Upscaling-Funktionen wie Nvidia DLSS, AMD FSR oder Intel XeSS sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Mithilfe technischer Tricks sorgen sie für einen spürbaren Leistungszuwachs, ohne dass dabei die Grafikqualität stark beeinträchtigt wird. Jetzt soll offenbar auch Windows 11 mit einem solchen Feature ausgestattet werden.



Das geht zumindest aus der neuesten Preview-Version (26052) des Betriebssystems hervor. Dort ist die Funktion namens “Automatic Super Resolution” bereits in den Systemeinstellungen zu finden. Man muss das versteckte Feature vorher lediglich mit einer passenden Befehlseingabe aufdecken.

Screenshots davon machen derzeit auf der Kurznachrichtenplattform X die Runde. Über einen Schiebregler lässt sich Super Resolution ein- und ausschalten. Einen Einfluss auf das Spielerlebnis soll die Entscheidung bislang allerdings nicht haben.



Microsoft fasst die Funktion mit einem kurzen Satz zusammen. “Nutze KI, um unterstützte Spiele flüssiger mit mehr Details zu spielen”, heißt es dort. Das klingt nach einer klassischen Upscaling-Funktion, die diesmal jedoch unabhängig von der verwendeten Grafikkarte laufen könnte.

Offiziell angekündigt wurde das Feature nicht und entsprechend sind die technischen Details zunächst noch unklar. Vermutet wird, dass eine moderne CPU mit einer speziellen Neural Processing Unit benötigt wird, um Super Resolution verwenden zu können. Beispielsweise Intels Meteor Lake oder AMDs Ryzen-7000-Serie. Wir dürfen gespannt sein, wann Microsoft die Funktion veröffentlichen und wie gut sie im Vergleich zur Konkurrenz abschneiden wird.

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