5G auf dem Mount Everest: Warum der höchste Berg der Erde plötzlich schnelles Internet bekommt

Mit einer Höhe von beeindruckenden 8848 Metern ist der Mount Everest im Himalaya der höchste Berg der Erde. Vor 60 Jahren wurde er erstmals von der chinesischen Nordseite aus erklommen. Zur Feier des Tages haben sich nun Huawei und China Mobile dazu entschieden, den Berg mit ein paar 5G-Stationen auszustatten.


Photo by Andreas Gäbler on Unsplash

Während die Deutsche Telekom noch damit beschäftigt ist, nach und nach die größten deutschen Städte mit 5G auszustatten, wagt sich der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei an den höchsten Berg der Erde. Passend zum 60-jährigen Jubiläum hat Huawei gemeinsam mit dem Mobilfunkbetreiber China Mobile drei Basisstationen auf der Nordseite des Berges errichtet.

Die drei Stationen sitzen in Höhen von 5300, 5800 und 6500 Metern. Der Gipfel war dann doch eine Nummer zu hoch für die Techniker. Das Internet soll zukünftig dafür genutzt werden, um den Berg besser ausmessen zu können. Zudem könnten Bergsteiger endlich auf die bisher genutzten schweren Satellitentelefone verzichten. Zumindest theoretisch. Praktisch ist das Erklimmen des Berges, aufgrund der aktuellen Coronakrise, bis auf weiteres verboten.

Nach eigenen Angaben waren 150 Mitarbeiter mit dem Aufbau der drei Basisstationen beschäftigt. Immerhin mussten dafür auch 25 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden. Die Download-Geschwindigkeit beträgt auf dem Mount Everest nun bis zu 1,66 GBit/s.

Via: Bloomberg

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