Der Razer-Toaster: Was als Aprilscherz begann, wird nun tatsächlich Realität. Der Hardware-Hersteller Razer hört auf das Feedback der Fans und wird einen eigenen Toaster auf den Markt bringen.


Foto: Razer

Alles begann im Jahr 2013, als ein Fan den Razer-Geschäftsführer Min-Liang Tan darum bat einen eigenen Toaster zu entwerfen. Mit der Zeit entwickelte sich die Idee zu einem Internet-Meme, das auch den CEO nicht kalt lies. “Wenn du eine Million Likes auf deiner Seite hast, dann baue ich dir den verdammten Toaster!” , antwortete er ihm auf Facebook.

Drei Jahre später schien es dann endlich so weit zu sein: Unter der Bezeichnung “Project Breadwinner” präsentierte der Hersteller nämlich einen eigenen Toaster. Aber natürlich keinen gewöhnlichen Toaster, sondern ein Gerät, dass das Razer-Logo aufs Toastbrot brennt, dabei in allen erdenklichen Farben leuchtet und über USB-Ports verfügt, um währenddessen noch das Smartphone aufladen zu können. Alles nur ein Aprilscherz – doch viele Fans waren begeistert von der Vorstellung.

Mit Tattoos zum Erfolg

Wir schreiben das Jahr 2019 und das Ziel von 1.000.000 Likes scheint noch immer in unerreichbarer Ferne zu sein – immerhin fehlen noch 950.000. Also greifen die Fans zu drastischeren Mitteln: Ein Razer-Tattoo soll den CEO vom Toaster überzeugen. Und Min-Liang Tan spielt mit. Jedes Tattoo setzt er mit 100.000 Likes gleich.

Zwölf Tattoos später ist es dann endlich geschafft. Am 02. Mai verkündigte er über Twitter, den Toaster endlich bauen zu wollen. Die Entwicklung könnte zwar ein paar Jahre in Anspruch nehmen und noch werden geeignete Partner gesucht – aber der Razer-Toaster kommt.

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