Gegen Luftverschmutzung: Die ersten künstlichen Bäume in Berlin

Auch deutsche Städte haben vermehrt mit Luftverschmutzung zu kämpfen. Während die meisten Städte versuchen dem mit Fahrverbotszonen entgegen zu wirken, setzt man in Berlin noch auf eine weitere Lösungsmöglichkeit: künstliche Bäume.



Bäume sehen nicht nur schick aus, sondern haben auch den netten Nebeneffekt, die Luft zu reinigen. Allerdings gibt es in dicht besiedelten Städten häufig keinen Platz mehr für neue Bäume. Und genau hier kommt dass deutsche Startup Green City Solutions ins Spiel.

Das Startup hat in Berlin seinen ersten künstlichen Baum präsentiert. Er steht vor der Shopping-Mall Bikini und wirkt auf den ersten Blick wie ein kleines Holzhäuschen. Im Inneren der Konstruktion befindet sich Moos, welches die Luft den ganzen Tag über vor Feinstaub und sonstigen Schadstoffen befreit. Integrierte Sensoren sorgen währenddessen dafür, dass das Moos stets feucht gehalten wird und auch an heißen Tagen nicht austrocknet.

Ein teures Unterfangen

Im Vergleich zu echten Bäumen sind künstliche Bäume deutlich kompakter und damit bestens für enge Fußgängerzonen geeignet. Dafür sind sie aber auch teurer in der Anschaffung. Rund 39.000 Euro kostet ein Exemplar. Aus diesem Grund werden sich die Verantwortlichen auf der Stadt wohl gut überlegen müssen, wo man die künstlichen Bäume aufstellen möchte – oder ob vielleicht auch ein echter Baum genügen würde.

Quelle: Green City Solutions

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armes moos…