Die Steam Machine kann ab sofort reserviert werden. Neben dem Start der Anmeldung hat Valve auch die Preise für den neuen Wohnzimmer-PC enthüllt. Wir fassen die wichtigsten Informationen zu Reservierung, Verfügbarkeit und Kosten zusammen.

Nachdem die Speicherkrise für Verzögerungen gesorgt hatte, können Interessenten die Steam Machine jetzt endlich reservieren. Die Preise fallen zwar höher aus als ursprünglich erwartet, dennoch rechnet Valve mit einer hohen Nachfrage.
Reservierungen ab sofort möglich
Wer gerne eine Steam Machine haben möchte, sollte nicht mehr lange warten. Die Anmeldung ist noch bis zum 25. Juni 2026 um 19 Uhr möglich. Im Anschluss wird ausgelost, wer auf der Warteliste höher rutscht und eine Steam Machine ergattern darf. Nach Abschluss der Auslosung informiert Valve die Teilnehmer per E-Mail darüber, ob sie ihre Steam Machine bestellen können oder zunächst auf die Warteliste gesetzt werden. Wer die Frist verpasst, steht am unteren Ende der Warteliste. Die ersten Pakete sollen sich dann schon ab dem 29. Juni 2026 auf den Weg machen.
Voraussetzung ist ein Steam-Account, wobei nur eine Reservierung pro Account möglich ist. Zudem dürfen nur Spieler in den Lostopf, die bereits vor dem 27. April 2026 etwas auf Steam gekauft haben.
Preis höher als erwartet
In der Vergangenheit wurde oft über den Preis der Steam Machine spekuliert. Viele schätzten den Preis auf etwa 600 Euro. Die steigenden Speicherpreise machen sich derzeit in der gesamten Branche bemerkbar. Auch andere Konsolen wie die PlayStation 5 oder die Nintendo Switch 2 waren zuletzt von Preiserhöhungen betroffen.
Der Hersteller Valve begründet den hohen Preis vor allem mit den gestiegenen Kosten für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher. Zudem soll es Schwierigkeiten bei der Beschaffung benötigter Bauteile gegeben haben. Dadurch stehen auch zum Marktstart weniger Geräte als geplant zur Verfügung.
Das kostet die Steam Machine
Die Steam Machine ist wahlweise mit einer 512 GB oder 2 TB großen NVMe-SSD ausgestattet, die für schnelle Ladezeiten und kurze Systemstarts sorgen soll. Das Basismodell mit 512 GB kostet 1.039 Euro, während die Version mit 2 TB Speicher für 1.359 Euro angeboten wird. Beide Modelle können zudem im Bundle mit dem Steam Controller erworben werden. Dadurch steigt der Preis auf 1.108 Euro beziehungsweise 1.428 Euro. Exklusiv für das 2-TB-Modell gehören zwei austauschbare Frontblenden aus Stoff und Walnussholz zum Lieferumfang.
Der Steam Controller kostet einzeln 99 Euro. Im Bundle verlangt Valve jedoch lediglich einen Aufpreis von 69 Euro, wodurch Käufer rund 30 Euro sparen können. Allerdings ist der Controller seit seinem Verkaufsstart im Mai 2026 bereits ausverkauft und aktuell nur noch per Reservierung erhältlich.
Spezifikationen
- Modifizierter AMD-Zen-4-Prozessor mit 6 Kernen und 12 Threads
- Taktrate von bis zu 4,8 GHz
- Modifizierte AMD-RDNA-3-Grafikeinheit mit 28 Compute Units
- 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher
- 8 GB GDDR6-Videospeicher
- WLAN 6E, Bluetooth und Gigabit-Ethernet
- DisplayPort 1.4 und HDMI 2.0
- Mehrere USB-A- und USB-C-Anschlüsse
- microSD-Kartensteckplatz für Speichererweiterungen
- 17 individuell anpassbare RGB-LEDs
SteamOS statt klassischer Konsole
Valve sieht die Steam Machine nicht als klassische Konsole, sondern als offenen Wohnzimmer-PC. Als Betriebssystem kommt SteamOS 3 auf Basis von Arch Linux zum Einsatz, während KDE Plasma als Desktop-Oberfläche dient. Wer keine neue Hardware kaufen möchte, kann SteamOS 3.8 auch auf einem kompatiblen PC installieren. Zum Start unterstützt SteamOS ausschließlich Grafikkarten von AMD, andere GPUs sollen künftig aber auch kompatibel sein.
Was hältst du von der Steam Machine? Ist die Hardware den hohen Preis wert oder greifst du lieber zu einer klassischen Konsole oder einem Gaming-PC? Schreib deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Quelle: Stadt Bremerhaven/GamePro/Steam

