Looking Glass Portrait: Dieses kleine Display liefert „holografische“ 3D-Darstellungen

Die „Looking Glass Factory“ hat eigenen Angaben zufolge das erste holografische-Display für den persönlichen Gebrauch auf den Markt gebracht. Zwar handelt es sich nicht um Hologramme im eigentlichen Sinne, der Effekt ist dennoch beeindruckend. Wir empfehlen einen Blick in das unten angeführte Video zu werfen.



Bereits im Mai 2019 sorgte das Unternehmen für Aufsehen. Damals veröffentlichte es das Looking Glass Pro – einen PC, der 3D-Bilder darstellen und Handbewegungen in Eingaben umwandeln kann. Mit einem Preis von rund 6.000 US-Dollar war der PC allerdings rein für den professionellen Gebrauch gedacht, beispielsweise im Medizinsektor. Nun will das Unternehmen die Technik in die privaten Haushalte bringen.

Mehr als ein digitaler Bilderrahmen

Das „Looking Glass Portrait“ ist 7,9 Zoll groß, löst mit 2.048 x 1.536 Pixel auf und stellt dreidimensionale Bilder dar. Das Gerät kann als eigenständiger Bilderrahmen oder auch als Zusatzmonitor an einem PC verwendet werden. So können 3D-Entwickler beispielsweise in Echtzeit ihre Werke begutachten. Herstellerangaben zufolge ist das Display mit allen gängigen 3D-Engines kompatibel.

Möchte man das „Looking Glass Portrait“ als digitalen Bilderrahmen nutzen, benötigt man selbstverständlich auch passende Bilder. Apple-Nutzer können dafür einfach Fotos im Portrait-Modus ihres iPhones knipsen, da dort schon die nötigen Tiefeninformationen enthalten sein sollen. Wer kein iPhone zur Hand hat, kann einfach einen kurzen, horizontalen Videoschwenk in 4K aufnehmen. Das Gerät generiert dann aus dieser Aufnahme ein entsprechendes 3D-Bild. Darüber hinaus ist auch eine Kinect-Kamera erhältlich, welche direkt an das Display angeschlossen werden kann.

Kickstarter-Gemeinde ist begeistert

Das „Looking Glass Portrait“ wird derzeit auf Kickstarter finanziert. Die Aktion läuft noch bis zum 15. Januar, das Finanzierungsziel wurde aber bereits nach wenigen Stunden erreicht. In nur 24 Stunden konnte das Projekt bereits mehr als 700.000 Euro einnehmen.

Nur noch heute gibt es einen Sparpreis in Höhe von 165 Euro. Ansonsten kostet ein Exemplar rund 206 Euro. Das komplette Bundle, inklusive Kinect-Kamera und passender Kameraschiene für bestmögliche Aufnahmen, schlägt mit etwa 828 Euro zu Buche.

Quelle: Kickstarter

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