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Die Sparkassen steigen offiziell in den Handel mit Kryptowährungen ein. Erste Kunden können ab sofort Bitcoin, Ethereum und weitere digitale Währungen direkt über die Sparkassen-App handeln. Was bisher bekannt ist und worauf du achten solltest, erfährst du hier.

Fünf Kryptowährungen zum Start
Der Kryptohandel soll direkt über die bestehende Sparkassen-App möglich sein. Dort können dann diverse Kryptowährungen gekauft, verkauft und verwahrt werden. Laut dem DSGV (Deutscher Sparkassen- und Giroverband) sollen zum Start fünf bekannte Kryptowährungen dabei sein.
- Bitcoin (BTC)
- Ethereum (ETH)
- XRP (XRP)
- Solana (SOL)
- Polygon (POL)
Hinter dem neuen Angebot steckt die Dekabank, die zur Sparkassen-Finanzgruppe gehört. Für die Verwahrung der Kryptowährungen arbeitet sie mit der Börse Stuttgart zusammen.
Wann startet der Kryptohandel bei den Sparkassen?
Ab heute, dem 19. Oktober 2026, soll die neue Funktion bei den ersten teilnehmenden Sparkassen zur Verfügung stehen. Einen bundesweit einheitlichen Starttermin gibt es allerdings nicht. Wie viele Sparkassen direkt zum Start dabei sind, ist bislang nicht bekannt. Monatlich sollen jedoch etwa 30 bis 40 weitere Institute hinzukommen. Wann die Funktion freigeschaltet wird, entscheidet jede Sparkasse selbst. Das Ziel ist, im ersten Halbjahr 2027 einen Großteil der interessierten Sparkassen anzubinden. Wann du den Kryptohandel nutzen kannst, hängt somit von deiner eigenen Sparkasse ab.
Sparkassen warnen vor hohen Risiken
Ganz ohne Risiko ist der Handel mit Kryptowährungen allerdings nicht. Darauf weisen auch die Sparkassen hin, die dem Thema lange Zeit eher skeptisch gegenüberstanden. Vor allem die starken Kursschwankungen waren ein Grund dafür. Dass es nun trotzdem ein eigenes Angebot gibt, hängt laut DSGV vor allem mit der Nachfrage der Kunden zusammen. Auch der europäische Rechtsrahmen spielte bei der Entscheidung eine wichtige Rolle.
Wer künftig über die Sparkassen-App in Kryptowährungen investieren möchte, sollte sich der Risiken bewusst sein. Die Sparkassen warnen ausdrücklich davor, dass Kryptowährungen innerhalb kurzer Zeit erheblich an Wert verlieren können. Im schlimmsten Fall droht sogar ein Totalverlust. Die Entscheidung über den Kauf und Verkauf liegt dabei bei den Kunden selbst. Eine persönliche Beratung oder größere Werbeaktionen sind nicht geplant. Für den langfristigen Vermögensaufbau empfehlen die Sparkassen weiterhin klassische Wertpapieranlagen und Sparpläne.
Nutzt du bereits Kryptowährungen oder lässt du lieber die Finger davon? Verrate es uns gerne in den Kommentaren.
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Quelle: dpa via Süddeutsche Zeitung

