Optimismus bei Nvidia: CEO Jensen Huang erwartet sinkende Grafikkarten-Preise

Die aktuelle Marktsituation ist alles andere als optimal. Doch Nvidia-Chef Jensen Huang macht Hoffnung auf sinkende GPU-Preise.


Bild: Nvidia

Vor über einem halben Jahr wurden die ersten Modelle der RTX-3000-Serie veröffentlicht. Von der angedachten UVP sind wir allerdings noch immer weit entfernt. Wer sich heute eine neue Grafikkarte kaufen möchte, der muss gut und gerne das Doppelte bezahlen als ursprünglich geplant. Doch die Situation könnte sich schon bald bessern.

Das glaubt zumindest Nvidia-Chef Jensen Huang. In einem Interview auf die anhaltenden Engpässe angesprochen, äußerte er sich durchaus optimistisch für die Zukunft. Im Handel sei bereits eine leicht bessere Verfügbarkeit der Geforce-Grafikkarten zu beobachten und in der zweiten Hälfte werde man das Angebot noch weiter ausbauen.

„Wir würden gerne mehr liefern, wenn wir könnten“, versicherte Huang. Das Problem sei auch nicht direkt die Halbleiter-Knappheit, sondern vielmehr die aktuell hohe Nachfrage seitens der Krypto-Miner. Genau deshalb habe man kürzlich die LHR-Versionen eingeführt. Aufgrund der ab Werk verringerten Hashrate seien die Grafikkarten deutlich unattraktiver für Miner. Das würde wiederum zu sinkenden Preisen führen, ist sich der Nvidia-CEO sicher. In den kommenden Monaten könnte wieder ein Stück Normalität einkehren.

Was meint ihr: Teilt ihr den Optimismus von Jensen Huang? Oder steht ihr der prognostizierten Preisentwicklung eher skeptisch gegenüber? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Via: PC Watch

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Matthias Perlbach
Matthias Perlbach
9 Tage her

Gab es nicht unlängst die Nachricht, dass das Prozedere zum Minig von Etheritum zu einem weniger rechenintensiven geändert werden soll? Außerdem gibt es wohl inzwischen Rechenmaschinen , die nur fürs Mining da sind und schneller minen, als Grafikkarten.

mikemarkus
mikemarkus
10 Tage her

Das führt zu nichts. Vor nicht allzulanger Zeit hieß es noch, dass die Preise noch sehr lange so hoch bleiben, wie sie aktuell sind. Jetzt wird wieder was anderes erwartet. Wer’s glaubt!? Das gleiche betrifft sich die Verfügbarkeit.

Erik
Erik
10 Tage her

Ich bin einer der wenigen Glücklichen, die ne 3090 FE zur UVP ergattern konnten und ich verfolge trotzdem weiterhin, was so am Grafikkartenmarkt abgeht. Wie man bei der 3080TI LHR sehen konnte, entspannt sich gar nichts. Die Nachfrage von Gamern und professionellen Usern ist ungebrochen hoch. Sollte Jensen nicht irgendwo ne Chipfabrik aus dem Boden stampfen um die Nachfrage bedienen zu können, sehe ich kein Ende der Mondpreise vor Q4 22.
Die 3080TI rauszubringen, war clever, da man hierfür Ga102 nehmen kann, die nicht für ne 3090 reichen und nur halb so viele Speicherchips benötigen.

Eike Dittmann
Eike Dittmann
10 Tage her
Reply to  Erik

Das Problem ist das selbst wenn Karten kommen die drecks scalper die mit Ihren Bots sofort wieder wegkaufen. Dadurch muss das Angebot sehr groß sein damit die scalper weniger Profit machen. Erst wenn Miner und Scalper weg sind wird sich die Lage merklich entspannen.