Project Brooklyn: Razer stellt abgefahrene Gaming-Station mit ausrollbarem OLED-Display vor

Nachdem Razer im Oktober 2020 bereits einen ersten eigenen Gaming-Chair auf den Markt brachte, präsentierte der kalifornischer Hersteller nun eine komplette Gaming-Station. Die wichtigsten Infos zu „Project Brooklyn“ in der Übersicht:


Bild: Razer

Im Rahmen der CES 2021 zeigte Razer, wie es sich den Gamingstuhl der Zukunft vorstellt. Der „Stuhl“ besitzt eine aufklappbare Ablagefläche für Maus und Tastatur, 4D-Armelhnen und zahlreiche Vibrationsmotoren, die ein taktiles Feedback ermöglichen. Spieleentwickler sollen direkt auf die Technik zugreifen können, um so eine möglichst realistische Erfahrung zu schaffen. Achja, eine RGB-Beleuchtung darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Die anpassbare RGB-Beleuchtung kommt inklusive Razer-Chroma-Unterstützung.

Rollbares OLED-Display

Der Sitzt selbst besteht aus Kohlefaser, die Lehne aus Kunstleder. Ganz nett: Das Kabelmanagement erlaubt es, die anfallenden Anschlusskabeldirekt direkt durch den Standfuß zu verlegen. Doch das Highlight ist der Bildschirm. Auf der Rückseite des Stuhls ist ein OLED-Display verstaut, welcher auf Knopfdruck herausfährt und sich auf eine Größe von bis zu 60 Zoll entrollt. Das Display wird dabei stark gekrümmt, um für eine größtmögliche Immersion zu sorgen. Rollbare Displays sind an sich nichts neues. LG beispielsweise arbeitet derzeit an einem ausrollbaren Smartphone.



Noch handelt es sich bei „Project Brooklyn“ lediglich um ein erstes Konzeptmodell, welches zeigen soll, was in Zukunft alles möglich sein könnte. Dementsprechend hat der Stuhl weder ein Release-Datum noch einen Preis. In Zukunft wolle man das Konzept jedoch gemeinsam mit eSportlern testen und auf seine Machbarkeit hin überprüfen. Und wer weiß, vielleicht gibt es „Project Brooklyn“ dann doch irgendwann einmal im Handel zu kaufen.

Quelle: Razer

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