Wegen Handelsstreit: RAM- und SSD-Preise werden steigen

Die Zeit der fallenden Hardware-Preise scheint ein Ende zu nehmen, allerdings aus einem eher ungewöhnlichen Grund: Schuld ist nämlich ein Handelsstreit zwischen Japan und Südkorea.


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Alles hat ein Ende, leider auch die sinkenden RAM- uns SSD-Preise der vergangenen Monate, wie ComputerBase mit Bezug auf die Speicherbörse DRAMeXchange berichtet. Noch hält sich der Preisanstieg in Grenzen: Während DRAM heute bisweilen etwa 6 Prozent teurer geworden ist, sind die Preise für eMMC- und TLC-Speicher bereits um bis zu 10 Prozent gestiegen. Das wiederum deutet darauf hin, dass nicht nur der Arbeitsspeicher, sondern auch SSDs in Zukunft wieder teurer werden könnten.

Foto: DRAMeXchange (via: CB)

Warum steigen die Preise?

Seit diesem Monat liefert Japan keine chemischen Substanzen mehr nach Südkorea. Viele südkoreanischen Chip-Fertiger haben in der Vergangenheit aber bis zu 90 Prozent ihrer benötigten Chemikalien aus Japan bezogen und die Vorräte gehen nun langsam zu Neige. Gleichzeitig sind südkoreanische Hersteller für etwa 70 Prozent aller DRAM- und Flash-Produktionen verantwortlich. Demnach dürfte sich ein Engpass auch deutlich am Markt bemerkbar machen.

Also wer seinem PC noch ein Upgrade spendieren möchte, sollte besser schnell zugreifen. Eine große Auswahl an RAM und SSDs findet ihr natürlich im ALTERNATE Online-Shop 😉

Via: ComputerBase

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