Hopper: Deutsches Startup bringt wilde Mischung aus E-Bike und Auto auf den Markt

Ein Auto? Nein, ein E-Bike! Der Hopper setzt auf ein sehr eigenwilliges Design und könnte genau deshalb ein Erfolg werden. Wir fassen euch die wichtigsten Infos zusammen.


Bild: Hopper Mobility GmbH

In Augsburg kommt bald ein Fahrzeug der besonderen Sorte auf den Markt. Der Hopper sieht zwar aus wie ein kleines Auto, ist in Wirklichkeit aber ein E-Bike. Er soll ein umweltfreundlicheres Verkehrsmittel für die Stadt werden. Mit Platz für bis zu drei Personen und einem kleinen Kofferraum für die Einkäufe.

Der Hopper misst 200 x 88 Zentimeter. Damit ist er kürzer als ein Auto breit ist und gleichzeitig nur minimal breiter als ein typisches Lastenrad. Er darf auf allen Radewegen gefahren werden und die Maximalgeschwindigkeit liegt bei 25 Stundenkilometern. Ein Führerschein wird nicht benötigt, auch eine Anmeldung, Steuern und Versicherung fallen weg.


Bild: Hopper Mobility GmbH

Die ersten sechs km/h werden per elektrischer Anfahrhilfe überbrückt. Dank des drehbaren Hinterrads ist das Fahrzeug äußerst wendig. Der Wendekreis soll gerade einmal zwei Meter groß sein. Hinzu kommt ein Rückwärtsgang, um das Fahrzeug noch besser durch enge Stellen rangieren zu können. An Stauraum hat der Hopper bis zu 220 Liter zu bieten.

70 Prozent des Jahres autark

Die Reichweite liegt bei rund 60 Kilometern. Auf Wunsch kann diese durch einen zweiten Akku verdoppelt werden. Zum Aufladen kann der Akku einfach entnommen und an eine klassische Haushaltssteckdose angeschlossen werden. Das sei Herstellerangaben zufolge aber nur selten nötig. Integrierte Solarmodule auf dem Dach sollen dafür sorgen, dass man ca. 70 Prozent des Jahres autark fahren kann. Eine Stunde im Sonnenlicht könne bis zu 5 Kilometer Reichweite generieren.

Geplanter Marktstart ist 2023, eine erste Vorserie für Pilotkunden ist bereits in der Entwicklung. „Wir gehen von einem erheblich wachsenden Bedarf an umweltfreundlichen und praktischen Konzepten zur Individual-Mobilität in der Stadt aus. Obwohl es bisher nur ein Testmodell gibt, haben wir schon Anfragen für mehr als 200 Fahrzeuge“, sagt Martin Halama, Mitgründer und Projektleiter der Hopper Mobility GmbH. Wie viel der Hopper letztlich kosten wird, ist noch nicht bekannt. Der Preis soll jedoch „deutlich unter denen eines günstigsten E-Autos liegen“. Weitere Details findet ihr auf der offiziellen Webseite. Dort könnt ihr auch für einen Newsletter anmelden, um keine Neuigkeiten zu verpassen.

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Walter
Walter
9 Monate her

Solange der Preis nicht feststeht und … was passiert bei SchneeRegenWindKälte … Hitze, wenn die Seiten fehlen?
Ich schau mal auf diese ‚offizielle Webseite‘