Abstimmung läuft: Das sind die Nominierten für das Jugendwort des Jahres 2022

Auch in diesem Jahr wird wieder nach dem Jugendwort des Jahres gesucht. Das Voting hat begonnen. Insgesamt zehn Begriffe stehen zur Wahl.


Photo by Nicolas Lobos on Unsplash

Nachdem sich „cringe“ im vergangenen Jahr als Sieger durchsetzen konnte, wird es nun Zeit für einen würdigen Nachfolger. Bis zum 13. September könnt ihr auf der offiziellen Webseite für euren Favoriten abstimmen. Die drei Begriffe mit den meisten Stimmen werden anschließend in einer weiteren Abstimmung gegeneinander antreten, ehe am 25. Oktober schließlich der endgültige Gewinner bestimmt wird.

Das Jugendwort des Jahres wird seit 2008 gewählt. Doch erst seit 2020 können Jugendliche selbst begriffe einreichen und darüber abstimmen. Zuvor wurde der Sieger stets von einer (erwachsenen) Jury bestimmt, weshalb die Vergabe deutlicher Kritik ausgesetzt war.


Das sind die diesjährigen Nominierten:

  • Gommemode (Unendlich stark, unbesiegbar)
  • SIU(UUU) (Ausruf, wenn etwas unfassbar Gutes / Cooles passiert)
  • Smash (Mit jemandem etwas anfangen; vom Spiel „Smash or Pass“)
  • wild / wyld (heftig, krass)
  • Digga / Diggah (Kumpel, Freund, Freundin)
  • Macher (jemand, der/die Dinge umsetzt ohne zu zögern)
  • Bodenlos (schlecht, mies, unglaublich)
  • Slay (wenn jemand selbstbewusst aussieht, selbstbewusst handelt oder etwas Spektakuläres macht oder erreicht)
  • Sus (Suspekt, verdächtig, vom Spiel „Among Us“)
  • Bre / Bro / Bruder (Kumpel, Freund, Freundin)

Drei der Nominierten hatten es auch schon im vergangenen Jahr in die Top 10 geschafft: „wild / wyld“, „Digga / Diggah“ sowie „Su“s. „Sus“ musste sich im Finale gegen „cringe“ geschlagen geben und landete mit 32 Prozent auf dem zweiten Rang. Vielleicht reicht es ja diesmal zum Sieg. Zudem steht erneut ein Begriff zur Auswahl, der sich von einem bekannten Streamer ableitet. Letztes Jahr war es „papatastisch“, dieses Mal der „Gommemode“. Seid ehrlich: wie viele Begriffe davon nutzt ihr in eurem täglichen Sprachgebrauch?

Quelle: Langenscheidt

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