Phil Spencer: Toxische Spieler sollten plattformübergreifend gesperrt werden

Toxische Spieler findet man eigentlich in jedem Game, in dem irgendeine Chat-Interaktion möglich ist. Dabei handelt es sich zwar um eine kleine Minderheit, doch diese ist so laut, dass sie auch allen anderen Spielern ein Stück weit den Spaß verdirbt. Xbox-Chef Phil Spencer hat eine klare Vorstellung davon, was man mit solchen Spielern machen sollte.


Photo by Jakub Sisulak on Unsplash

Geht es nach ihm, sollte man toxische Spieler einfach direkt für alle Gaming-Plattformen sperren. Ganz egal ob der Verstoß beispielsweise auf einer Xbox, PlayStation, Switch oder dem PC stattgefunden hat. Das sei zwar schwer durchzuführen, fügt er in einem Gespräch mit der New York Times an, doch wahrscheinlich die effektivste Methode.

Toxisches Verhalten zeigt sich beispielsweise durch rassistische, sexistische oder auf eine andere Art beleidigende Äußerungen.

Falls das nicht möglich sei, sollte man den Spielern zumindest erlauben, eine Liste mit Spielern anzufertigen, auf die man in Online-Games auf gar keinen Fall noch einmal treffen wollen würde. So würden sich toxische Spieler aufgrund ihres Verhaltens nach und nach selbst aussperren. So ähnlich, als würde man Cheater nur noch gegeneinander antreten lassen, in der Hoffnung, dass dadurch ein Lerneffekt eintreten würde.

Im Dezember 2020 hatten die drei großen Konsolenhersteller Nintendo, Microsoft und Sony bekanntgegeben, künftig gemeinsam gegen Hass vorgehen zu wollen. Bislang scheint diese Zusammenarbeit allerdings noch keine Früchte zu tragen. Zumindest wurden noch keine konkreten Maßnahmen bekannt, die sich den bestehenden Problemen annehmen.

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