Kurios: Uri Geller hebt nach 20 Jahren das Verbot der Pokémon-Karte „Kadabra“ auf

Vor rund 20 Jahren sorgte ein Streit zwischen Uri Geller und Nintendo für das Verschwinden der Pokémon-Karte Kadabra. Jetzt könnte es zu einem Comeback kommen. Der „Mentalist“ hat sich nämlich dazu entschieden, Nintendo eine Erlaubnis zu erteilen, die Karte zurückzubringen.



Fangen wir ganz vorne an. Uri Geller ist ein Zauberkünstler, der international berühmt geworden ist, indem er von Land zu Land tourte und Löffel mit der „Kraft seiner Gedanken“ verbog. In Deutschland hatte er 2008 sogar eine eigene Fernsehsendung. Gewisse Ähnlichkeiten mit dem Pokémon Kadabra sind wahrlich nicht von der Hand zu weisen. Insbesondere, da der Name des Pokémons im japanischen auch noch „Un-Geller“ ausgesprochen wird.

Uri Geller zeigte sich allerdings nicht allzu begeistert, als er von dieser Ähnlichkeit erfuhr. In einem Artikel aus dem Jahre 2000 wird er mit den Worten „Nintendo hat mich in eine böse, okkulte Pokémon-Figur verwandelt“ zitiert. Daraufhin kam es zu mehreren Klagen in Japan, Europa und den USA. Er forderte etwa 100 Millionen US-Dollar an Schadensersatz von Nintendo. Obwohl die Klagen im Jahr 2003 abgewiesen wurden, entschied sich Nintendo dazu, keine neuen Kadabra Karten mehr zu drucken. Vermutlich kam es zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen den beiden Parteien. Eine offizielle Stellungnahme gab es jedenfalls nicht.



Jetzt, rund 17 Jahre später, rudert Uri Geller zurück. Auf Twitter gibt er die Pokémon-Karte wieder frei. „Es tut mir wirklich leid, was ich vor 20 Jahren getan habe“, beginnt er den Tweet. Nachdem er noch immer regelmäßig E-Mails von verärgerten Fans bekommen würde, habe er sich nun doch dazu entschieden, Nintendo grünes Licht zu geben. Ein Brief mit der Erlaubnis sei bereits bei dem Unternehmen eingegangen. Ob Kadabra nun wirklich zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Nintendo selbst hat sich zu der Entwicklung noch nicht geäußert.

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