Unu: Deutsches Start-up bringt neue Elektroroller auf den Markt

Das Berliner E-Mobilitätsunternehmen unu hat bereits im Mai 2019 seinen neuesten E-Scooter präsentiert. Mit etwas Verspätung kommt dieser nun in den Handel. Die wichtigsten Infos im Überblick:



Zeitloses Design: Auf den ersten Blick wirkt der E-Roller ein wenig so, als konnten sich die Designer nicht zwischen vintage und futuristisch entscheiden. Während der runde Scheinwerfer eher an ältere Modelle erinnert, wirkt der Rest des Rollers deutlich moderner. Insgesamt gesehen ein ungewöhnliches, in unseren Augen aber gelungenes Design.

Perfekt für die Stadt: Mit einem bis zu vier Kilowatt starken Motor und einer Spitzengeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde, ist der Roller nicht gerade für weite Strecken ausgelegt. Das unterstreicht auch die Reichweite. Eine Akku-Ladung soll für 50 Kilometer ausreichen. Auf Wunsch kann noch ein zweiter Akku installiert werden, wodurch sich die Reichweite entsprechend verdoppelt. Der Akku wird zum Aufladen unter dem Sitz entnommen und ist in rund sieben Stunden wieder vollgetankt.

Der Elektromotor sorgt dafür, dass die Maximalgeschwindigkeit rasch erreicht ist. Und auch wenn der Roller ein wenig größer und schwerer ist als viele andere Modelle, soll er wendig durch die Straßen fahren können.

Viel Platz auf der Sitzbank: Der unu Elektroroller kann bis zu zwei Personen über die Straßen chauffieren. Gleichzeitig dient der Sitz auch als Stauraum. Der „Kofferraum“ des Scooters fällt mit 33 Liter Fassungsvermögen erstaunlich groß aus.


Bild: unu

Mit smarten Features: Der Hersteller verspricht verschiedene Zusatzfunktionen. So soll man den Akkustand aus der Ferne ablesen, eine integrierte Navigation nutzen und einen zusätzlichen Diebstahlschutz aktivieren können. Fahrer werden den Roller per Smartphone-App auch für Freunde und Familienmitglieder freigeben können. Diese Features werden allerdings erst mit zukünftigen Updates, die wie bei einem Tesla „Over-the-Air“ erfolgen, freigeschaltet.

Drei Modelle und sieben Farben: Die günstigste Variante, mit 2-Kilowatt-Motor, ist für 2.799 Euro erhältlich. Das 3-Kilowatt-Modell kostet 3.349 Euro und für die stärkste Ausstattungsvariante (4 Kilowatt) werden 3.949 Euro fällig. Ein zweiter Akku schlägt mit 790 Euro zu Buche. Die erste Produktionscharge in der Farbe Matte Black wird im Oktober an Vorbesteller ausgeliefert.

Quelle: unu

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