Ab sofort kann die Gmail-Adresse auch in Deutschland geändert werden. Hier erfährst du alle bereits bekannten Infos zur neuen Funktion und wir zeigen dir, wie das Ganze funktioniert.

Darauf dürften sich einige freuen: Endlich ist es möglich, den Part vor @gmail.com zu ändern – und das ganz ohne ein neues Google-Konto erstellen zu müssen. Aktuell wird die neue Funktion schrittweise in Deutschland ausgerollt. Ist sie für den eigenen Account noch nicht verfügbar, heißt es zunächst abwarten. Da Wunschadressen bei Gmail oft schnell vergeben sind, lohnt es sich aber, nach der Freischaltung nicht allzu lange zu warten.
So funktioniert die Änderung
Google empfiehlt vor der Änderung ein Backup der Kontodaten anzulegen. Anschließend werden die Kontoeinstellungen des Google-Kontos geöffnet. Nach der Anmeldung geht es zu Persönliche Daten und anschließend zu E-Mail. Dort findet sich der Punkt E-Mail-Adresse Ihres Google-Kontos. Mit einem Klick darauf sollte die Option E-Mail-Adresse für das Google-Konto ändern erscheinen. Ist der Menüpunkt noch nicht vorhanden, ist noch etwas Geduld gefragt. Google führt die Funktion nach und nach für alle Nutzer ein.
Wer ein Chromebook nutzt, sollte den bisherigen Account entfernen und anschließend den neuen hinzufügen. Andernfalls kann es bei der Umstellung zu Problemen kommen. Auch hier empfiehlt Google vorsichtshalber ein Backup.
Auch die alte Gmail-Adresse bleibt erhalten
Die bisherige Gmail-Adresse bleibt weiterhin nutzbar und kann nicht gelöscht werden. E-Mails an die alte Adresse landen wie gewohnt im selben Posteingang. Bei einigen Diensten wird die alte Adresse weiterhin für die Anmeldung benötigt, während Google-Dienste wie YouTube bereits die neue Adresse akzeptieren.
Auch bereits vorhandene E-Mails, Fotos, Google Drive oder die Kontoeinstellungen bleiben erhalten. Lediglich bei Kalenderterminen, die schon vor der Umstellung erstellt wurden, könnte teilweise noch die alte E-Mail-Adresse angezeigt werden.
Das muss beachtet werden
Die neue Wunschadresse muss natürlich noch verfügbar sein. Außerdem lässt sich die Gmail-Adresse nur einmal innerhalb von 12 Monaten ändern. Insgesamt können bis zu vier Gmail-Adressen mit einem Google-Konto verknüpft sein: die Hauptadresse sowie bis zu drei weitere Adressen. Zwischen jeder neuen Adresse muss jedoch ein Zeitraum von 12 Monaten liegen.
Einmal vergebene Gmail-Adressen können außerdem nie wieder registriert werden. Das gilt auch dann, wenn die Adresse später geändert oder das gesamte Google-Konto gelöscht wird.
Die neue Funktion dürfte bei vielen Nutzern für Freude sorgen. Wer schon länger mit seiner alten Gmail-Adresse hadert, bekommt nun endlich die Möglichkeit, diese anzupassen – vorausgesetzt, die Wunschadresse ist noch frei. Bis die Funktion bei allen verfügbar ist, braucht es zwar noch etwas Geduld, dafür ist künftig kein neues Google-Konto mehr nötig, um die eigene Gmail-Adresse zu ändern.
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Quelle: Google/ComputerBase/t3n/Stadt Bremerhaven

