Das Ende der ISS: Internationale Raumstation soll 2031 ins Meer stürzen

Alles hat ein Ende – auch die Internationale Raumstation (ISS). Schon länger wurde darüber spekuliert, wie lange man sie noch als Außenstützpunkt im All verwenden könnte. Nun hat die NASA bekanntgegeben, wann und wo die ISS zurück zur Erde geholt werden soll.


Photo by NASA on Unsplash

In weniger als zehn Jahren könnte die Ära der Internationalen Raumstation beendet werden. Bereits in diesem Jahrzehnt werde man damit beginnen, die Umlaufbahn der ISS zu verringern. Im Januar 2031 soll sie dann kontrolliert im pazifischen Ozean zum Absturz gebracht werden. Das sind zumindest die aktuellen Pläne der NASA, die das Zepter künftig in die Hände privater Raumfahrtunternehmen legen möchte.

Die Internationale Raumstation ist schlicht zu alt, um noch weiter betrieben werden zu können. Einzelne Teile wurden und werden auch in den kommenden Jahren noch ausgetauscht. An dem alternden Grundgerüst lässt sich jedoch nicht so leicht etwas ändern.

Endstation der ISS ist der sogenannte Point Nemo im Südpazifik. Dort liegen bereits viele andere Raumfahrzeuge begraben. Aufgrund der großen Entfernung zum Land, wird er als perfekter Ort für geplante Bruchlandungen angesehen.

Raumstationen sollen in Zukunft von privaten Raumfahrtunternehmen wie SpaceX errichtet werden. Die NASA wolle ihre Erkenntnisse mit den Unternehmen teilen, um möglichst kostengünstige, gleichzeitig aber auch sichere Projekte zu entwerfen. Eine erste private Raumstation soll bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts in Betrieb genommen werden. So soll ein „fliegender Wechsel“ garantiert werden. Die NASA sieht sich selbst dann nur noch als Mieter dieser Stationen.

Quelle: NASA

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