Auf dieses Feature dürften schon einige lange gewartet haben. WhatsApp ermöglicht ab sofort die Reservierung von Benutzernamen. So kann auch die Handynummer privat bleiben. Alles zur neuen Funktion und wie du deinen Usernamen jetzt sichern kannst.

Smartphone mit schwarzem Display und grünem WhatsApp-Logo auf einem hellen Holztisch, fotografiert aus der Vogelperspektive. Im Hintergrund sind eine Zimmerpflanze und eine Kaffeetasse zu sehen.
Bild: KI-generiert mit ChatGPT

WhatsApp-Nutzer können künftig ähnlich wie auf anderen Plattformen statt ihrer Handynummer einen Benutzernamen mit anderen teilen. Die neue Funktion soll allerdings erst später im Laufe des Jahres freigeschaltet werden. Damit sich Nutzer ihren Wunschnamen bereits vorab sichern können, startet WhatsApp jetzt die Reservierung der Benutzernamen. Wer seinen Favoriten haben möchte, sollte daher nicht zu lange warten. Wir zeigen dir, wie die Reservierung funktioniert und was du dazu wissen musst.

So reservierst du deinen Benutzernamen

Die Reservierung der Benutzernamen wird seit dem 29. Juni 2026 schrittweise weltweit ausgerollt und ist zunächst nur für ausgewählte Konten verfügbar. Sobald die Funktion für dich freigeschaltet wurde, erscheint im Chat-Bereich ein Hinweis, dass du dir jetzt einen Benutzernamen sichern kannst. Alternativ findest du die Funktion über das Drei-Punkte-Menü unter „Konto“ und anschließend „Benutzername“. Dort kannst du deinen Wunschnamen auswählen. Falls dir noch die passende Idee fehlt, hilft WhatsApp mit Namensvorschlägen weiter. Außerdem kannst du auf Wunsch auch deinen Benutzernamen von Facebook oder Instagram übernehmen.

Diese Vorteile bringt das neue Feature

Die neue Funktion bringt vor allem beim Datenschutz einige Vorteile mit sich. Schließlich geben die wenigsten ihre Handynummer gerne an fremde Personen weiter. Wer einen Benutzernamen eingerichtet hat, zeigt neuen Kontakten künftig nur noch diesen an – egal ob im Chat oder bei einem Anruf. Voraussetzung ist allerdings, dass die eigene Telefonnummer beim Gegenüber nicht bereits im Telefonbuch gespeichert ist. Gerade in größeren WhatsApp-Gruppen sorgt das für mehr Privatsphäre, da nicht mehr jeder Teilnehmer automatisch die Handynummer sehen kann. Auch beim Austausch neuer Kontakte reicht künftig der Benutzername aus.

Für die Registrierung bei WhatsApp wird allerdings auch weiterhin eine Handynummer benötigt. Außerdem gibt es keine Liste oder Suche, über die sich Benutzernamen einfach finden lassen. Um jemanden hinzuzufügen, musst du den exakten Benutzernamen kennen. Zusätzlich führt Meta den optionalen „Username Key“ ein. Ist dieser aktiviert, wird für den ersten Kontakt ein zusätzlicher Code benötigt, bevor überhaupt eine Nachricht zugestellt werden kann.


Mit den neuen Benutzernamen wird WhatsApp ein gutes Stück privater. Die eigene Handynummer muss künftig nicht mehr mit jedem geteilt werden, während die Kommunikation über den Messenger wie gewohnt funktioniert. Für noch mehr Schutz sorgt der optionale Username Key, der unerwünschte Nachrichten von unbekannten Personen zusätzlich erschweren soll.

Was hältst du von dem neuen Feature und welche Funktionen wünschst du dir noch für WhatsApp? Lass es uns in den Kommentaren wissen!


Hinweis in eigener Sache: Ohne euch gäbe es techrush.de nicht. 🙌 Wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, könnt ihr uns mit wenigen Klicks bei Google als bevorzugte Quelle markieren und bei Google News folgen. Jede Unterstützung hilft – hier zeigen wir euch wie das geht.


Quelle: t3n/heise

0 0 votes
Beitragsbewertung