Smach Z: Der Handheld mit Ryzen-Prozessor kommt doch nicht auf den Markt

Der Smach Z sollte die großen Stärken eines PCs auf ein mobiles Handheld-Gerät übertragen. Doch obwohl das Interesse an dem Konzept riesig war, wird die „Konsole“ nun doch nicht auf den Markt kommen. Das dahinterstehende Team musste Insolvenz anmelden.


Bild: Smach Z

Auf der E3 2018 wurde der Smach Z erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Damals waren die Entwickler noch sehr zuversichtlich, dass das Gerät gegen Ende des Jahres veröffentlicht werden könnte. Der Release wurde allerdings verschoben. Zunächst auf 2019, dann auf 2020 und nun wurde das Projekt schließlich komplett aufgegeben.

Dabei sahen die Anfänge wirklich vielversprechend aus. Über Crowdfunding kamen knapp 1,1 Millionen Euro zusammen und selbst die spanische Regierung beteiligte sich an der Finanzierung. Zwischenzeitlich gab es sogar schon einen Online-Shop, in dem der Smach Z offiziell vorbestellt werden konnte. Die Idee eines spielfähigen Windows-PCs im Handheld-Format kam in der Gaming-Community überaus gut an.



Letztlich scheiterte der Smach Z an der praktischen Umsetzung. „Wir haben die privaten Investitionen verloren, die dieses Projekt am Leben gehalten haben“ , heißt es in der Bekanntmachung. Auch die anhaltende Coronapandemie wird als Grund genannt. Man werde nun versuchen, mit den verbliebenen finanziellen Mittel die Rückerstattungen zu decken. Dies sei aber nicht zu 100 Prozent möglich, schreibt der Projektleiter Daniel Fernandez. „So hart wie das ist, wir denken die Chancen dafür sind gering.“

0 0 votes
Article Rating
guest
1 Kommentar
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
View all comments
Kemoauc
Kemoauc
1 Monat her

Finde ich sehr schade. Wäre etwas für mich gewesen, weil ich ich von Switch & Co nicht so viel halte.