Y-Brush: Die Zehn-Sekunden Zahnbürste

Strahlend weiße Zähne in nur zehn Sekunden? Mit dem Y-Brush soll das kein Problem sein. Auf der CES 2019 wurde in diesem Jahr eine innovative „Zahnbürste“ präsentiert.


Mindestens zwei Mal täglich die Zähne putzen – das hat mir Oma schon mit auf den Weg gegeben. Wer sich daran hält verbringt jährlich über 36 Stunden mit der Zahnpflege. Viel zu viel, dachten sich die Macher der Y-Brush und entwickelten eine Zahnbürste der etwas anderen Art. Die Y-Brush wurde auf der CES 2019 ausgestellt und soll die benötigte Zeit auf ein Minimum reduzieren.

Zähneputzen in nur zehn Sekunden

Das Versprechen: In nur zehn Sekunden sollen die Zähne sauber sein. Dafür kommt ein Mundstück zum Einsatz, welches mit feinen Nylon-Lamellen bestückt ist. Dieses Mundstück soll die Zähne mithilfe von Vibrationen gleichmäßig im 45-Grad-Winkel säubern. Fünf Sekunden werden für den Oberkiefer benötigt. Die gleiche Zeit muss man anschließend nochmals für den Unterkiefer opfern. So werden aus den empfohlenen drei Minuten mal eben lächerliche zehn Sekunden. Bislang gibt es allerdings noch keinerlei Testergebnisse oder sonstige Belege für die Reinigungsqualität der Y-Brush. 

Das Rad nicht neu erfunden

Manch einer wird dieses Konzept schon längst kennen. Im vergangenen Jahr gab es nämlich ein vergleichbares Projekt, welches schließlich über Kickstarter realisiert wurde. Die Amabrush lieferte ähnliche Versprechen, konnte im Endeffekt aber nicht überzeugen. Erst kam es zu Lieferschwierigkeiten, bei Kickstarter-Kampagnen zugegebenermaßen keine Seltenheit, dann fiel das Feedback auch noch größtenteils negativ aus. Wirklich rein wurden die Zähne mit der Ambabrush nicht.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Y-Brush eine bessere Leistung abliefert, wenn sie im April 2019 auf den Markt kommt. Einen Nachteil hat man zumindest schon ausgemerzt: Statt auf teure Zahnpastakapseln angewiesen zu sein, wie bei der missglücktem Amabrush, kann man bei der Y-Brush einfach herkömmliche Zahnpasta verwenden.

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