In den späten Stunden der Nacht stand Kalifornien ganz im Zeichen der Golden Globe Awards 2026. Vor der Kulisse zahlreicher Stars ragte an diesem Nachthimmel des 11. Januars ein Film um Leonardo DiCaprio besonders hervor.

Mit den Golden Globe Awards 2026 wurde in Los Angeles erneut Bilanz über ein ereignisreiches Jahr der Unterhaltungsindustrie gezogen. Austragungsort war wie gewohnt das Beverly Hilton Hotel – die internationale Elite aus Film und Fernsehen flanierte über den roten Teppich. Bei der 83. Verleihung der Golden Globes führte Nikki Glaser zum zweiten Mal durch den Abend. Eine Premiere gab es ebenfalls: erstmals wurde ein Golden Globe für den besten Podcast vergeben. Trotz dieser Neuerung standen Film und Fernsehen weiterhin im Mittelpunkt des Abends.
Schon früh zeichnete sich ab, welcher Titel den Ton des Abends bestimmen würde. “One Battle After Another” ging mit einer Vielzahl an Nomierungen ins Rennen und bestätigte diese Favoritenrolle eindrucksvoll. Neben dem Gewinn als “Bester Film – Musical oder Komödie” wurde auch Paul Thomas Anderson für seine Regiearbeit und die beste Regie ausgezeichnet. Zusätzlich erhielt Teyana Taylor den Golden Globe als “Beste Nebendarstellerin”.
Nicht weniger beachtet blieben “Sinners” und “Hamnet”, die ebenfalls mehrfach nominiert waren. Beide Produktionen konnten dann auch jeweils zwei Auszeichnungen für sich verbuchen. Besonders “Hamnet” setzte ein Ausrufezeichen und sicherte sich darüber hinaus den Preis als “Bester Film – Drama”.
Auch im Serienbereich kristallisierte sich ein klarer Gewinner heraus. Während “The White Lotus” mit zahlreichen Nominierungen zu den meistbeachteten Formaten zählte, erwies sich die Miniserie “Adolescence” als der große Gewinner des Abends. Wie bereits bei den Critics Choice Awards räumte die Serie in allen Kategorien ab. Insgesamt gab es vier Golden Globes für die Miniserie.
Nachfolgend nun die Gewinner der Golden Globes 2026 im Überblick. Wer nach dem Award-Abend Lust auf neue Serien und Filme hat, findet hier alle “Streaming-Highlights im Januar 2026”.
Bester Film – Musical / Komödie
- One Battle After Another
Bester Film – Drama
- Hamnet
Bester Animationsfilm
- KPop Demon Hunters
Kino- und Kassenerfolg
- Sinners
Bester fremdsprachiger Film
- The Secret Agent (Brasilien)
Beste Hauptdarstellerin – Drama
- Jessie Buckley in “Die My Love”
Beste Hauptdarsteller – Drama
- Wagner Moura in “The Secret Agent”
Beste Hauptdarstellerin – Komödie / Musical
- Rose Byrne in “If i Had legs I`d Kick You”
Beste Hauptdarsteller – Komödie / Musical
- Timothée Chalamet in “Marty Supreme”
Beste Nebendarstellerin
- Teyana Taylor in “One Battle After Another”
Bester Nebendarsteller
- Stellan Skarsgård in “Sentimental Value”
Beste Regie
- Paul Thomas Anderson für “One Battle After Another”
Bestes Drehbuch
- Paul Thomas Anderson für “One Battle After Another”
Beste Filmmusik
- Ludwig Göransson für “Sinners”
Bester Originalsong
- Golden aus “KPop Demon Hunters”
Beste Serie – Drama
- The Pitt
Beste Serie – Komödie / Musical
- The Studio
Beste Miniserie – Anthologie-Serie oder Fernsehfilm
- Adolescence
Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama
- Rhea Seehorn in “Pluribus”
Bester Serien-Hauptdarsteller – Drama
- Noah Wyle in “The Pitt”
Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie / Musical
- Jean Smart in “Hacks”
Bester Serien-Hauptdarsteller – Komödie / Musical
- Seth Rogen in “The Studio”
Beste Hauptdarstellerin – Anthologie-Serie oder Fernsehfilm
- Michelle Williams in “Dying For Sex”
Bester Hauptdarsteller – Anthologie-Serie oder Fernsehfilm
- Stephan Graham in “Adolescene”
Beste Nebendarstellerin – Fernsehen
- Erin Doherty in “Adolesence”
Bester Nebendarsteller – Fernsehen
- Owen Cooper in “Adolesence”
Beste Leistung in Stand-up-Comedy
- Ricky Gervais mit “Mortality”
Bester Podcast
- Good Hang with Amy Poehler
Quelle: Mashable

