Notebooks: Neue Intel-Prozessoren mit 8 Kernen

Die Zeiten, in denen Notebooks lediglich für die simpelsten Office-Anwendungen genutzt werden konnten, sind schon längst vorbei. Mittlerweile sind sie eigentlich allen Anforderungen gewachsen, egal ob Gaming oder kreatives Arbeiten. Und mit den neuen Intel-Prozessoren bekommen sie ein weiteres Performance-Upgrade spendiert.


Foto: Intel

Acht Kerne und eine Taktfrequenz von bis zu 5 GHz: Die neuen Notebook-Prozessoren von Intel haben einiges zu bieten. Damit führt der US-amerikanische Halbleiterhersteller seine Unternehmenspolitik fröhlich weiter. Nach dem Anstieg von vier auf sechs Kernen stehen nun folgerichtig die ersten Achtkerner in den Startlöchern.

Die beiden Top-Modelle hören auf die Namen Core i9-9880H und Core i9-9880HK, gehören also der H-Serie an und bieten demnach eine maximal abgegebene Wärmeleistung von 45 Watt. Letzterer erreicht dabei sogar erstmals eine Taktfrequenz von bis zu 5 GHz – mithilfe eines kleinen Tricks.

„Thermal Velocity Boost“ heißt das Zauberwort. Das Konzept ist simpel: Solange die Temperatur der CPU unter einem bestimmten Grenzwert bleibt, in diesem Fall sind es 50 °C, kann die Taktfrequenz nochmals um weitere 200 MHz angehoben werden. In der Praxis dürfte man also recht wenig davon merken. Denn gerade unter Last, wenn die vollen 5 GHz auch benötigt werden, ist dieser Grenzwert ziemlich schnell überschritten.


Neue Intel-Prozessoren im Überblick

Kerne / ThreadsBasistakt / Max. TaktCacheTDP
Core i9-9980HK8 / 162,4 GHz / 5,0 GHz16 MB45 W
Core i9-9880H8 / 162,3 GHz / 4,8 GHz16 MB45 W
Core i7-9850H6 / 122,6 GHz / 4,6 GHz12 MB45 W
Core i7-9750H6 / 122,6 GHz / 4,5 GHz12 MB45 W
Core i5-9400H4 / 82,5 GHz / 4,3 GHz8 MB45 W
Core i5-9300H4 / 82,4 GHz / 4,1 GHz8 MB45 W

Ansonsten haben sich die Modelle der neunten Generation im Vergleich zu den Vorgängern nicht großartig geändert. Die Taktraten wurden insgesamt ein wenig erhöht, bei den kleinsten CPUs aber auch nur um 100 MHz. Als integrierte Grafikeinheit kommt noch immer die UHD 630 zum Einsatz.

Ein wenig spannender ist die zusätzliche Notebook-Peripherie: Optane-SSDs liefern größere Kapazitäten und auch der neue WLAN-Standard (Wi-Fi 6) findet endlich seinen Weg in die mobilen Rechner. Das soll laut Intel nicht nur höhere Übertragungsraten ermöglichen, sondern auch die Latenzen um bis zu 75 Prozent reduzieren können. Darüber können sich besonders Gamer freuen.

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