El Salvadors Präsident Nayib Bukele möchte die Energie lokaler Vulkane nutzen, um damit klimaneutral nach Bitcoin zu schürfen. Das Land könnte dadurch einen monatlichen Umsatz in Millionenhöhe generieren.


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El Salvador sieht sich als Vorreiter in Puncto Kryptowährungen. Nachdem es im Juni als erstes Land der Welt den Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anerkannte, soll nun eine riesige Mining-Anlage errichtet werden. Das Besondere: Die Anlage soll mit der geothermische Energie aktiver Vulkane betrieben werden.

Berechnungen des staatlichen Geothermie-Unternehmens haben ergeben, dass die Vulkane theoretisch eine Leistung von bis zu 95 Megawatt zur Verfügung stellen könnten. Das wiederum würde einer Mining-Leistung von drei Exahashes und somit rund 1.800 Bitcoin pro Monat entsprechen, äußerte sich Bitfury-Gründer George Kikvadze auf Twitter.



Zur besseren Einordnung: Beim jetzigen Kurs würden 1.800 Bitcoin einem monatlichen Umsatz von beinahe 53 Millionen Euro entsprechen. Kein schlechter Nebenverdienst. Und im Vergleich zu herkömmlichen Kohle- und Gasstrom ist die geothermische Energie auch noch eine umweltfreundliche Alternative. Wir dürfen gespannt sein, ob und wie das Projekt letztlich in die Praxis umgesetzt wird.

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