Die Kontroverse nimmt einfach kein Ende: nachdem Helldivers 2 bereits mit einem PSN-Zwang für Unmut bei den Spielerinnen und Spielern sorgte, trifft es nun das nächste Spiel.


Bild: Sony

Kurz nachdem sich Sony den Fehler eingestand und die geplanten Änderungen in Helldivers 2 zurückgenommen wurden, tritt man mit Ghost of Tsushima plötzlich in das gleiche Fettnäpfchen. Denn wenn der Titel nach vier Jahre Wartezeit endlich auch für den PC erscheint, wird die Verknüpfung mit einem PSN-Account vorausgesetzt, um den Multiplayer-Modus nutzen zu können. Und das hat weitreichende Folgen.

Da man Ghost of Tsushima nicht in Gänze ohne PSN-Account spielen können wird, wurde der Titel nun in über 170 Ländern aus den Stores genommen. Dabei handelt es sich um Länder, in denen PSN gar nicht offiziell angeboten wird. Die gute Nachricht für alle Fans aus Deutschland: hierzulande wird das Spiel weiterhin angeboten.



Betroffene, die sich Ghost of Tsushima bereits vorbestellt hatten, bekommen automatisch ihr Geld zurück. Besonders ärgerlich ist die Sache, da Ghost of Tsushima primär ein Singleplayer-Abenteuer ist und die meisten den Multiplayer-Modus wohl ohnehin nie in Anspruch genommen hätten.

Wir dürfen gespannt sein, ob Sony auch in diesem Fall nochmals eingreift und den PSN-Zwang aufhebt. Eine offizielle Stellungnahme des japanischen Publishers hat es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gegeben. Die PC-Variante von Ghost of Tsushima erscheint am 16. Mai und kostet 60 Euro.

Übrigens: auch Helldivers 2 ist aktuell in rund 180 Ländern nicht erhältlich, obwohl der PSN-Zwang zwischenzeitlich wieder rückgängig gemacht wurde. Die Entwickler stehen mit Sony in Kontakt und suchen nach einer Lösung.

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