Ratgeber: Das sind die besten Smartphones bis 300 Euro

Die besten Smartphones bis 300 Euro: In der Regel dreht sich immer alles um die teuren Flaggschiffe der Smartphone-Hersteller. Alles muss größer, schöner & schneller werden. Dabei haben die meisten Hersteller aber auch einige günstigere Modelle im Angebot, die ebenfalls überzeugen können. An der ein oder anderen Stelle muss man sicherlich Kompromisse eingehen, aber nicht jeder ist auf den vollen Funktionsumfang eines 1000 Euro teuren iPhone X angewiesen. Deshalb stellen wir euch heute fünf Alternativen vor. Eine Empfehlung findest du ganz am Ende des Beitrags!

In diesem Beitrag erfährst du, was du von einem 300 Euro teuren Smartphone erwarten kannst, wo ihre Stärken & Schwächen liegen und welche Modelle sich am besten eignen.


Samsung Galaxy A6+

Samsung kennt doch eigentlich jeder. Jahr für Jahr bieten sie sich gemeinsam mit Apple und den anderen Giganten ein Kopf-an-Kopf Rennen um die Marktführerschaft. Da dürfen Mittelklasse-Modelle natürlich nicht fehlen. So hat Samsung auch das ein oder andere Smartphone bis 300 Euro im Sortiment. Zumindest äußerlich könnte das Samsung Galaxy A6+ locker mit seinen großen Geschwistern mithalten, aber wie sieht es mit der Innenausstattung aus?

Samsung Galaxy A6+

Das Android(8)-Smartphone kommt im Alugehäuse und wirkt schlicht und zeitlos. Optische Highlights kann es auf den ersten Blick allerdings keine setzen. Mit einer Bildschirmdiagonale von 6-Zoll ist es recht groß. Dank abgerundeten Kanten liegt es aber trotzdem noch gut in der Hand. Zum Einsatz kommt ein OLED-Display, das mit einer Auflösung von 2220 x 1080 (Full-HD+) gestochen scharfe Bilder liefert. Selbst im Sonnenlicht ist das Display, inklusive automatischer Helligkeitsregelung, noch gut ablesbar.

Auf der Rückseite des Samsung Galaxy A6+ sitzt eine 21-Megapixel starke Dualkamera. Die Frontkamera löst mit 24 Megapixeln auf. In guten Lichtverhältnissen arbeiten die Linsen tadellos und auch bei schlechterem Licht liefern sie überraschend gute Ergebnisse. Viele Details sind gut erkennbar, während sich das Rauschen noch im Rahmen hält. Zusätzlicher Pluspunkt: Das Smartphone unterstützt den beliebten Bokeh-Effekt, der den Hintergrund unscharf wirken lässt.

Ein Blick ins Innere des Samsung Galaxy A6+ offenbart uns ein solides Gesamtpaket. Qualcomms Snapdragon 450 zählt zwar nicht mehr zu den neuesten Prozessoren, liefert aber genügend Power für eine flüssige Performance. Bei einigen Mobile-Games wird man die Grafikeinstellungen zwar ein wenig runterschrauben müssen, Alltagsaufgaben stellen aber kein Problem dar. Der 3.500-mAh-Akku glänzt zudem mit einer langen Laufzeit. Kabelloses Laden oder Quick-Charge-Unterstützung sucht man hier allerdings vergebens. 32 GB Flash-Speicher und 3 GB RAM sind ebenfalls solide, mehr aber auch nicht.

Positiv Negativ
Schönes OLED-Display Geringe Speicherausstattung
Gute Fotos bei schlechtem Licht Kein Waserschutz
Lange Akku-Laufzeiten USB 2.0 Standard
Speicherplatz erweiterbar (MicroSD)
Dual-SIM-Unterstützung

Preis: Ab 249 Euro

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Cubot Power

Ein wenig unbekannter ist die Marke „Cubot“. Zumindest hier in Deutschland. In China hat sich das 2012 gegründete Unternehmen bereits ein ordentliches Standing erarbeiten können. Für kleines Geld bekommt man in der Regel eine verhältnismäßig gute Ausstattung, das verspricht auch das Android(8.1)-Phone „Cubot Power“.

Cubot Power

Sowohl Rückseite als auch Rahmen bestehen bei dem Cubot Power aus Kunststoff. Mag in der heutigen Zeit etwas ungewöhnlich erscheinen, wenn die meisten teuren Smartphones auf Glas oder Keramik setzen. Aus diesem Grund macht das Smartphone im ersten Moment keinen sonderlich hochwertigen Eindruck. Aber es zählen ja die inneren Werte, nicht wahr? Cubot setzt auf ein 5,99-Zoll großes LCD Display mit einer Auflösung von 2160 x 1080 Pixeln. Die Farbsättigung ist gut und das Bild scharf. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung lässt sich das wichtigste noch problemlos erkennen.

Die 16-Megapixel starke Hauptkamera kann bei gutem Licht durchaus überzeugen, wobei besonders nahe Objekte sehr schön dargestellt werden. Bei schlechten Lichtverhältnissen sieht das Ganze aber schon anders aus. Die Fotos rauschen recht stark und verwischen dadurch viele Details. Die 8-Megapixel Frontkamera macht einen soliden Job, setzt aber auch keine nennenswerten Highlights. Für Snapchat-Selfies geeignet, für ansprechende Instagram Bilder nicht unbedingt die beste Wahl.

Leistungstechnisch braucht sich das Cubot Power nicht zu verstecken. Der Helio P23 Prozessor versorgt das Smartphone mit genügend Power, sodass auch Multitasking-Anwendungen kein Problem darstellen. Auch Spiele wie PUBG-Mobile laufen flüssig, wenn auch nur auf reduzierten Grafikeinstellungen. Der Akku ist mit 6000 mAh überdurchschnittlich gut ausgestattet. In der Praxis hat man dadurch spürbar längere Laufzeiten. Etwa zwei Tage sollte der Akku für den Durchschnittsnutzer ausreichen. Die Ladezeiten sind aber leider nicht konkurrenzfähig. Fast vier Stunden dauert eine volle Ladung. Die sonstigen Rahmenbedingungen stimmen jedoch: 128 GB Flash-Speicher und 6 GB RAM sind in dieser Preisklasse sehr erfreulich.

Positiv Negativ
Lange Akkulaufzeit kein hochwertiges Design
Sehr gute Speicherausstattung Schlechtes Licht = Schlechte Fotos
Dual-SIM-Unterstützung Lange Auflade-Zeiten
Ordentliche Leistung Kein Wasserschutz
Speicherplatz erweiterbar (MicroSD)

Preis: Ab 299 Euro

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ASUS ZenFone 4 Max

Das taiwanische Unternehmen ASUS dürfte besonders bei Gamern schon bestens bekannt sein. Auch Smartphones gehören fest zum Sortiment. Das ZenFone 4 Max richtet sich allerdings nicht unbedingt an Mobile-Gamer…

ASUS ZenFone 4 Max

Mit dem Design des Smartphones orientiert sich ASUS an alt bewährtes. Insgesamt wirkt das ZenFone 4 Max, auch durch das Metallgehäuse, durchaus hochwertig. Das Display ist, mit einer Größe von 5,5-Zoll, für heutige Verhältnisse fast schon ein wenig klein. Dafür liegt das Smartphone sehr gut in der Hand. Die HD-Auflösung (1280 x 720) liefert ein ordentliches Bild ab, hat aber auch seine Schwächen. So fällt es bei direkter Sonneneinstrahlung schwer alles zu erkennen. Dafür ist zumindest ein Blaulichtfilter für die Abendstunden mit an Bord.

Auf der Rückseite des ASUS ZenFone 4 Max ist eine 13-Megapixel starke Dualkamera angebracht. Die zweite Linse wird dafür genutzt, um auch Weitwinkelaufnahmen zu ermöglichen. Ein ungewöhnliches Feature, besonders in dieser Preisklasse. Die Kamera liefert gute, detailreiche Fotos mit natürlich wirkenden Farben. Auch die Selfies sind grundsätzlich gut, bieten im Vergleich zur Konkurrenz aber auch keinen Vorteil, Standard eben.

Unter der Fassade geht es grundsolide weiter. Der Snapdragon 430 von Qualcomm ist zwar stark genug um alltägliche Aufgaben problemlos zu bewältigen, stößt darüber hinaus aber auch relativ schnell an seine Grenzen. Ein Gaming-Smartphone ist das ASUS ZenFone 4 Max nicht unbedingt. Besser sieht es mit dem Akku aus. Dank einer Kapazität von 5000 mAh hält das Smartphone auch gerne mal zwei Tage aus, ohne aufgeladen zu werden. Das Smartphone verfügt zwar über eine „Schnellladefunktion“, trotzdem dauert es knapp vier Stunden, bis der Akku vollständig geladen ist. Als nettes Extra kann man das ZenFone durch das beiliegende OTG-Kabel auch als Powerbank nutzen, um auch andere Geräte zu laden.

Positiv Negativ
Weitwinkel-Aufnahmen Display vergleichsweise schwach
Großer Akku Lange Ladezeiten
Powerbank-Funktion Kein Wasserschutz
Dual-SIM-Unterstützung Nur Android 7.1

PREIS: Ab 299 Euro

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Xiaomi Mi A2

Das „Apple aus China“ treibt nun auch in Europa sein Unwesen. Kein anderer Smartphone-Hersteller konnte in diesem Jahr ein solch starkes Wachstum verbuchen, wie Xiaomi. Das Erfolgsrezept ist dabei so simpel: Günstige Preise für eine hochwertige Ausstattung. Das Mi A2 ist deshalb auch ein Mittelklasse-Smartphone mit gewissen Extras.

Xiaomi Mi A2

Das 5,99-Zoll große Display im Aluminium-Gehäuse weiß zu überzeugen. Die FullHD+ Auflösung (2160 x 1080 Pixel) liefert ein gestochen scharfes Bild mit einem hervorragendem Kontrast- und Farbverhältnis. Auch direkte Sonneneinstrahlung kann dem Bildschirm nicht viel ausmachen. Dank abgerundeter Kanten liegt das Smartphone trotz ordentlicher Größe noch angenehm in der Hand. Gorilla Glas 5 soll es vor Kratzern und sonstigen Displayschäden schützen.

Auf der Vorderseite kommt eine 20-Megapixel-Kamera zum Einsatz, die für ansprechende Selfies sorgt. Besonders in Kombination mit dem Bokeh-Effekt. Auch die Rückseite ist überdurchschnittlich gut ausgestattet. Die Dualkamera besteht aus einem 12-Megapixel-Hauptsensor und einer 20-Megapixel-Low-Light-Kamera. Letzteres sorgt dafür, dass das Mi A2 auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Ergebnisse erzielt.

Für die Performance ist ein Snapdragon 660 Prozessor von Qualcomm zuständig. Dabei handelt es sich um ein gehobenes Mittelklasse-Modell, das schon fast mit der Leistung eines Flaggschiff-Smartphones mithalten kann. Alltagsaufgaben bringen ihn nicht einmal ansatzweise an seine Grenzen, bei aufwendigen Spielen muss man die Grafik manchmal trotzdem noch zurückdrehen, um ein komplett flüssiges Spielerlebnis zu erreichen. Der Akku hingegen ist eher unterdurchschnittlich ausgestattet. Mit 3010 mAh kommt man zwar noch über den Tag, viel mehr ist aber nicht drin. Tägliches Aufladen gehört damit fest zum Programm. Die restliche Ausstattung stimmt jedoch wieder: 128 GB Speicherplatz und 6 GB RAM sind in dieser Preisklasse hervorragende Werte.

Positiv Negativ
Gute Bilder auch bei schlechtem Licht Kleiner Akku
Hervorragende Leistung Kein Wasserschutz
Dual-SIM-Unterstützung
Sehr gute Speicher-Ausstattung

PREIS: Ab 230 Euro

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Huawei P20 Lite

Die Triple-Camera des Huawei P20 Pro hat für ordentlich Aufsehen gesorgt. Darauf muss die Lite-Version des Smartphones natürlich verzichten. Doch auch das Mittelklasse-Modell von Huawei hat noch einiges zu bieten.

Huawei P20 Lite

Auf den ersten Blick unterscheidet es sich gar nicht so stark von seinen größeren Geschwistern. Der Mix aus Aluminium und Glas wirkt sehr hochwertig. Das Display ist 5,84-Zoll groß und liefert eine Auflösung von 2280 x 1080 Pixeln. Alle Inhalte werden scharf und mit natürlich wirkenden Farben dargestellt. Zudem verfügt der Bildschirm über eine Notch. Wer es mag liegt damit genau im Trend der Zeit.

Die Hauptkamera auf der Rückseite des Huawei P20 Lite besteht zumindest noch aus zwei Komponenten, wobei der zusätzliche 2-Megapixel-Sensor nur dazu dient, Abstandsinformationen zu sammeln, was wiederum beim Bokeh-Effekt zur Geltung kommt. Insgesamt sorgt die Dualkamera für sehr ansehnliche Fotos, die sich, bei guten Lichtverhältnissen, im ersten Moment nur schwer von den Fotos der teureren Modelle unterscheiden lassen. Bei schlechteren Lichtverhältnissen kann die Kamera nicht ganz mithalten, liefert aber, für diese Preisklasse, noch immer eine ordentliche Leistung. Die Selfie-Kamera reiht sich bei der Konkurrenz ein: Standard!

Bei der Leistung des Smartphones macht sich der Unterschied zwischen Lite und „Normal“ deutlicher bemerkbar. Der Mittelklasse-Chipsatz Kirin 659 erfüllt zwar seinen Soll, kann darüber hinaus aber keine Akzente setzen. Alltagsanwendungen laufen ohne Probleme, aufwendige Spiele starten hingegen erst nach kurzer Verzögerung und lassen sich in der Regel nicht auf maximalen Grafikeinstellungen spielen. Der Akku fällt mit 3000 mAh eher mager aus. Auch hier gilt: Einen Tag hält er zwar durch, in der Nacht muss er allerdings wieder geladen werden. Ansonsten sind die Rahmenbedingungen mit 4 GB RAM und 64 GB Speicherplatz durchaus ordentlich, auch wenn es keine Spitzenwerte sind.

Positiv Negativ
Sehr gutes Display Mäßige Akku-Laufzeit
Hochwertiges Design Kein Wasserschutz
Gute Fotos (bei gutem Licht)
Gesichtserkennung
Dual-SIM-Unterstützung

PREIS: Ab 290 Euro

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Das beste Smartphone bis 300 Euro

Empfehlung der Redaktion

Insgesamt haben uns die beiden Modele von Huawei und Xiaomi am meisten überzeugen können. Das Huawei P20 Lite hat das bessere Display und wirkt ein klein wenig hochwertiger. Dafür steckt beim Xiaomi Mi A2 noch mehr Power unter der Haube und die Speicherausstattung ist deutlich großzügiger bemessen. Letztlich sind es die persönlichen Präferenzen, welche Aspekte einem wichtiger erscheinen. Empfehlen können wir definitiv beide Smartphones!

Die besten Smartphones bis 300 Euro

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