Ratgeber: Bester Gaming-PC für 1.500 Euro [2020]

Unser „Traum in Weiß“ kostet ebenfalls rund 1.500 Euro, setzt aber andere Schwerpunkte. So fällt die reine Gaming-Leistung im direkten Vergleich etwas geringer aus. Dafür eignet sich der PC hingegen besser für Bild- und Videobearbeitung. Außerdem sieht er nochmal ein gutes Stück schicker aus – aber das ist ohnehin Geschmackssache 😉


Der PC eignet sich für alle, die…

  • in WQHD, teilweise aber auch in 4K spielen wollen.
  • Raytracing-Effekte nutzen möchten.
  • sich mit einem cleanen, weißen Design und RGB-Akzenten anfreunden können.
  • ihren PC selbst zusammenbauen möchten.

Auch mit diesem PC sollten eigentlich alle aktuellen Spiele flüssig in WQHD (2.560 x 1.440 Pixel) laufen und selbst 4K ist in gewissen Situationen möglich. Dank der GeForce RTX 3070 profitierst du ebenfalls von schicken Raytracing-Effekten. Dieser Gaming-PC für 1.500 Euro liefert aber auch ausreichend Rechenleistung für Bild- und Videobearbeitung. Der leistungsstarke AMD-Prozessor überzeugt mit einer hervorragenden Performance in aufwendigen Multi-Core-Anwendungen.

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass man das System nicht zwingend 1-zu-1 übernehmen muss. Einzelne Komponenten lassen sich auf Wunsch natürlich austauschen. Man sollte dann allerdings darauf achten, dass insbesondere der Prozessor mit dem verwendeten Mainboard kompatibel ist. Wer noch nie eigenhändig einen PC zusammengebaut hat, der findet an dieser Stelle eine ausführliche Anleitung inklusive anschaulichem Bildmaterial. Keine Panik – der Zusammenbau ist auch gar nicht so schwer 🙂


Das Mainboard

Die Schaltzentrale des PCs ist ein ASUS PRIME B550-PLUS. Das Board basiert auf dem AMD-B550-Chipsatz und unterstützt AMD-Prozessoren für den Sockel AM4. Es verfügt über vier DDR4-Slots für bis zu 128 GB Arbeitsspeicher. Dabei unterstützt das Mainboard DDR4-RAM mit bis zu 4.600 MHz. Eine zukunftssichere Wahl, auch wenn man irgendwann einmal die Grafikkarte upgraden sollte.

Preis: 152,90 Euro


Der Prozessor


Als Prozessor kommt in unserem System ein AMD Ryzen 7 3700X zum Einsatz. Er verfügt über acht Kerne und 16 Threads. Mit einer Taktfrequenz von 3,6 GHz (4,4 GHz im Turbo) ist die CPU allen Anforderungen gewachsen. Der Ryzen 7 3700X meistert aktuelle Games, kann aber auch genauso gut für Bild- und Videobearbeitung genutzt werden. Die CPU wird bereits zusammen mit einem Kühler ausgeliefert. Den kann man natürlich auch nutzen. Wir empfehlen aber eine etwas leisere Lösung (siehe unten).

Preis: 317 Euro


Die Grafikkarte

Bei der Grafikkarte wird es wieder etwas komplizierter. Normalerweise würde in dieser PC-Konfiguration eine Nvidia GeForce RTX 3070 stecken. Die Grafikkarte hat einen acht Gigabyte großen GDDR6-Videospeicher zu bieten und bringt ausreichend Power mit, um alle Spiele flüssig in WQHD und teilweise auch in 4K darstellen zu können. Hübsche Raytracing-Effekte sind natürlich ebenfalls mit von der Partie.

Doch auch die GeForce RTX 3070 ist aktuell nur sehr schwer, beziehungsweise zu einem sehr hohen Preis erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung von 499 Euro wird in der Praxis deutlich überstiegen.

Deshalb auch hier unser Rat: Versucht euch (möglichst günstig) eine GeForce RTX 3070 zu schießen. Sollte das allerdings nicht möglich sein, dann wartet falls möglich noch etwas mit dem Kauf. Auch alternative Karten sind zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr schwer und sehr teuer zu bekommen. Erst im Sommer dürfte sich die Situation wieder etwas beruhigt haben.

Preis: ab 499 Euro


Der Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher in unserem PC ist insgesamt 16 Gigabyte groß. Das weiße Corsair DIMM 16 GB DDR4-3600 Kit besteht aus zwei je 8 Gigabyte großen RAM-Riegeln mit einer Latenz von CL18 bei 3.600 MHz.

16 Gigabyte Arbeitsspeicher dürften normalerweise ausreichend sein. Sollte man doch mehr benötigen, so kann man jederzeit aufrüsten. Immerhin bietet das Mainboard eine Unterstützung für bis zu 128 Gigabyte RAM.

Preis: 115,90 Euro


Das Gehäuse

Bei dem NZXT H510i Window White handelt es sich um ein äußerst hochwertiges Gehäuse, welches eine Menge Platz bietet und auch optisch einiges her macht. Durch das Seitenfenster aus gehärtetem Glas hat man stets einen freien Blick auf die verbaute Hardware. Zwei 120-mm-Lüfter sind im Lieferumfang enthalten. Damit kann die Luft wunderbar im Gehäuse zirkulieren und alle Komponenten kühlen.

Preis: 104,90 Euro


CPU-Kühler

Wie oben bereits beschrieben, könnte man theoretisch auch den Boxed-Kühler des Ryzen 7 3700X nutzen. Die Kühlleistung reicht, solange man nicht übertakten möchte, grundsätzlich aus, dafür ist der Kühler aber weder besonders leise noch besonders ansehnlich.

Deshalb greifen wir in diesem Fall lieber auf eine SILVERSTONE SST-PF240W-ARGB zurück. Die Wasserkühlung ist im Betrieb leiser und passt darüber hinaus auch optisch besser zu unserem restlichen System.

Preis: 99,90 Euro


Das Netzteil

Ein be quiet! Pure Power 11 700W versorgt unser System mit Strom. Das Netzteil erfüllt die 80 PLUS Gold Effizienz (von bis zu 92%) und besitzt zwei starke 12-Volt-Leitungen. Die Active Clamp + SR Technologie verbessert Effizienz und Leitungsstabilität, der DC/DC-Wandler sorgt für eine starke Spannungsregulierung – sogar bei heftigen Cross-Loads. Der 120-mm be quiet! Lüfter ist Geräuschoptimiert.

Preis: 97,90 Euro


Die SSD

Jeder PC braucht eine anständige SSD – so auch unser Gaming-PC für 1500 Euro! In unserem Fall haben wir uns für eine Crucial P1 1 mit einer Kapazität von 1 TB entschieden. Die SSD erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 2000 MB/s beim Lesen bzw. 1700 MB/s beim Schreiben. Damit sind all deine Lieblingsspiele innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit.

Preis: 89,90 Euro


Mit allen aufgelisteten Komponenten kommen wir auf einen Gesamtpreis von 1.477,40 Euro! Alle Komponenten wurden so gewählt, dass auch ein Upgrade auf leistungsstärkere Hardware in Zukunft problemlos möglich sein sollte.

Aktueller Stand: April 2021

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Lel
Lel
5 Monate her

Ist das nen fertig pc?

lol
lol
7 Monate her

sind kabel dabei

Michael Köhler
Michael Köhler
1 Jahr her

Kann man hier auch eigene Beiträge schreiben / an die Redaktion senden ?

Lando
Lando
1 Jahr her

Welches Gehäuse könnte ich hier alternativ verwenden? Im Endeffekt genau so schlicht und elegant, aber ohne „Seitenfenster“.

gnjb
gnjb
1 Jahr her
Reply to  Lando

Das Gehäuse gibt es auch ohne Seitenfenster.
Der Nachfolger 500DX soll eine bessere Kühlleistung haben btw.

Ratatosk18
Ratatosk18
1 Jahr her

Meine Frage wäre warum man RAM mit so einer niedrigen Geschwindigkeit nimmt? Die Ryzen Prozessoren profitieren extrem von einer hohen RAM Frequenz, deswegen würde ich eigentlich immer mindestens RAM mit 3600MHz nehmen.
Zum Beispiel das Ripjaws 5 Kit von G.Skill. 16GB kosten grad mal 5€ mehr als euer Kit. 🙂

Marc
Marc
1 Jahr her
Reply to  Ratatosk18

Das ist das Kit mit 3600MHz

Silvio
Silvio
1 Jahr her
Reply to  Ratatosk18

Die Ryzen unterstützen doch nur 3200 MHz?

gecko
gecko
1 Jahr her
Reply to  Silvio

Ja, scheint mir auch so. und das nur OC … Wie habt ihr euch das dann vorgestellt mit dem 3600 RAM?

Desertworld
Desertworld
1 Jahr her
Reply to  gecko

wer sagt das? schnellere ram geschwindigkeiten machen definitiv einen unterschied! ich nutze 3600er ram problemlos mit einem ryzen 5 3600

Henry
Henry
1 Jahr her

Sieht gut aus bitte nehmt mich

Felix Turschner
Felix Turschner
1 Jahr her

Hätte ich doch Geld dafür

Florian
Florian
1 Jahr her

Das Mainboard ist noch nachvollziehbar, obwohl es dort auch gute andere Alternativen gibt. Beim Ryzen 7 3700X frage ich mich, warum nicht den 2700X für die Hälfte nehmen? Beide CPUs sind für die nächsten Jahre noch eine gute Basis für einen Gaming PC und aus Sicht der Preis/Leistung ist der 2700er definitiv die bessere Wahl. Beim Arbeitsspeicher könnte man auch den Preis um 10-20€ reduzieren, einfach indem man die schwarze Variante bzw. eine RGB-lose wählt. Das Netzteil ist für den PC ebenfalls ne Nummer zu groß, ein solides 550W würde sogar bei einer größeren Grafikkarte noch ausreichen. Wieder ein Einsparpotential… Read more »

DuNixWissenCo
DuNixWissenCo
1 Jahr her
Reply to  Florian

nein einfach nein du hast sowas von 0 ahnung xD die RTX 2080s nimmt alein schon mehr als die CPU selbst 550w einfach nein 650w min ist für eine 2080 gut bist mal wieder ein richtiger profi
und 3700x ist welten besser als 2700x die 1000er und 2000er hatten alle noch „Kinderkrankheiten“ bitte schreib hier kein blödsin

( und BITTE kauft euch kein B mainboard wen schon richtig spart nicht an den falschen stellen ! )

Waldi
Waldi
1 Jahr her

Ich habe angefangen auf twitch zu Streamen aber mein rechner ist LOW. Ich brauch win neuen bitte bitte bitte

Dominik
Dominik
1 Jahr her

Wie immer ein sehr feines Teil von Euch 🙂

Sicher wäre für einige die Option auf eine 2080 Super interessant. Dafür müsste man nur den 3700X gegen einen 3600 tauschen und vielleicht beim RAM auf eine Non-RGB Version zurückgreifen.