Handyverträge & Co: Laufzeiten sollen gesetzlich verringert werden

Die meisten von uns werden schon einmal einen Handyvertrag abgeschlossen haben. Oftmals liegt die Laufzeit solcher Verträge bei 24 Monaten. Blöd nur, wenn man nicht rechtzeitig kündigt und der Vertrag automatisch verlängert wird – um weitere 12 Monate. Genau dieser Fall soll in Zukunft verhindert werden. Die Bundesjustizministerin möchte die Laufzeitverträge nämlich auf ein Jahr beschränken.


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Verbraucherschützer sind sich einig: Laufzeitverträge, die über 12 Monate hinausgehen, sind häufig unüberschaubar und lassen Kunden nicht selten in eine Kostenfalle laufen. Aus diesem Grund soll das Modell grundlegend überarbeitet werden.

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) möchte die Laufzeitverträge zukünftig auf 12 Monate beschränken. Auch bei automatischen Vertragsverlängerungen, wenn man beispielsweise die Kündigungsfrist verpasst hat, soll es eine Anpassung geben. Der Vertrag wird in einem solchen Fall nicht um weitere 12, sondern maximal um 3 weitere Monate verlängert werden können.

Unterstützung der CDU?

Wie aus dem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hervorgeht, zählt die SPD bei dem Vorhaben auch auf die Unterstützung des Koalitionspartners. CDU-Abgeordneter Sebastian Steineke äußert aber auch seine Bedenken. Noch müsse evaluiert werden, ob eine Höchstdauer von 12 Monaten auch in allen Bereichen von Nutzen sei. Es könnte also von Branche zu Branche unterschiedliche Regelungen geben.

Via: WinFuture ; FAZ

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