Stiftung Warentest: Minecraft und 13 weitere Apps fürs Smartphone „inakzeptabel“

Kinder spielen viel, natürlich auch am Smartphone. Die Auswahl ist dabei riesig: vom Hype-Shooter Fortnite bis hin zum kultigen Klötzchenspiel Minecraft ist alles dabei. Obwohl es sich um zwei grundsätzlich verschiedene Spiele handelt, haben sie eins gemeinsam – beide Spiele wurden nun von der Stiftung Warentest als „inakzeptabel“ eingestuft.


Foto: Minecraft

Insgesamt hat Stiftung Warentest 14 bekannte Spiele unter die Lupe genommen. Empfehlen kann die Organisation kein einziges davon. Das liegt aber weniger an den Spielen an sich, sondern eher an den Rahmenbedingungen.

Zum einen wurden die Communitys kritisiert: viele Spiele bieten einen Online-Modus an, über den man mit anderen Spielern zusammenspielen kann. Dort trafen die Tester aber des öfteren auf Mitspieler, die entweder rassistische Namen hatten oder auf nicht jugendfreie Webseiten verwiesen.

Auch die Finanzierungsmethoden der Spiele wurden von den Testern angeprangert. Ingame-Käufe könnten sehr schnell sehr teuer werden. Zudem seien einige Spiele nur darauf ausgelegt, möglichst viel Geld in die Taschen der Entwickler zu spielen. Insbesondere junge Spieler könnten sich dazu genötigt fühlen viel Geld auszugeben, um möglichst schnelle voran zu kommen.

Zu guter Letzt betrachteten die Tester auch den gebotenen Datenschutz. Einige Apps fordern weit mehr Rechte von den Nutzern, als sie eigentlich benötigen würden, mahnt Stiftung Warentest. Zudem seien die ABGs für jüngere Nutzer meist nicht zu verstehen.

Und der Spielspaß? Der schien bei der Betrachtung wohl keinen all zu großen Einfluss gehabt zu haben. Denn Minecraft, Fortnite & Co. zählen nicht umsonst zu den beliebtesten Spielen in dieser Altersklasse.

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