OMG! Google geht gegen Clickbait-Anzeigen vor. Und was dann passierte, ist unglaublich…

Clickbait-Titel, so wie dieser hier, setzen alles daran, den Leser dazu zu bringen, auf einen Beitrag zu klicken. Meist hält der Inhalt aber nicht, was die Überschrift verspricht. Dieses Vorgehen kann man überall beobachten: auf News-Seiten, auf YouTube, aber auch in Werbeanzeigen. Google hat jetzt allerdings genug von dieser Praktik und möchte Clickbait-Anzeigen mithilfe einer neuen Richtlinie unterbinden.


Ein Exemplar eines Clickbait-Bildes in freier Wildbahn.

Ab Juli möchte Google keine Werbeanzeigen mehr über Google Ads ausspielen, die auf die bekannten Clickbait-Muster zurückgreifen. Wahrscheinlich hat jeder von euch schon eine solche Anzeige gesehen. Die Variationen sind schier unendlich: von „Mit diesem Mittel verbrennst du über Nacht 4 kg Fett“ bis hin zu „Verdiene jeden Monat 5.000 Euro mit DIESEM Trick“ bleibt kein potentielles Themengebiet verschont.

Diese Masse an unterschiedlichen Methoden macht es natürlich schwer, den Begriff „Clickbait“ in seiner Gänze zu definieren. Aus diesem Grund geht Google im Hilfe-Abschnitt von Google Ads auf ein paar konkrete Beispiel ein. Demnach sind Texte wie „Sie glauben nicht, was dann passierte“, stark verzerrte Bilder von Menschen, Vorher-Nachher-Bilder und Bilder von Katastrophen, mit denen für eine Dienstleistung geworben wird, ab Juli offiziell verboten.

Auf lange Sicht möchte Google damit die Akzeptanz von Werbeanzeigen erhöhen. Im Netz finanziert sich immerhin ein Großteil aller Webseiten durch Werbung. Doch solange sich die Besucher durch reißerische Clickbait-Anzeigen genervt fühlen, greifen viele Besucher lieber auf AdBlocker zurück. Die Webseiten-Betreiber sowie Google als „Werbe-Verteiler“ gehen dadurch leer aus.

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