Neuer Name: Mark Zuckerberg verwandelt Facebook in „Meta“

Die Gerüchte haben sich als wahr erwiesen: Facebook wird umbenannt! Das hat Mark Zuckerberg offiziell bekanntgegeben. Was es mit dem neuen Namen auf sich hat und ob sich irgendetwas für die Nutzer ändert, erfahrt ihr hier.


Bilder: Meta

Was haben WhatsApp, Instagram und Oculus gemeinsam? Sie gehören alle zum US-amerikanischen Unternehmen Facebook. Doch für viele Menschen ist „Facebook“ nichts weiter als das gleichnamige soziale Netzwerk. Aus diesem Grund soll das Unternehmen nun umbenannt werden. „Wir werden heute als Social-Media-Unternehmen gesehen, aber im Kern sind wir ein Unternehmen, das Menschen verbindet“, äußerte sich Zuckerberg.

Aus Facebook wird Meta

Nachdem es bereits seit vergangener Woche Gerüchte über eine mögliche Namensänderung gab, hat Mark Zuckerberg im Rahmen der Connect 2021 die Katze aus dem Sack gelassen. Die verschiedenen Geschäftsbereiche des Unternehmens werden künftig unter einer neuen Marke namens „Meta“ gebündelt. Facebook ist ab sofort nur noch das soziale Netzwerk. Einen ähnlichen Schritt hatte Google beispielsweise schon im Jahr 2015 vollzogen. Während Google nach wie vor die Bezeichnung der bekannten Suchmaschine ist, heißt die dahinterliegende Holding „Alphabet“.

Zuckerberg hatte in der Vergangenheit bereits angekündigt, ein sogenanntes Metaversum schaffen zu wollen. Einen virtuellen Raum, in dem die Menschen arbeiten, spielen, lernen und shoppen können. Facebook selbst will dafür die passenden Soft-, Hardware- und Service-Leistungen anbieten. In den kommenden Jahren möchte man 10.000 europäische Fachkräfte gewinnen, um das Projekt zu gestalten.

In Zukunft werde der Fokus des Unternehmens verstärkt auf VR- und AR-Anwendungen liegen. Passend dazu soll 2022 ein brandneues VR-Headset mit dem Codenamen „Project Cambria“ erscheinen. Das Headset soll Eye- und Gesichtstracking unterstützen und so für eine bessere Mimik im kommenden Metaversum sorgen. Einen Augmented-Reality-Modus wird es ebenfalls geben. Konkrete technische Details sind aktuell aber noch nicht bekannt.



Die Virtual-Reality-Marke „Oculus“ soll im Rahmen der Umgliederung komplett verschwinden. Ab 2022 wird das VR-Headset Oculus Quest dann auf den Namen Meta Quest hören. Doch das ist nicht die einzige Änderung. Der Zwang zum Facebook-Konto, der seit rund einem Jahr für alle Privatanwender besteht, wird ebenfalls wegfallen. „Ich weiß, dass dies für viele Menschen eine große Sache ist. Nicht jeder möchte, dass sein Social-Media-Profil mit all diesen anderen Erfahrungen verknüpft wird, und ich verstehe das, vor allem, da das Metaversum immer weiter wächst“, äußerte sich Zuckerberg diesbezüglich.

Quelle: Facebook

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Telsur_Gurdan
Telsur_Gurdan
1 Monat her

Ich bin gespannt, ob Facebook sich damit aus der Publicity-Kriese rauslavieren kann, oder ob ihnen das nicht sogar zum Verhängnis wird.