Virtual Reality: Die besten VR Spiele (2019)

Manche von euch werden bestimmt schon VR-Equipment besitzen, andere wollen sich 2018 vielleicht erst ausstatten und wieder andere haben von Virtual Reality noch gar nichts mitbekommen. Okay, Fall 3 ist eher unwahrscheinlich. Für alle VR begeisterte Menschen und die, die es noch werden möchten, haben wir eine kleine Kostprobe vorbereitet. Die besten VR Spiele im Jahre 2018.


Die besten VR Spiele – Teil 2


Luckys Tale

Die besten VR Spiele: Lucky's Tale
© Playful Corp.

Wer hätte gedacht, dass sich tatsächlich mal ein Jump & Run in die Liste der besten VR Spiele verirrt. Lucky’s Tale beweist eindrucksvoll, dass es nicht unbedingt eine Frage des Genres ist, sondern vielmehr eine Frage der Umsetzung.

Entzückende Spielwelt

Das Design der Spielwelt ist einfach hervorragend. Man fühlt sich wie in einem kleinen Wunderland, voller ulkiger Charaktere. Die Hindernisse passen stilistisch sehr gut in die Umgebung, die Sammelobjekte sind schlicht gehalten und lassen diese alt bekannte Jump & Run Atmosphäre aufleben. Es gibt eine Menge zu Sammeln und einiges davon ist wirklich gut versteckt.

Gute Steuerung

Als VR-Version lässt sich Lucky’s Tale echt gut steuern. Man kann quasi punktgenau entscheiden, wo man landen möchte, sodass selbst die kompliziertesten Hindernisse bewältigt werden können. An sich ist die Geschichte nicht sonderlich lang, wird aber durch die Entwickler ein wenig unnötig in die Länge gezogen. So muss man bestimmte Level durch Bestleistungen erst einmal freischalten, bevor man weiterspielen kann. Insgesamt gehört Lucky’s Tale aber definitiv zu den besten VR Spielen 2018.

Preis: 29 Euro


Beat Saber

© Beat Saber

Keine tiefgründige Story – eigentlich gar keine Story – und trotzdem extrem unterhaltsam. Es ist das perfekte Spiel für zwischendurch, lässt sich aber auch genauso gut die ganze Nacht durch spielen.

Simpel aber fesselnd

Hyperbolic Magnetism (Entwickler) haben es geschafft, eine überaus simple Spielmechanik so interessant zu gestalten, dass Beat Saber zurecht zu den besten VR Spielen aller Zeiten gehört. Es handelt sich im Prinzip um ein Rythmus-Spiel, ähnlich wie Guitar Hero zu seiner Zeit.

Lichtschwerter statt Gitarre

Der große Unterschied zu Guitar Hero: Statt mit einem Instrument, hantiert der Spieler mit zwei Laserschwertern, die sich über zwei Handcontroller steuern lassen. Im Takt der Musik muss man die anfliegenden Musik-Noten rechtzeitig in zwei teilen. Das Spiel benötigt vollen Körpereinsatz, belohnt euch aber mit einer actiongeladenen Spielerfahrung.

Preis: 20 Euro


Moss

Moss VR
© Polyarc

Moss bietet eigentlich alles, was man von einem guten VR-Spiel erwartet: Eine intuitive Steuerung, greifbare Charaktere und wohl das wichtigste – eine fesselnde Geschichte. Das Spiel wirkt wie ein lebendig gewordenes Märchenbuch.

Spannung mit Niedlichkeitsfaktor

Das Spiel überzeugt durch seine schön inszenierten Rätsel, die in der Regel zwar nicht unbedingt schwer zu meistern sind, aber trotzdem für die ein oder anderen „Aha-Momente“ sorgen. Das wahre Highlight ist aber die beeindruckende Kulisse. Man fühlt sich, als würde man wirklich durch eine fabelhafte Märchenwelt streifen.

Ein kurzes Abenteuer

Intuitiv schwingt man sein Schwert, während man gleichzeitig eine kleine blaue Helferkugel steuert. Mit dieser Kugel lassen sich Gegenstände verschieben, Gegner bearbeiten und und und. Leider endet der Spaß so schnell, wie alles begonnen hatte. Nach nur etwa 4 Stunden ist die Geschichte vorbei. Sehr schade, denn ansonsten ist es aktuell das vielleicht beste VR-Spiel. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja bald einen Nachfolger. Genug Potential hat Moss definitiv!

Preis: 25 Euro


The Climb

© Crytek

Der perfekte Weg um Höhenangst zu bewältigen? Klar, es macht schon einen großen Unterschied, ob man die Berge in der echten Welt, oder nur in der virtuellen Realität besteigt. Aber auch wenn man weiß, dass man sich gerade eigentlich im Wohnzimmer befindet, kann der Anblick durchaus für schwache Knie sorgen.

Von der Kletterwand bis zum Gipfel

Während der Anfang an der Kletterwand noch ziemlich einfach erscheint, bietet The Climb im weiteren Spielverlauf einen überraschenden Tiefgang. Man sollte das Ausdauersystem immer im Kopf behalten, wenn man sich Richtung Gipfel begibt. Wie sieht der Kreidezustand der Hände aus? Wie groß ist der Abstand der Hände? Zu Not immer mal wieder kleine Pausen einlegen, bevor einem die Energie ausgeht!

Super Spielgefühl dank Touch-Controller

Egal ob im tropischen Regenwald, oder in der eiskalten Arktis: Das Setting weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Zum richtigen Highlight wird The Climb jedoch nur, wenn man auch auf Touch-Controller zurückgreifen kann. Erst dadurch kann das intensive Spielgefühl richtig vermittelt werden.

Preis: 40 Euro


Creed: Rise to Glory

© Survios

Einmal so fühlen wie Mike Tyson:  Du wolltest schon immer mal in den Ring steigen, hattest aber keine Lust womöglich im Krankenhaus wieder wach zu werden? Dann ab in die virtuelle Realität, denn da kann dir so etwas nicht passieren!

Übung macht den Meister

Angefangen mit dem Story-Mode geht es erst einmal daran die Grundlagen zu lernen. Was ist die optimale Schlagreihenfolge? Wie viel Tempo muss ich meine Schläge stecken und wann weicht man am besten aus? Es gibt einiges zu beachten auf dem Weg zum Titel. Diverse Trainingsgeräte und Trainer geben dir jedoch schnell ein Gespür für die unterschiedlichen Mechaniken.

Gegen Freunde antreten

„Creed: Rise to Glory“ bietet dir aber auch die Möglichkeit dich mit anderen Spielern zu messen. Entweder gegen zufällige Gegner, oder aber auch gegen die eigenen Freunde. Zumindest, wenn sie auch auf der gleichen Plattform spielen wie du. Cross-Gaming ist leider nicht verfügbar.

Preis: 25 Euro


Die Liste der besten VR-Spiele 2018 wird regelmäßig aktualisiert. Dir fehlt ein wichtiger Titel in der Auflistung? Dann lass es uns gerne in den Kommentaren wissen 🙂

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