Ab heute heißt es wieder: Überleben um jeden Preis. Resident Evil Requiem von Publisher Capcom ist ab sofort im Handel erhältlich. Wie sich das neue Survival-Horror-Game in den ersten Tests schlägt und was Reviews besonders loben oder bemängeln, zeigt dir unsere kleine Presseschau.


Bild: ©CAPCOM Co., Ltd.

Worum geht’s in Resident Evil Requiem?

Resident Evil führt dich zurück an einen Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart auf unheimliche Weise kollidieren. Eine rätselhafte Mordserie ruft FBI-Analystin Grace Ashcroft und etwas später auch den erfahrenen Ermittler Leon S. Kennedy auf den Plan. Zwischen beklemmender Atmosphäre, alten Wunden und einer Wahrheit, die tief in die Vergangenheit von Raccoon City reicht, entfaltet sich ein nervenaufreibender Überlebenskampf.

Gameplaytechnisch setzt der Resident Evil Requiem auf zwei unterschiedliche Perspektiven und Spielstile. Du spielst abwechselnd als Grace und als Leon. Beide Abschnitte lassen sich dabei wahlweise in der Ego- oder Third-Person-Ansicht erleben. In der Spielweise unterscheiden sich die beiden Charaktere dann deutlich: Als Grace kämpfst du mit stark begrenzten Ressourcen und minimalen Inventar ums Überleben. Jede Begegnung will gut überlegt sein – Konfrontation oder Flucht? Zusätzlich kannst du als Grace Heilobjekte, Munition oder tödliche Hämolyse-Spritzen craften.

Leon hingegen spielt sich deutlich offensiver: Neben Feuerwaffen und Beil kommen Nahkampfangriffe, Paraden und sogar gegnerische Waffen zum Einsatz. Dein Ausrüstungskoffer muss dabei strategisch organisiert werden, um das Maximum aus dem Arsenal herauszuholen.

Resident Evil Requiem erhält ein USK-18-Rating und erscheint für PC, Xbox Series X/S, Playstation 5 und die Nintendo Switch. Zu den Systemanforderungen geht es hier entlang.

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Überwiegend positiv: Das sagen Tests und die Reviews zu Resident Evil Requiem

Resident Evil Requiem kommt bei den Kritikern national wie international sehr gut an und wird in mehreren Testberichten als einer der stärksten Serienteile der vergangenen Jahre eingeordnet. Auf Metacritic erreicht das Spiel derzeit einen Metascore von 88 und startet damit etwas stärker als seine beiden Vorgänger Resident Evil 7: Biohazard (Metascore: 86) und Resident Evil: Village (Metascore: 84).

Was funktioniert gut?

Ein zentraler Punkt in den deutschen Reviews ist die überwiegend als gelungen empfundene Balance im Gameplay zwischen klassischem Survival-Horror und moderner Action, die sich vor allem durch den Wechsel zwischen den beiden Spielfiguren ergibt.

Die GameStar lobt, dass der Spagat zwischen den zwei Spielstilen im Gegensatz zu früheren Serienexperimenten deutlich besser funktioniere. Auch PC Games bewertet die Mischung aus Action und Grusel positiv und hebt hervor, dass beide Figuren spielerisch überzeugen und die Level gut auf ihre jeweiligen Fähigkeiten zugeschnitten sind. Capcom habe aus früheren Teilen und Remakes erkennbar gelernt. Ein Reifeprozess, der sich bei Resident Evil Requiem bemerkbar mache.

heise online beschreibt das Spiel als “blutig, bizarr, beeindruckend” und sieht ebenfalls in der Kombination aus beklemmendem Horror und actionreicheren Passagen eine der größten Stärken des Spiels.

Bei der Inszenierung herrscht ebenfalls weitgehend Einigkeit: Resident Evil Requiem wird als atmosphärisch dicht, cineastisch und emotional intensiv beschrieben.

Die ComputerBase konzentriert sich in ihrem Technik-Test vor allem auf Performance und Grafik. Dort wird dem Spiel eine “schicke Bildqualität bei gehobenen Anforderungen” attestiert. Besonders die dunklen Innenraum-Passagen überzeugen optisch. Kritik gibt es hingegen an teilweise verbesserungswürdigen Gesichtsanimationen sowie optisch etwas schwächeren Außenarealen.

Welche Kritikpunkte nennen die Reviews?

heise online merkt an, dass die Story des Spiels einiges Vorwissen voraussetzt. Für langjährige Fans sei das kein Problem, Neueinsteiger könnten sich jedoch schwerer tun. Zudem fehle der Handlung stellenweise Tiefgang. Gegen Ende hin lasse der Spannungsbogen etwas nach, insbesondere bei den Bosskämpfen, die zwar visuell stark, spielerisch aber weniger fordernd seien.

Die PC Games kritisiert, dass Resident Evil Requiem mechanisch wenig Neues wagt. Die starke Konstatierung zwischen Action- und Horrorsequenzen könne zudem als Bruch im Spielfluss wahrgenommen werden. Wer mit einem der beiden Spielstile nichts anfangen könne, werde möglicherweise nicht vollständig überzeugt.

Auch die GameStar weist darauf hin, dass Spielerinnen und Spieler, die nur einen der beiden Spielstile mögen, weniger Freude haben dürften. Zusätzlich bemängelt das Magazin, dass die Rätsel im Spiel eher wenig komplex ausfallen und einige der Grace-Abschnitte noch abwechslungsreicher hätten gestaltet werden können.

Fazit: Resident Evil Requiem überzeugt trotz kleiner Schwächen

Unterm Strich zeichnen die ersten Test ein klares Bild: Resident Evil Requiem ist ein starker Serienteil, der Horror und Action bewusst nebeneinanderstellt und genau daraus seine Identität bezieht. Die dichte Atmosphäre, cineastische Inszenierung und das wechselnde Perspektivsystem werden in mehreren Reviews positiv hervorgehoben. Dabei wirkt der Wechsel zwischen Grace und Leon offenbar durchdachter als noch in früheren Teilen mit ähnlicher Ausrichtung.

Trotz kleinerer Schwächen in der erzählerischen Tiefe, dem Spannungsbogen oder der Frage, ob der Stilwechsel wirklich jedem Spielertyp zusagt – wer auf Survival-Horror und actionreiche Passagen steht, dürfte mit Resident Evil Requiem Spaß haben.

Was meinst du? Wirst du dir das neue Resident Evil direkt zum Release sichern oder wartest du noch weitere Stimmen ab? Schreib es uns in die Kommentare.

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