthafter Switch-Konkurrent auf Windows-Basis wäre aber sicherlich spannend.

Quelle: Twitter

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