Batterien aus Atommüll sollen 28.000 Jahre lang halten

Bis heute stellt uns die Entsorgung von Atommüll vor große Probleme. Das kali­fornische Unternehmen Nano Diamond Battery (NDB) will nun aber eine Lösung gefunden haben, indem man den Müll einfach als Energiespeicher verwendet.


Photo by Viktor Kiryanov on Unsplash

Klingt ziemlich gefährlich, soll aber sicher sein

NBD möchte die radioaktiven Abfälle aus Atomreaktoren verwenden, um daraus Batterien zu fertigen. Konkret handelt es sich um das dort anfallende Graphit, welches eine extrem lange Halbwertszeit hat, unbehandelt aber sehr gefährlich ist.

Der Plan ist es, dieses Graphit zu purifizieren, um aus dem radioaktiven Kohlenstoffisotop C-14 Diamanten herzustellen. Diese Diamanten sollen anschließend von einer weiteren (ungefährlichen) Diamantenschicht überzogen werden. NBD zufolge ließe sich somit die Strahlung auf ein ungefährliches Maß reduzieren.



Entsprechende Forschungsarbeiten und erste Prototypen gibt es bereits seit einigen Jahren. Das kalifornische Unternehmen soll nun aber in der Lage sein, die Technik auch kommerziell vertreiben zu können. Laut eigenen Angaben können alle standardisierten Batterien (AA, AAA etc.) realisiert und in großen Mengen hergestellt werden. In Elektroautos sollen solche Energiespeicher ebenfalls genutzt werden können. Einen offiziellen Produktionsstart nennt das Unternehmen allerdings noch nicht.

Quelle: The Next Web

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