Arc A770: Intel gibt Preis und Release-Datum der Gaming-Grafikkarte bekannt

Mehr Auswahl im Grafikkarten-Markt: Intel hat das Release-Datum der Arc A770 sowie ihren Preis bekanntgegeben. Zuordnen lässt sich das Modell der Mittelklasse.


Bild: Intel

Wann erscheint die Intel Arc A770 und wie teuer wird sie?

Wir müssen uns nur noch wenigen Wochen gedulden. Am 12. Oktober 2022 wird die Grafikkarte offiziell im Handel erscheinen. Zum Start liegt der Preis bei 329 US-Dollar. Damit ist sie genauso teuer wie eine GeForce RTX 3060 oder eine Radeon RX 6600 zum Zeitpunkt des Releases. Wie die Preise in Europa ausfallen werden, ist noch nicht bekannt. Vermutlich müssen wir hierzulande noch mit einem kleinen Aufschlag rechnen.

Die Spezifikationen der Intel Arc A770:

Intel wird zwei verschiedene Versionen der Grafikkarte auf den Markt bringen. Eine mit acht sowie eine mit 16 Gigabyte Videospeicher. Beide Varianten verfügen über 32 Xe-Cores und 32 Raytracing-Einheiten. Bei einer Taktfrequenz von 2,1 GHz und einer TDP von 225 Watt. Gefertigt werden die Chips im 6-nm-Verfahren von TSMC.

Xe-CoresRaytracing UnitsTaktSpeicherSpeichergeschwindigkeitTDP
Arc A77032322.100 MHz8 / 16 GB16 / 17,5 Gbps225 Watt

Wie stark ist die Intel Arc A770?

Leistungstechnisch soll sich die Grafikkarte im Mittelfeld befinden. Voraussichtlich bewegt sie sich auf einem ähnlichen Niveau wie eine GeForce RTX 3060 oder eine GeForce RTX 3060 Ti. Intel verspricht zumindest eine ausreichend hohe Leistung, um auch aktuelle AAA-Titel flüssig in WQHD (2.560 x 1.440 Pixel) spielen zu können. Konkrete Details werden erste Tests zeigen müssen.


Bild: Intel

Lohnt sich die Intel Arc A770?

Die technischen Daten lesen sich zumindest ganz ordentlich. Wer auf der Suche nach einer absolut soliden Mittelklasse-Karte ist, könnte mit der Intel Arc A770 durchaus zufrieden sein. Letztlich steht und fällt allerdings alles mit den Treibern – Intels aktuell größter Baustelle. Im Zweifelsfall solltet ihr also zunächst erste unabhängige Testberichte abwarten, ehe ihr euch für einen Kauf entscheidet. Dann wird sich zeigen, ob Intel die Probleme mittlerweile in den Griff bekommen hat, oder ob die Leistung weiterhin negativ davon beeinträchtigt wird.

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