#MarchForOurLives | Wie Bücher eine ganze Generation prägen

„Die heutige Jugend interessiert sich doch gar nicht mehr für aktuelle politische Geschehnisse“ – Ein Satz, den man in diversen Zeitungsartikeln und Kneipen regelmäßig vernehmen kann. Die Protestbewegung „March for our Lives“ aus den USA, welche sich gegen die Waffenlobby NRA einsetzt, spiegelt allerdings ein komplett anderes Bild wieder…


 

Harry Potter March for Our Lives

Über eine Millionen Menschen gingen am Wochenende in vielen amerikanischen Städten auf die Straße, um gegen die Waffenlobby zu protestieren. Eine eindrucksvolle Bewegung – angeführt von Teenagern. Die Aktion entsprang nämlich dem Aufruf einiger überlebender Jugendliche des jüngsten Amoklaufes an einer Schule in Florida. Wirft man mal einen genaueren Blick auf die diversen Protestschilder, erkennt man vor allem eines: Eine Generation, geprägt durch Bücher. Dabei spielt Harry Potter eine ganz besondere Rolle.

Expelliarmus  – Harry Potter Fans protestieren gegen die Waffenlobby

Man muss kein Fan der Fantasy-Reihe „Harry Potter“ sein, um anzuerkennen, dass die Geschichte rund um den jungen Zauberer viele wichtige Normen und Moralvorstellungen vermittelt. Wie wichtig Zusammenhalt ist und welche verheerende Folgen Rassismus und Korruption mit sich bringen, wird in allen 7 Teilen der Buchreihe unter Beweis gestellt. Umso schöner also, dass  nun unzählige Kinder und junge Erwachsene genau diese Werte verinnerlichen und gemeinsam auf die Straße gehen. Die Autorin J.K. Rowling dürfte ihren Bildungsauftrag damit also erfüllt haben.

Die besten Protestplakate – #marchforourlives

Harry Potter March for our Lives

Auf Twitter findet man unter #marchforourlives noch weitere Bilder.


Der Amoklauf vom 17. Februar stellt leider keine Ausnahme mehr dar. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 350 solcher „Mass Shootings“, bei denen 434 Menschen ums Leben kamen und 1801 Personen verletzt wurden (Quelle: nzz). Die Waffengesetze der USA und die damit in Verbindung gebrachte Waffenlobby NRA geraten deshalb immer weiter in die Kritik. Wie sich die Thematik in Zukunft noch entwickeln wird, bleibt also abzuwarten.

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