Vier Millionen Spieler weniger: PC-Gaming in Deutschland bricht deutlich ein

„Gaming“ wird in Deutschland immer beliebter – nur nicht am PC. Wie eine aktuelle Erhebung zeigt, musste die PC-Sparte einen Rückgang von knapp 23 Prozent hinnehmen. Währenddessen ist das Smartphone in Deutschland zur Gaming-Plattform Nummer Eins herangewachsen.



Etwa 18,6 Millionen Menschen in Deutschland (+400.000 im Vergleich zum Vorjahr) nutzen ihr Smartphone regelmäßig um damit zu spielen. Auf keiner anderen Plattform gibt es mehr Spieler, selbst Konsole und PC wurden mittlerweile geschlagen. Das geht aus einer Pressemitteilung des deutschen Game-Verbands hervor. Im Zuge der repräsentativen Erhebung wurden 25.000 Konsumenten zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt.

PC nur noch auf Rang 3

An der Spitze hat sich nichts verändert. Wie schon im Vorjahr dominieren die Mobile-Gamer am Smartphone das Geschehen in Deutschland. Doch die großen Überraschungen folgen auf den Plätzen zwei und drei. Mit knapp 16,7 Millionen Spielern (+ 700.000 im Vergleich zum Vorjahr) haben sich PlayStation & Co. den zweiten Rang erkämpfen können. Damit gibt es erstmals mehr Konsolen- als PC-Spieler in Deutschland. Denn mit einem Rückgang von 3,9 Millionen Spielern reicht es für den PC in diesem Jahr nur noch für den dritten Rang. Dabei war der PC bis 2017 über viele Jahre hinweg mal die beliebteste Gaming-Plattform in Deutschland.



Die Entwicklung macht sich auch bei den Umsatzzahlen bemerkbar: Mit den drei größten Plattformen konnte die Branche im vergangenen Jahr ca. 3,4 Milliarden Euro erwirtschaften. Davon stammen 1,5 Milliarden aus dem Mobile-Games-Segment. Der Konsolenmarkt kommt auf einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. Weit abgeschlagen, mit knapp 659 Millionen Euro, folgt schließlich der PC.

Quelle: game Verband

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