Aya Neo: Der Gaming-PC im Handheld-Format ist endlich da!

Die Nintendo Switch hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass das Interesse an leistungsstarken Handheld-Konsolen noch immer riesig ist. Nun gibt es auch eine Alternative für PC-Spieler. Der Aya Neo ist quasi ein Gaming-PC im handlichen Mini-Format.


Bild: Aya Neo

Der Aya Neo erinnert auf den ersten Blick zweifelsohne an eine Nintendo Switch. Mittig befindet sich ein IPS-Touch-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten, während links und rechts davon die entsprechenden Steuergeräte sitzen. Diese lassen sich jedoch, im Gegensatz zur Switch, nicht abnehmen. Stattdessen sind die Controller fest verbaut.

Angetrieben von AMD Ryzen

Unter der Haube arbeitet ein AMD Ryzen 5 4500U samt der iGPU namens Radeon Vega 6. Die Performance soll ausreichen, um selbst anspruchsvolle Spiele wie „GTA V“ flüssig auf mittleren Grafikeinstellungen spielen zu können. Erste Tests, die dem Aya Neo eine solide Gaming-Performance bescheinigen, sind bereits im Internet zu finden. Ein entsprechendes Video könnt ihr euch an dieser Stelle anschauen:



16 Gigabyte LPDDR4X-RAM und eine 512 Gigabyte große SSD runden das Gesamtbild ab. Bei der Spieleauswahl hat man alle Freiheiten eines typischen Gaming-PCs. Dank vorinstalliertem Windows 10 lässt sich beispielsweise die komplette Steam-Bibliothek auf dem Handheld nutzen. Die Akkulaulaufzeit beträgt beim Spielen etwa zweieinhalb Stunden. Aufgeladen wird das Gerät über USB-C. An Anschlussmöglichkeiten stehen insgesamt drei USB-C-Ports und ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Hinzu kommt schnelles WiFi 6.

Der Aya Neo kann auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo vorbestellt werden. Das Finanzierungsziel wurde schon deutlich überschritten. Bereits in den ersten 24 Stunden kamen mehr als eine Million US-Dollar zusammen. Noch habt ihr 26 Tage Zeit, um euch ein eigenes Exemplar zu sichern. Allerdings sind momentan nur noch die etwas teureren 1-TB-Modelle verfügbar. Dort beginnen die Preise bei 731 Euro. Die mittlerweile ausverkaufte 500-GB-Version war bereits ab 587 Euro erhältlich.

Quelle: Indiegogo

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Jens
Jens
5 Monate her

Bei Crowdfunding schon 700€ Verlust gemacht. Der Artikel wurde zwar gebaut und hergestellt jedoch erwies sich die Einführung nach Deutschland als Problematisch und so wurde der gesamte Container für deutsche Kunden noch in Indien abgewiesen.

Raffi
Raffi
6 Monate her

Die Hinweise zu Crowdfunding fehlen( Risiko des komplettes Verlust, es ist deren erste Kampagne, es ist kein Vorbestellen, etc).

Ein Seriöses Unternehmen an dieser Stelle ist zum Beispiel GPD Game Console.