YouTube, Netflix & Co: Große Streaming-Anbieter reduzieren Videoqualität in Deutschland

Immer mehr Menschen in Europa werden derzeit dazu angehalten, ihre eigenen vier Wände nicht mehr zu verlassen. Aber zum Glück bietet das Internet eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten: die einen zocken, die anderen schauen eine Serie nach der anderen. Das treibt die Netzanbieter allerdings an ihre Grenzen.


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Aus diesem Grund sind die großen Streaming-Anbieter dazu gezwungen, geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen. Den Anfang machte Netflix. Bereits vor einer Woche kündigte Netflix an, die Bitrate des Streaming-Dienstes zu reduzieren, um somit bis zu 25 Prozent des eigenen „Internetbedarfs“ einzusparen.

Auch andere Plattformen folgen diesem Beispiel. Neben Netflix haben nun auch YouTube, Disney+, Amazon, Facebook, Instagram und Apple angekündigt, den Internetbedarf ihrer Streaming-/Videoplattformen reduzieren zu wollen. YouTube beispielsweise stellt Videos standardmäßig nur noch in SD-Qualität dar. Wer eine höhere Auflösung möchte, der muss sie manuell anpassen. Den gleichen Ansatz verfolgt auch Apple TV+.

Besonders stark trifft es die Abonnenten von Disney+ in Frankreich. Dort wird der Release des neuen Streaming-Dienstes um zwei Wochen nach hinten verlegt. Aber keine Sorge: in Deutschland erfolgt der Start von Disney+ wie geplant am 24. März.

Sky wird die Streamingqualität von Sky Ticket übrigens nicht anpassen, wie das Unternehmen bekanntgegeben hat. Nutzer können dort ohnehin keine Inhalte in 4K empfangen.

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