Studie: So fühlen sich die Nutzer in sozialen Medien

Wann nutzen die Menschen ihre Social-Media-Apps? Was wollen sie damit erreichen? Und wie fühlen sie sich dabei?


Eine aktuelle Studie hat sich mit den Beweggründen und Gefühlswelten von Social-Media-Nutzern befasst. Anhand von Snapchat, Twitter, YouTube, Instagram und Facebook wollte man herausfinden, worin sich die Nutzer der verschiedenen Plattformen unterscheiden.

Twitter mit negativen Gefühlen assoziiert

Während die meisten sozialen Medien überwiegend mit positiven Gefühlen in Verbindung gebracht werden, stehen bei Twitter die Negativen im Mittelpunkt. Nutzer bei YouTube und Instagram fühlen sich beispielsweise inspiriert und kreativ. Facebook-Nutzer erleben ein wahres Gefühlschaos, von unterhaltend bis schuldbewusst. Twitter hingegen steht größtenteils für Einsamkeit. Informiert und flirty sind die beiden einzigen positiven Emotionen, die mit Twitter in Verbindung gebracht werden. 

Snapchat wird gerne unterwegs genutzt

Ebenfalls Gegenstand der Untersuchungen waren die verschiedenen Situationen, in denen die Menschen auf soziale Medien zurückgreifen. Zu Hause werden beinahe alle Plattformen regelmäßig genutzt. Facebook spielt dabei besonders als Einschlafhilfe eine große Rolle. Außerhalb der eigenen vier Wände ist Snapchat am beliebtesten, besonders wenn man mit Freunden unterwegs ist. YouTube ist unterwegs eher weniger beliebt.

 

Was erhofft man sich von sozialen Medien?

Letztlich ging es auch um die Frage, warum man Social-Media-Apps überhaupt nutzt. Wer Kontakt mit Freunden und Verwandten halten möchte, greift eher auf Facebook oder Snapchat zurück. Snapchat wird in diesem Zusammenhang natürlich am liebsten dafür genutzt, um Fotos oder Videos zu versenden. Aber auch die ausgefallenen Filter spielen für viele Nutzer eine große Rolle. Twitter hält gerne als Diskussionsplattform her, wird aber auch dafür genutzt, um Prominenten zu folgen. Prominente und Influencer stehen auch bei Instagram an der Tagesordnung. Hier kommt allerdings auch der Aspekt der Selbstdarstellung hinzu. Bei YouTube steckt ein wenig von Allem dahinter. So geht es auf der Video-Plattform unter anderem um das Aneignen von Wissen, aber auch um den Konsum und der Erstellung kreativer Inhalte.

Details der Studie

Die Studie trägt den Titel „Apposphere“ und wurde gemeinsam von Snapchat und dem Marktforschungsinstitut Murphy Research erarbeitet. Im Rahmen der Studie wurden über 1.000 Nutzer im Alter von 13 bis 44 Jahren befragt.

Quelle: Snap Business

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